Jurgen Link – författare
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PDF, Tyska, 2013427 kr
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PDF, Tyska, 2013602 kr
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Häftad, Tyska, 1996
615 kr
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Häftad, Tyska, 1999
618 kr
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Mit dieser Studie legt der Dortmunder Literatur- und Diskurstheoretiker die erste umfassende Monographie zur gar nicht zu überschätzenden Bedeutung Rousseaus für Hölderlin vor. Dabei dient die sorgfältige Analyse der Rezeption als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines "höher aufgeklärten" Hölderlinbilds: das Konzept einer "inventiven" (d.h. gerade nicht "regressiven") "Rückkehr zur Natur" erlaubt die Übersetzung der "religiösen" Termini ("Götter" usw.) in mit dem zeitgenössischen Wissen kompatible Vorstellungen. Hölderlin - kein verirrter Noch-Grieche oder Schon-Heidegger in der Goethezeit, sondern ein absolut zeitgenössischer Moderner, ein "höher Aufgeklärter".
Häftad, Tyska, 1989
581 kr
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Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wünschen, daß dadurch dem klinisch tätigen Arzt Entscheidungshilfen für sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu übersehen, daß ein allgemein akzeptiertes Konzept für die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert. In einigen Beiträgen wird über die postoperative Analgesie des nichtintensivtherapiepflichtigen Patienten berichtet, weil gerade auch bei diesen Patienten die Schmerztherapie verbessert werden kann. Darüber hinaus werden die Patho- physiologie des Schmerzes und Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behandelt. Das Buch ist bestens geeignet, schnell über die heute gebräuchlichen Methoden zur Analgesie und Sedierung sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen zu informieren.
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PDF, Tyska, 2013582 kr
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Anerkannte Experten stellen ihre Konzepte und Untersuchungsergebnisse zur Analgesie und Sedierung des Intensivpatienten vor. Es ist zu wünschen, daß dadurch dem klinisch tätigen Arzt Entscheidungshilfen für sein Vorgehen an die Hand gegeben werden, denn es ist nicht zu übersehen, daß ein allgemein akzeptiertes Konzept für die Analgosedierung schwerstkranker Patienten nicht existiert. In einigen Beiträgen wird über die postoperative Analgesie des nichtintensivtherapiepflichtigen Patienten berichtet, weil gerade auch bei diesen Patienten die Schmerztherapie verbessert werden kann. Darüber hinaus werden die Patho- physiologie des Schmerzes und Fragen der Pharmakologie und Pharmakokinetik behandelt. Das Buch ist bestens geeignet, schnell über die heute gebräuchlichen Methoden zur Analgesie und Sedierung sowie deren Wirkungen und Nebenwirkungen zu informieren.
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PDF, Tyska, 2020523 kr
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Zum 250. Geburtstag Friedrich Hölderlins zeigt der Literaturwissenschaftler Jürgen Link, dass es noch etwas Neues zu Hölderlins Griechenland-Faszination zu sagen gibt.Lange Zeit schien Hölderlin gebannt zwei Jahrtausende zurückzublicken zur Kunst Altgriechenlands und zu den altgriechischen Göttern. Umgekehrt sieht die neuere Forschung den Dichter als radikal Modernen bzw. bereits Postmodernen: als Pionier eines autoreflexiven Schreibens und als eine Art frühen Vertreter der konkreten Poesie. Diese Studie sucht dagegen die Quellen sowohl seiner Griechenland-Faszination wie seiner künstlerischen Modernität im Kairós, also in dem prägnanten historischen Moment von 1800.Hölderlin empfand sein Deutschland als eine russische Puppe aus gefängnishaften »Behältern«. Er litt unter einer sowohl persönlichen wie politischen Klaustrophobie, aus der er befreiende Ausbrüche bis hin zu utopischen Perspektiven ersehnte. Diese Tendenzen nennt die Studie »Fluchtlinien« und die wichtigste Fluchtlinie zielt nach Griechenland. Hölderlins Schreiben erweist sich als Wandern längs von Fluchtlinien in wechselnden Tönen eines faszinierenden Sounds. Die griechische Fluchtlinie ist mehrpolig und bezieht auch Neugriechenland ein. Dabei werden die altgriechischen Mythen um moderner Analogien willen umgeschrieben: Empedokles-Rousseau gegen Strato-Napoleon; Chiron-Hölderlin gegen Herakles-Napoleon usw. Und nicht zuletzt: Die altgriechischen Mythen werden im Rahmen einer »höheren Aufklärung« gleichzeitig entmythologisiert.
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PDF, Tyska, 2018573 kr
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Die Krisenserie zu Beginn des 21. Jahrhunderts, von der Finanz- und Eurokrise bis zur Flüchtlings- und Populismuskrise, hat die vorgängigen Normalitäten in vielen Dimensionen beeinträchtigt. Das lässt sich als Denormalisierung begreifen und wirft die Frage auf, wie soziokulturelle Normalitäten produziert und reproduziert werden. Darauf antwortet das hier aktualisierte, diskurstheoretische Konzept des Normalismus. Kann die Krisenserie sogar zu einem »Ende der Normalität« (Gabor Steingart) führen und was würde das bedeuten? Das ist die Frage nach einer belastbaren Bedeutung des in den USA entstandenen Konzepts eines New Normal: Wenn es das Ende der Krisenserie meinen sollte – was unterscheidet es dann von einem »Old Normal«? Und wie verhält sich ein New Normal zum ebenso schillernden Begriff einer Postmoderne? Die Antwort der Studie auf solche Fragen kombiniert die Kategorien des Normalismus und des Antagonismus. Sie schlägt ein gegenüber seiner dialektischen Herkunft neues, diskurstheoretisch fundiertes und operatives (empirisch belastbares) Konzept von Antagonismus als tendenziell irreversible Denormalisierung vor. Mit diesem Instrumentarium wird zunächst die Postmoderne (einschließlich der anderen »Postismen«) als das Konzept einer vorgeblich historischen Epoche ohne Antagonismen gefasst. Anschließend werden die Krisenserien unter diesem Aspekt analysiert und ein vorläufiges Prozessschema der Krisenverläufe erstellt. Dabei wird auch die Krise der politischen Normalität (Populismuskrise) transparent. Daraus ergibt sich ein Ausblick auf die Alternative zwischen der Gefahr eines katastrophischen Kollapses des Normalismus auf der einen und transnormalistischen Auswegen auf der anderen Seite.
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PDF, Tyska, 2018191 kr
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"Wo der Verlust von Normalität beklagt wird, da läuten die Alarmglocken unserer modernen Kulturen am schrillsten."In diesem Band wird die Theorie des Normalismus nicht nur als eine umfassende Archäologie unserer alltäglichen Normalität präsentiert. Er macht auch die Unwahrscheinlichkeit moderner Gesellschaften deutlich und damit die Gefahren greifbar, die sie derzeit bedrohen. Der Normalismus erweist sich als zentrale Regulierungsweise unserer sozialen Welt gerade in der aktuellen großen Krise. Der Finanz- und Wirtschaftssektor infiziert das Soziale, die Kultur und letztlich auch die Psychologie. Gezeigt wird das an einem prominenten Fall: Die "populären" Bücher von Thilo Sarrazin betrachten die Krisen der Gegenwart durch die Brille einer alten Spielart des Normalismus und öffnen gerade damit einer neuen Spielart des Rassismus die Tür. Kritik der Krise aus der Perspektive des Normalismus wird daher zu einer dringenden theoretischen und politischen Aufgabe.
Inbunden, Tyska, 2022
446 kr
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PDF, Tyska, 2016209 kr
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In einer Zeit, in der eine anonym verfasste Kampfschrift über den 'kommenden Aufstand' zum Beststeller wird und die arabischen Länder durch Revolten und Revolutionen erschüttert werden, deren Funke sich weltweit verbreitet, wird es Zeit, sich auch hierzulande auf die Geschichte vergangener Erhebungen und gescheiterter Revolutionen zu besinnen. Oftmals markieren Meutereien, Befehlsverweigerungen, Ungehorsam den Beginn von Aufständen, die zu radikalen Umwälzungen führten. Bertolt Brechts Fatzer-Fragment handelt von einer Gruppe Deserteure, die im Jahre 1917 beschließen: "Ich mache keinen Krieg mehr." Sie verstecken sich in Mülheim an der Ruhr und warten auf einen "allgemeinen Aufstand des Volkes".Im April 2011 fanden im Ringlokschuppen die Ersten Mülheimer Fatzer Tage statt, die sich inzwischen zu einem jährlichen Festival entwickelt haben. In ihrem Zentrum stand die Auseinandersetzung mit dem sperrigsten und herausforderndsten Text von Brecht, laut Heiner Müller ein "Jahrhunderttext". Der Titel Kommando Johann Fatzer erinnert an die Praxis militanter Gruppen, im Namen gefallener Kameraden zur Aktion überzugehen. Nur ist im Falle Fatzers der Gefallene zum Opfer seiner eigenen Kameraden geworden. Zugleich bezeichnet ein Kommando nicht nur eine aktive Einheit, sondern auch einen Appell, Befehl, Aufruf zur Tat. Doch wozu fordert Fatzer auf, außer dazu, keinem Befehl mehr zu gehorchen, nicht länger mitzumachen, auszusteigen, aufzuhören, abzuhauen?Kommando Johann Fatzer, der erste Band der Mülheimer Fatzerbücher, die als Buchreihe auch die folgenden Fatzer Tage begleiten und dokumentieren werden, setzt die künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Fragment fort. Er enthält neben Vorträgen des im Rahmen der Fatzer Tage veranstalteten Symposions umfangreiche Dokumentationen der gezeigten Fatzer-Produktionen: FatzerBraz von andcompany&Co. sowie die in diesem Rahmen entstandenen tropikalistischen Collagen von Jan Brokof, play:Fatzer* vol.3 von kainkollektiv und Fatzer vom Spinnwerk Leipzig.