Julian Schutting – författare
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Inbunden, Tyska, 2024
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Inbunden, Tyska, 2025
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Tyska, 2013170 kr
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Julian Schutting, bekannt für seine eigenwillige Satzarchitektur und dichterische Imaginationskraft, macht sich auf den Weg: zu Fuß und in Gedanken. Er spaziert durch Wien, denkt sich als Teilnehmer des Jauntaler Drei-Berge-Laufs, und wie einen Verliebten zieht es ihn bei diesen Wanderungen auf vielerlei Wegen zu einem alten, halbvergessenen Wallfahrtskirchlein mit dem lockenden Namen Maria Hohenberg. Da wird das Gehen zum Anlass genommen, auch die Gedanken auf die Reise zu schicken. Und so stellen sich dem Autor - im Rhythmus der eigenen Schritte - neue und immer neue Einfälle ein, schärft er seine Beobachtungsgabe am Wechsel der Umgebung, verwandelt er seine Erfahrungen und Eindrücke in ungewöhnliche und überraschende Wortbilder. Bis das Gehen auf diese Weise selbst zum Gedanken wird. Die Satzarchitektur des Autors, sein unverwechselbarer Stil, ist mehr denn je von uneitler Selbstverständlichkeit bestimmt. Julian Schuttings Text ist eine Aufforderung an den Leser, den Dichter auf seinen ebenso unterhaltsamen wie ausgefallenen "Arbeitsspaziergängen" zu begleiten.
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Tyska, 2013170 kr
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Theatralisches von Julian Schutting bietet drei Nachdichtungen antiker Texte für heutige Theater- und Literaturliebhaber: Dido und Aeneas, Kaiserin Irene konversiert mit Sohn Konstantin und Platons Gastmahl als (Neu-)Inszenierung des ewigen Schauspiels elementarer menschlicher Gefühle. Die Antike aus Schuttings Perspektive betrachtet eröffnet dem Leser durch Ironie und Scharfsinn Nachdenkenswertes über Liebe, Niedertracht und logisches Denken.
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Tyska, 2023327 kr
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Seit Dezember 2011 führt Julian Schutting ein künstlerisches Diarium, in dem er seinen Alltag reflektiert. Es hält nicht das jeweilige Tagesgeschehen fest, wie es die Eigenart von Tagebüchern ist – vielmehr wird das Erlebte, Wahrgenommene, Erdachte in eine poetische Wirklichkeit gefasst. Und das hat viel mit dem Gehen zu tun: Drei, vier Stunden ist der in Wien lebende Dichter täglich unterwegs, als Stadtflaneur und Wanderer, der mit einem geradezu phänomenalen Blick seine Umgebung beobachtet und im Gehen Texte entstehen lässt, die nachher am Schreibtisch ihre Form erhalten. Genauso sind ihm Zeitungsmeldungen ein Anlass des Niederschreibens, Wortfetzen eines Gesprächs in der U-Bahn, eine Opernarie, Reiseeindrücke und Kindheitserinnerungen. Das Erlebte und das Unterbewusste, manchmal in Form lyrischer Gebilde, bahnt sich seinen Weg. Hier ist ein unermüdlicher Tag- und Nachtarbeiter am Werk mit einem wachsamen Sensorium, im Unscheinbaren das Große und Bedeutsame zu erkennen. So entsteht also Kunst aus den kleinen Dingen des Alltags.