Jutta von Kampen – författare
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.»Du hast mich rufen lassen, Vater?«Graf Egon Hohenfels schien seine Tochter nicht zu hören. Er saß hinter seinem großen Renaissanceschreibtisch, auf dem sich Stöße von Akten und Briefen häuften, und starrte mit gesenktem Kopf auf seine müßig im Schoß gefalteten Hände.Wie unglücklich er heute wieder aussah! Sandra tat das Herz weh. Sie wusste nur zu gut um seine Sorgen.Diese Briefe …, alles Rechnungen, die zu bezahlen das Geld fehlte!Dabei lebten sie beide so sparsam. Doch was half es? Das riesige Schloss verschlang, was immer auf dem kleinen Gut erarbeitet werden mochte.Nach dem Vorbild seines Vaters hatte auch Egon Hohenfels seine Frau in erster Linie danach ausgewählt, ob ihre Mitgift den Familiensitz retten könnte. Und wie sein Vater war er einer jungen Dame aus bester Familie begegnet, die, schön und traditionsbewusst, seine Liebe zur Heimat verstehen und teilen konnte. Aus einer Vernunftheirat wurde eine Liebes-Ehe.Aber Sandras Mutter starb bei der Geburt der Tochter.Und die Schwiegereltern wollten nichts mehr von den getroffenen Vereinbarungen wissen, nachdem das einzige Kind nur ein Mädchen war.Graf Egon hatte gehofft, Sandra wäre großzügig im Testament ihrer reichen Großeltern bedacht. Doch alles, was sie ihrer Enkelin hinterließen, war eine Eigentumswohnung in der Stadt und einen monatlichen Zuschuss von tausend Euro bis zur Beendigung ihrer Berufsausbildung.Die letzte Hoffnung war geschwunden.Graf Egon Hohenfels sah nur mehr eine einzige Möglichkeit, und diese musste er jetzt mit seiner Tochter besprechen.Sandra fühlte, wie schwer es dem Vater wurde, mit ihr über seine Sorgen zu reden. Sie war zwanzig Jahre, und es war ihr natürlich
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Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman – geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben.Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.E-Book 29: Die Omi hat kein GeldE-Book 30: Kleiner Bub ganz großE-Book 31: Habt Mut zur LiebeE-Book 32: Josepha, komm doch wieder!E-Book 33: Mein Kind bekommst du nicht!E-Book 34: Wenn Kinder ein Geheimnis habenE-Book 1: Die Omi hat kein GeldE-Book 2: Kleiner Bub ganz großE-Book 3: Habt Mut zur LiebeE-Book 4: Josepha, komm doch wieder!E-Book 5: Mein Kind bekommst du nicht!E-Book 6: Wenn Kinder ein Geheimnis haben
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Die Heimatkinder verkörpern einen neuen Romantypus, der seinesgleichen sucht. Zugleich Liebesroman, Heimatroman, Familienroman – geschildert auf eine bezaubernde, herzerfrischende Weise, wie wir alle sie schon immer ersehnt haben.Wundervolle, Familienromane die die Herzen aller höherschlagen lassen.E-Book 35: Als das Schicksal an die Tür klopfteE-Book 36: Es gibt für alles eine LösungE-Book 37: Mit dir an meiner SeiteE-Book 38: Ein Mann, ein Kind und ein GeheimnisE-Book 39: Der Junge aus dem ArmenhausE-Book 40: Das Stadtkind und die BauerntochterE-Book 1: Als das Schicksal an die Tür klopfteE-Book 2: Es gibt für alles eine LösungE-Book 3: Mit dir an meiner SeiteE-Book 4: Ein Mann, ein Kind und ein GeheimnisE-Book 5: Der Junge aus dem ArmenhausE-Book 6: Das Stadtkind und die Bauerntochter
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.E-Book 43: Die einsame SchlossherrinE-Book 44: Verzauberter Sommer in VenedigE-Book 45: Ihre Herzen standen in FlammenE-Book 46: Liebe auf IrrwegenE-Book 47: Erbin gesucht!E-Book 48: Die schöne RömerinE-Book 1: Die einsame SchlossherrinE-Book 2: Verzauberter Sommer in VenedigE-Book 3: Ihre Herzen standen in FlammenE-Book 4: Liebe auf IrrwegenE-Book 5: Erbin gesucht!E-Book 6: Die schöne Römerin
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Große Schriftstellerinnen wie Patricia Vandenberg, Gisela Reutling, Isabell Rohde, Susanne Svanberg und viele mehr erzählen in ergreifenden Romanen von rührenden Kinderschicksalen, von Mutterliebe und der Sehnsucht nach unbeschwertem Kinderglück, von sinnvollen Werten, die das Verhältnis zwischen den Generationen, den Charakter der Familie prägen und gefühlvoll gestalten.Mami ist als Familienroman-Reihe erfolgreich wie keine andere! Seit über 40 Jahren ist Mami die erfolgreichste Mutter-Kind-Reihe auf dem deutschen Markt!»Ich wünschte, ich könnte dir etwas anderes mitteilen«, sagte Dr. jur. Konstantin von Ferrer zu seinem Vetter. »Aber der Erbvertrag ist leider nirgendwo anzugreifen!« Er war ein sehr interessant aussehender Mann von Anfang dreißig, groß, hager, dunkel, und sah seinen jüngeren Verwandten jetzt mit aufrichtigem Mitgefühl an. Patrick Freiherr von Richter lehnte sich mit einem verzweifelten Ächzen in seinem Stuhl zurück. Er war blond und blauäugig und sah seinem Vetter nicht im Geringsten ähnlich, wenn man davon absah, dass auch er groß, schlank und gut aussehend war. »Ich hatte so sehr gehofft …«, begann er. Konstantin unterbrach ihn. »Ich weiß. Ich hatte es auch gehofft. Wegen dir, aber auch wegen Daria, die in keiner Weise das Verhalten deiner Mutter verstehen lässt. Es ist völlig unberechtigt. Von Kitty will ich erst gar nicht reden!« »Wenn ich wenigstens Kitty meinen Namen geben könnte!«, rief Patrick. »Es ist so schrecklich ungerecht. Ein kleines Mädchen, das nun wirklich nichts für alles kann – drei Jahre!
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Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone ClassicIn der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.»Euer Erlaucht«, sagte Förster Haselhuber und drehte verlegen seinen Hut in der Hand, »es ist mir sehr peinlich…« »Na, los, Xaver«, erwiderte Otfried Graf von Erbach mit einem bekümmerten Lächeln, »Sie können nichts dafür, also braucht es Ihnen ja auch nicht peinlich zu sein! Was hat der Holzhändler gesagt?« »Er kann nicht so viel dafür zahlen! Seit aus dem Osten das billigere Holz kommt…« Haselhuber brach wieder ab. Er war schon beim Vater des Grafen in Dienst gewesen, genauso wie sein Vater. Aber die Zeiten hatten sich seitdem sehr geändert und nicht zum Besten. Dazu kam, daß nicht nur das Leben im allgemeinen viel teurer geworden war seit der Einführung des ›Teuros‹, auch die junge Frau Gräfin war um einiges anspruchsvoller, als es die Mutter des Grafen Otfried gewesen war. Ja, ja, die alten Herrschaften hatten eben noch die schlechte Zeit während und nach dem Krieg mitgemacht. Die konnten noch sparen! Am rechten Fleck! Bei denen blieb etwas übrig, zum Investieren! Aber die Gräfin Gisela investierte nur in ihre Kleider! Natürlich redete man im Betrieb darüber. Aber der junge Herr Graf war ebenso verliebt in seine Frau, daß er ihr jeden Wunsch erfüllte, auch wenn er noch so ausgefallen und überflüssig war. Selbstverständlich traute sich niemand, etwas zu ihm zu sagen. Nicht einmal der Verwalter, der auch schon so lange auf dem Betrieb war wie er.
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Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone ClassicIn der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.»Nein! Nein!!!« Roswitha Gräfin von Sternheim bäumte sich auf und krallte die Finger in unbeherrschtem Schmerz in den Arm ihres blaß und erschrocken neben ihr sitzenden Mannes. »Roswitha…«, flüsterte der Graf und sah sie besorgt und angstvoll an. Als er sich über sie beugte, wandte sie ihm den Kopf zu. Die Wehe klang ab, und je mehr der Schmerz von ihr wich, um so haßerfüllter wurde der Ausdruck ihrer schönen, großen Augen. »Liebling…«, flüsterte Robert Sternheim und strich ihr über das schweißfeuchte Haar. Das schöne, sogar jetzt noch klassische Gesicht der jungen Gräfin verzerrte sich, sie ließ seinen Arm los und stieß ihn von sich. »Nie wieder will ich ein Kind! Nie wieder!« zischte sie. »Ihr müßt es ja nicht aushalten! Aber ich bin nun mal keine breithüftige Bäuerin, die ihre Kinder bekommt, wie die Hühner Eier legen!« Sie fühlte, wie die nächste Wehe nahte, auf ihrer blassen Haut zeigten sich rote Flecken, und sie begann zu schreien. »Kann man denn nichts machen?« Der Graf sah flehend zur Hebamme und dem Arzt hin, die beide stumm neben dem Bett standen. Sie wechselten einen Blick. Dann räusperte sich der Arzt.
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Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone ClassicIn der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.»Ja, mein Liebster! Du bleibst ewig jung! Aber ich habe gestern meinen siebzigsten Geburtstag gefeiert. Siebzig. Und von wegen gefeiert! Nun ja, da waren meine Freunde. Gott sei Dank habe ich einige wirkliche gute Freunde. Aber vor allem waren die Aasgeier da: Ich spreche von meiner Verwandtschaft. Nun, es ist überstanden. Und irgendwann werde ich alles überstanden haben, und dann werden wir uns wiedersehen. Ein seltsames Paar werden wir beide dann sein: Du, so jung und heiter, und ich … Aber vielleicht hat der Herr der Welten ein Einsehen und lässt mich jung und schön auferstehen. Damit du mich auch erkennst, mein Geliebter …« Mit einem müden Seufzer stellte Fräulein Gundula von Weyarn das silbergerahmte Foto ihres im letzten Krieg gefallenen Verlobten auf seinen Platz auf ihrem Nachttisch zurück. Es zeigte einen strahlend lächelnden jungen Mann von Mitte zwanzig, in schicker Luftwaffenoffiziersuniform. Er sah blendend aus – und würde sicher auch heute, mit Mitte siebzig, blendend aussehen, wenn das grausame Schicksal ihm erlaubt hätte, so alt zu werden. Gundula von Weyarn wandte sich ab und setzte sich vor den Spiegel ihres Schminktisches. Sonst war sie schon immer um diese Zeit auf dem Weg durch ihr Gut. Es war ein prächtiges Rittergut, das sie von ihren Vorfahren geerbt hatte, und dank des geschickt angelegten Vermögens konnte sie sich mehr als alles leisten, was sie sich ein Leben lang erträumt hatte. Wenn sie Wünsche gehabt hätte! Aber da sie keine eigenen Kinder hatte und ihre Neffen und Nichten nicht so waren, wie sie es sich gewünscht hätte, hatte sie sich zu einem drastischen Schritt entschlossen.
40 kr
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Nun gibt es eine exklusive Sonderausgabe – Fürstenkrone ClassicIn der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.»So, ich geh'' jetzt, Mutter!« rief Sabrina Baronesse Ellhaus ihrer Mutter zu, die dabei war, in dem zur Burg gehörenden Garten die Rosen zu beschneiden. Die Baronin richtete sich auf. »Ich begreife nicht, warum du unbedingt selbst zum Bahnhof fahren mußt, um diesen Herrn Dingsda abzuholen. Er könnte sich doch ein Taxi nehmen.« Mit einer fahrigen Bewegung strich sie sich eine Strähne ihres bereits etwas angegrauten Haares aus der Stirn. »Herr Schaal kommt nicht nur als Architekt nach Ellhaus, sondern auch als Gast«, erwiderte die Baronesse. »In meinen Augen ist Herr Schaal kein Gast, jedenfalls nicht im wörtlichen Sinn«, widersprach ihre Mutter. »Du hast ihn engagiert, damit er sich um die Renovierung unserer Burg kümmert. Du bezahlst ihn also!« »Ich möchte mich nicht mit dir streiten, Mutter!« Baronesse Sabrina unterdrückte ein Lächeln. Sie war überzeugt, daß ihre Mutter ganz anders über Ralf Schaal denken würde, wenn es sich bei ihm um einen Herrn von Schaal gehandelt hätte. »Und warum kommt er mit der Bahn und nicht mit dem Wagen, wie jeder halbwegs vernünftige Mensch?« fuhr die Baronin fort. »Ich sage dir, mit diesem Mann stimmt etwas nicht. Mir wäre es lieber gewesen, du hättest dich an den Architekten Burger aus Bacharach gewandt.« »Architekt Burger geht auf die siebzig zu und arbeitet seit drei Jahren nicht mehr«
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.»Tante Maria ist wieder da«, sagte Baroneß Trudl Pertenau, und ihr verkniffenes, altjüngferliches Gesicht wurde noch um eine Schattierung gelblicher. Ihr jüngerer Bruder Petrus, Chef der Familie der Freiherren von Pertenau, hob interessiert den Kopf. Er war auffallend klein und zierlich und hatte eine große Ähnlichkeit mit seiner älteren Schwester. Doch alles, was bei ihr dünn und farblos war – das fahle Haar, die blassen kleinen Augen, der blutlose, schmallippige kleine Mund – sprach bei ihm durch die frischen Farben an. Sein Haar war schwarz und glatt, die Haut gesund gebräunt und der Blick der lebhaften dunklen Augen ließ, besonders wenn er lachte und man die festen weißen Zähne sah, darauf vergessen, wie hart und kalt ihr Ausdruck sein konnte. Auch seine Frau war neugierig, was die Schwägerin wußte. Sie war grobschlächtig und unschön und gab sich mit betont natürlicher Liebenswürdigkeit. Doch bei einiger Menschenkenntnis kam man rasch dahinter, daß sich diese Liebenswürdigkeit ausschließlich auf reiche und einflußreiche Menschen beschränkte. »Zenta hat mich angerufen. Sie hat Tante Maria mit dieser Imi getroffen.« Die Pause, die Baroneß Trudl vor »dieser Imi« machte, sagte deutlich, was sie von ihr hielt. Imi von Pertenau war eine arme Verwandte. Und zwar eine bitterarme. Man konnte ihr also nur empfehlen, sich im Hintergrund zu halten, und es war geradezu unverschämt, daß sie sich mit der reichen Erbtante der Pertenaus traf. Mit dieser reichen Erbtante war es so eine Sache. Sie war die ehemals bildschöne ältere Schwester der verstorbenen Mutter von Trudl, Zenta und Petrus Pertenau. Wie diese eine geborene Gräfin Bürling. Und diese äußerst attraktive Komteß heiratete einen bürgerlichen Habenichts!
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Ihre Durchlaucht, Fürstin Mechthild von Rabenhorst, eine geborene Hoheit aus ehemals regierendem Haus, saß in dem runden Turmzimmer, dessen große, verglaste Flügeltüren auf einen rosenumrankten Söller führten. Sie waren weit geöffnet, und der Duft der Rosen und der Gesang der Vögel drang ins Zimmer und erfüllte es mit Licht und Frühling. Eigentlich mochte die Fürstin diesen Raum am wenigsten von den sechsundsiebzig Zimmern des Schlosses. Er war ihr nicht repräsentativ genug. Aber – leider – war ihr einziger Sohn, der jetzige Fürst Gordian, nicht so standesbewußt und stolz wie sie selbst. Das hatte er von seinem verstorbenen Vater, wie auch seine elegante Erscheinung: groß, schlank, dunkel, ein schmales Gesicht mit aristokratisch gebogener Nase, einen aufregend schönen, für den Geschmack der Fürstin etwas zu weichen Mund, und Augen, denen keine Frau widerstehen konnte: groß, fast schwarz, unter langen dichten Wimpern und dichten Brauen. Ach Gott, ja, deshalb hatte sie sich auch herabgelassen und unter ihrem Stand geheiratet: nur einen Fürsten, keine Hoheit. Die Fürstin erlaubte sich eine kurze, sentimentale Regung. Sie gestand sich ein, daß sie trotzdem sehr glücklich und verliebt gewesen war! Mit ihren sechsundfünfzig Jahren war sie auch heute noch eine ausgesprochen attraktive Erscheinung: überschlank, überaus gepflegt, das Gesicht klassisch, vielleicht etwas hart –, was aber ihr schönes, reiches, inzwischen silbergraues Haar milderte. Sie trug einen fliederfarbenen Twinset, der hervorragend mit ihren scharfen Augen harmonierte, den Rock einen Ton dunkler in der gleichen Farbe aus schwerer Seide, eine lange Kette aus haselnußgroßen Perlen, mit antikem Diamantschloß, passende Ohrstecker und Ringe und die im Adel so geschätzten goldenen Panzerarmbänder, natürlich antik. Nicht diese protzigen Halbpfünder, die Neureichs bevorzugten. Man hatte es nicht nötig, den Wohlstand zur Schau zu stellen! Das Frühstücksgeschirr stand noch auf dem Tisch –, vielleicht hatte ja Gordian Lust auf eine Tasse Kaffee. den. Er wurde demnächst dreißig – und hatte noch immer keinen Erben für Titel und Besitz! Da war zwar die süße kleine Paschalis aus seiner Ehe mit Gertrud. Aber die unglücklche junge Frau war kurz nach der Geburt gestorben. Sie hatte die Schwiegertochter sehr geschätzt, da sie auch aus regierendem Haus stammte: eine Lichtenhof! Leider war das Kind nur ein Mädchen!
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami.Ihre Durchlaucht, Fürstin Mechthild von Rabenhorst, eine geborene Hoheit aus ehemals regierendem Haus, saß in dem runden Turmzimmer, dessen große, verglaste Flügeltüren auf einen rosenumrankten Söller führten. Sie waren weit geöffnet, und der Duft der Rosen und der Gesang der Vögel drang ins Zimmer und erfüllte es mit Licht und Frühling. Eigentlich mochte die Fürstin diesen Raum am wenigsten von den sechsundsiebzig Zimmern des Schlosses. Er war ihr nicht repräsentativ genug. Aber – leider – war ihr einziger Sohn, der jetzige Fürst Gordian, nicht so standesbewußt und stolz wie sie selbst. Das hatte er von seinem verstorbenen Vater, wie auch seine elegante Erscheinung: groß, schlank, dunkel, ein schmales Gesicht mit aristokratisch gebogener Nase, einen aufregend schönen, für den Geschmack der Fürstin etwas zu weichen Mund, und Augen, denen keine Frau widerstehen konnte: groß, fast schwarz, unter langen dichten Wimpern und dichten Brauen. Ach Gott, ja, deshalb hatte sie sich auch herabgelassen und unter ihrem Stand geheiratet: nur einen Fürsten, keine Hoheit. Die Fürstin erlaubte sich eine kurze, sentimentale Regung. Sie gestand sich ein, daß sie trotzdem sehr glücklich und verliebt gewesen war! Mit ihren sechsundfünfzig Jahren war sie auch heute noch eine ausgesprochen attraktive Erscheinung: überschlank, überaus gepflegt, das Gesicht klassisch, vielleicht etwas hart –, was aber ihr schönes, reiches, inzwischen silbergraues Haar milderte. Sie trug einen fliederfarbenen Twinset, der hervorragend mit ihren scharfen Augen harmonierte, den Rock einen Ton dunkler in der gleichen Farbe aus schwerer Seide, eine lange Kette aus haselnußgroßen Perlen, mit antikem Diamantschloß, passende Ohrstecker und Ringe und die im Adel so geschätzten goldenen Panzerarmbänder, natürlich antik. Nicht diese protzigen Halbpfünder, die Neureichs bevorzugten. Man hatte es nicht nötig, den Wohlstand zur Schau zu stellen! Das Frühstücksgeschirr stand noch auf dem Tisch –, vielleicht hatte ja Gordian Lust auf eine Tasse Kaffee. den. Er wurde demnächst dreißig – und hatte noch immer keinen Erben für Titel und Besitz! Da war zwar die süße kleine Paschalis aus seiner Ehe mit Gertrud. Aber die unglücklche junge Frau war kurz nach der Geburt gestorben. Sie hatte die Schwiegertochter sehr geschätzt, da sie auch aus regierendem Haus stammte: eine Lichtenhof! Leider war das Kind nur ein Mädchen!
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkinder" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe – ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in großer, verletzender Einsamkeit.Große Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.Fürst Konrad von Hohensteinbrück stand am Fenster seiner Bibliothek und starrte hinaus in den Schloßgarten. Es war Sommer, und die Aussicht, die sich ihm bot, war bezaubernd. In weiten Terrassen zog sich der riesige Park bis hinunter zum Ufer des Flusses, wo ein Pavillon, einem griechischen Tempel nachempfunden, stand, in welchem man auch heute wieder den Tee einnehmen würde. Mit seinen sechsundfünfzig Jahren war der Fürst eine blendende Erscheinung. Hochgewachsen, schlank, mit vollem weißem Haar, einem weißen Schnurrbart und dunklen Augen unter eisgrauen dichten Brauen über einer eleganten Hakennase war er der Inbegriff eines Aristokraten. Sein alter Name und sein ebenso alter Reichtum verliehen ihm das Selbstbewußtsein und entsprechendes Auftreten, wohin immer er kam. Es war keineswegs verwunderlich, daß die damals schönste Prinzessin des englischen Hochadels, Janine, die Tochter des Herzogs von Beadford, unter allen Bewerbern ihn erhörte. Sie war die typische englische Rose: groß, schlank, blauäugig, silberblond, mit einem makellosen Porzellanteint, hoch-mütig und kühl. Damals glaubte der Fürst, durch diese Heirat zum glücklichsten Mann der Welt geworden zu sein. Inzwischen wußte er es besser. Als das erste Kind eine Tochter war, Annina, war seine Gemahlin so enttäuscht, daß er sie nur mit Mühe trösten konnte. Als das zweite Kind wiederum ein Mädchen war, Isabell, beschuldigte sie ihn, nicht imstande zu sein, einen Sohn und Erben zu zeugen, und weigerte sich, das kleine Mädchen auch nur zu sehen, geschweige denn zu stillen. Als auch das dritte Kind ein Mädchen war, verweigerte sich die Fürstin ihm fast zwei Jahre lang, und erst die Rücksprache mit ihrem Vater, dem nicht minder adelsstolzen englischen Herzog, machte sie bereit, noch ein viertes Kind zu akzeptieren. Dieses Kind wurde ein Sohn. Erbprinz Friedrich, der Erbe von Titel und Vermögen. Die Einstellung der Fürstin zu ihren Töchtern hatte sich in all den Jahren nicht geändert. Dabei hätte sie allen Grund gehabt, stolz auf die drei Prinzessinnen zu sein, denn jede von ihnen war etwas ganz Besonderes. Annina, die älteste, war eine dunkle Schönheit von hervorragender Intelligenz, sie sah von allen Kindern dem Vater am ähnlichsten. Nach einem erstklassigen Abitur setzte sie mühsam durch, Medizin zu studieren. Medizin!
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkinder" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe – ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in großer, verletzender Einsamkeit.Große Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.»Ich glaube euch kein Wort! Kein Wort!« schrie Arnim Erbprinz von Sonnenfels. Sein schönes Gesicht war bleich vor Kummer und Zorn, in den tiefschwarzen Augen loderte die Verzweiflung. Er zitterte heftig am ganzen Körper, und seine schmalen eleganten Hände öffneten und schlossen sich dann wieder zu Fäusten. Seine Mutter, Fürstin Camilla, bekam es mit der Angst. Der Junge drehte ja völlig durch! Sie sah besorgt zu ihrem Gemahl, dem Fürsten Gregor Sonnenfels, hin. Auch er war ein auffallend gut aussehender Mann, doch seine klassischen Züge waren härter als die des Sohnes. »Ihr lügt!« schrie Arnim, und seine Stimme brach in einem Schluchzen. »Jetzt reiß dich zusammen! So benimmt sich kein erwachsener Mann!« fuhr sein Vater ihn gereizt an. »Was hast du von einem Mädchen aus diesen – hm – schlichten Kreisen erwartet?« Arnim ließ sich in einen der Sessel fallen und verbarg sein Gesicht in den Händen. »Ihr lügt!« flüsterte er mit brechender Stimme. »Nathalie würde niemals so handeln! Sie…, sie ist ganz anders…«
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkinder" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe – ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in großer, verletzender Einsamkeit.Große Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.Familientreffen auf Schloß Königshof. »Hast du eine Ahnung, um was es geht?« fragte Erbgraf Harald seine Schwester Celia. Die zog eine Grimasse. »Keinen Schimmer! Aber ich denke, es handelt sich um etwas Unangenehmes, Mama ist so tragisch!« »Ach Gott«, seufzte Gudrun, Haralds Frau seit zwei Jahren. »Wahrscheinlich sind sie bekümmert, weil ich noch immer nicht schwanger bin!« Sie war eine sehr hübsche junge Frau von acht-undzwanzig, mit sanften goldbraunen Rehaugen und weich auf die Schultern fallendem goldbraunem Haar. Und solange Celia Königshof nicht in der Nähe war, fand man sie auffallend attraktiv. Allerdings verblaßte nicht nur Gudrun, es verblaßten die meisten jungen Damen, wenn die Celia einen Raum betrat. Das lag nicht nur an ihrer Schönheit – sie war groß, langgliedrig, mit Traumbeinen und wunderschönen Händen, hatte ein klassisch geschnittenes Gesicht und langes, glattes, seidiges, rotgoldenes Haar, das sie bei feierlichen Angelegenheiten in einen Knoten aufgesteckt trug, an Tagen wie heute offen oder im Nacken zusammengebunden. Ihre Nase war schmal und etwas zu lang, ihre Lippen weich, voll und von natürlichem Rot, ihre Zähne prachtvoll gesund. Das Aufregendste aber waren ihre hellgrünen Augen, die hochmütig und kalt wie Eis aussehen konnten, dunkel und böse wie die Lichter einer Wildkatze und geheimnisvoll mit goldenen Funken wie ein Waldsee. Ja, sie sah hinreißend aus! Und doch war es ihr Temperament, ihre Heiterkeit, ihr liebenswürdiger Charme, der alle neben ihr verblassen ließ. »Sei nicht albern. Es muß doch nicht an dir liegen! Vielleicht ist mein Brüderlein schuld!«
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkrone" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit."Fürstenkrone" ist vom heutigen Romanmarkt nicht mehr wegzudenken.»Wenn du glaubst, dass du mich enterben musst, lieber Papa«, sagte Gero Erbprinz von Bärenburg zu seinem Vater, dem Fürsten Ferdinand von Bärenburg, und bemühte sich dabei, um Himmels willen weder zynisch noch amüsiert zu klingen, »ich versichere dir, dass ich mit dem Pflichtteil voll und ganz zufrieden bin. Das ist bestimmt mehr, als heutzutage auch der erfolgreichste Maler verdienen kann.« Fürst Ferdinand sah aus, als würde er im nächsten Augenblick explodieren. Er war ganz weiß vor Zorn und suchte nach Worten. »Es tut mir leid, Papa.« Gero seufzte. Anscheinend hatte er doch nicht den richtigen Ton getroffen. »Es tut mir wirklich leid, ich will dich nicht kränken! Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich nur mehr mit Bankdirektoren und Industriemanagern zu tun habe, dann werde ich depressiv. Zugegeben, ich lebe gern gut, aber es muss keineswegs so aufwendig sein wie unser Haushalt hier.« Fürst Ferdinand schnaubte wie sein Wappentier, ein wilder Bär mit drohend erhobenen Tatzen. »Das ist es ja, weswegen ich dich enterbe! Du und das lockere, um nicht zu sagen, verkommene Künstlervölkchen, mit dem du dich Tag und Nacht herumtreibst …« Gero seufzte wieder. Sie hatten schon hundertmal darüber diskutiert. Was die Ansicht seines Vaters über sich mit Kunst befassende Menschen betraf, so war die schlicht mittelalterlich. Da half es nichts, wenn er auf Rubens, van Dyck, Leonardo oder Michelangelo hinwies – bestenfalls erkannte er diese Genies als Ausnahmen an. »Wir haben einen großen Besitz, ein großes Vermögen, aber du scheinst dir nicht darüber im Klaren zu sein, wie schnell sich das in Nichts und womöglich noch Schulden auflöst«, fuhr sein Vater ihn an.
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In der völlig neuen Romanreihe "Fürstenkinder" kommt wirklich jeder auf seine Kosten, sowohl die Leserin der Adelsgeschichten als auch jene, die eigentlich die herzerwärmenden Mami-Storys bevorzugt.Ihre Lebensschicksale gehen zu Herzen, ihre erstaunliche Jugend, ihre erste Liebe – ein Leben in Reichtum, in Saus und Braus, aber oft auch in großer, verletzender Einsamkeit.Große Gefühle, zauberhafte Prinzessinnen, edle Prinzen begeistern die Leserinnen dieser einzigartigen Romane und ziehen sie in ihren Bann.Ein Sonnenstrahl fiel durch die weit geöffneten Fenstertüren auf den bezaubernd gedeckten Frühstückstisch. Die junge Fürstin Elvira legte großen Wert darauf, daß stets alles perfekt und von erlesenem Geschmack war, auch wenn, so wie heute, sie nur mit ihrem Gemahl allein frühstückte. Sie war schwanger und der Ansicht, daß eine ästhetische Umgebung sich auf das Ungeborene positiv auswirkte. Gelegentlich ist sie in letzter Zeit richtig pingelig, dachte der Haushofmeister, der einen letzten prüfenden Blick auf den Tisch warf. Neben ihm stand ein Hausmädchen in schwarzem Kleid, mit weißer Schürze und weißen Handschuhen, und hoffte, daß der gestrenge Herr nicht irgendeinen Fehler entdeckte. Doch der Haushofmeister in schwarzem Gerock mit grau gestreifter Hose nickte ihr gnädig zu. »In Ordnung, Mariella!« Das Tischtuch aus feinstem Leinen, über und über mit Frühlingsblumen bestickt, paßte zu dem zarten Nymphenburger Porzellan mit Goldrand und Streublumenmuster. Das heute verwendete Silber stammte aus der Aussteuer der jungen Durchlaucht, und ihr Wappen war darauf geprägt, ebenso wie auf der silbernen Kaffeekanne, dem Milchkännchen und der Zuckerdose. In der Mitte des Tisches stand eine Kristallvase mit rosa Tulpen. Durch die offene Tür konnte man in den Park sehen. Die Bäume und Büsche waren noch kahl, auch wenn die Knospen an ihren Zweigen verheißungsvoll schwollen. Aber in dem feuchten, noch braunen Gras blühten bereits die Schneeglöckchen und Andonis-röschen, die Märzenbecher und Leberblümchen. Und der jubelnde Gesang der Vögel zeigte deutlich, daß es Frühling wurde. Der Haushofmeister ließ nochmals seinen Blick über den achteckigen Raum gleiten, der in heiterem Rokoko möbliert war. Die Wände waren mit einer silb-riggrünen Seidentapete bespannt, die Bilder zeigten neckische Schäferszenen. Weiße Stuckamoretten trugen die goldenen Leisten, an denen grünseidene, mit bunten Blumen bestickte Vorhänge sich bauschten. Der mit blassen Blütenmustern gewirkte Aubussonteppich auf dem mit bunten Hölzern eingelegten Parkettboden erweckte den Eindruck, der Frühling sei hier einige Tage früher eingekehrt als drau-ßen in der freien Natur. Jetzt hörte man Schritte in der Diele und das helle, glückliche Lachen einer jungen Frau. Der Haushofmeister eilte zu der in Weiß und Silber gefaßten Flügeltür, öffnete sie und ließ mit einer tiefen Verbeugung das fürstliche Paar eintreten.