Kaj Sophie Flora Hauser – författare
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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Kunst / Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universität München (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Künstlerische Revolution im Wald von Fontainebleau. Die Schule von Barbizon, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Malerei der Haager Schule im beginnenden 19. Jahrhundert.Die niederländische Künstlergruppe, die sich um 1870 als sogenannte Haager Schule zusammenfindet, legte einen wichtigen Meilenstein in der nationalen wie internationalen Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für ihre Arbeiten ist der Fokus auf das ländliche Holland, seine Bewohner*innen, Dörfer, Dünen sowie Naturszenerien – also die Anknüpfung an den Topos der Genre- und Landschaftsmalerei. Annähernd vierzig Jahre früher formierte sich im französischen Barbizon eine, ebenfalls als Schule betitelte, Künstlerkolonie, die gleichermaßen den Wald und das Umland von Fontainebleau zum Gegenstand ihrer Werke erhob. Den Rahmen zur generellen Einordnung der Haager Schule bildet ein chronologischer und historiographischer Abriss ihrer Entstehungsgeschichte und Verbindung zur Schule von Barbizon sowie der internationalen Verbreitung und Rezeption. Gestützt durch entsprechende Fachliteratur, geht die Arbeit im Hauptteil der Kontroverse zwischen dem innerbildlichen Wahrheitsgehalt und der tatsächlichen landschaftlichen wie sozialen Realität der Niederlande nach. Als Leitplanken dieser Fragestellung fungiert dabei die Herausarbeitung thematischer Überkategorien innerhalb des Haager Werkkorpus, durch die, in Verbindung mit retrospektiven und zeitgenössischen Rezeptionen, tradierte Argumentations- und Inszenierungsmuster aufgezeigt werden sollen. In einem abschließenden Teil werden die erarbeiteten formalästhetischen und inhaltsbezogenen Reflexionen über die Arbeiten der Haager Schule, den künstlerischen Prinzipien der Schule von Barbizon gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten und Abgrenzungspunkte festzuhalten.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Kunst / Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Sprache der (Kunst-) Objekte, Sprache: Deutsch, Abstract: Neil MacGregor geht in seinem Buch "Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten" der Frage nach, wie Menschen über (Kunst-) Objekte erzählen können – und was diese Objekte uns erzählen. Die Arbeit hat es sich dem entsprechend zum Ziel gemacht, in essayhafter Form die Brosche aus Fischhaut der isländischen Künstlerin Hildur Ýr Jónsdóttir in ihrer Bedeutung als Autorinnenschmuck vorzustellen. Der Blick liegt dabei auf der Herausarbeitung von stilistischen und materiell verorteten Erzählweisen über das Heimatland der Künstlerin, die dem Objekt inne liegen und die sich durch Jónsdóttirs gesamtes Kunstschaffen ziehen.Freie Assoziationen zu ästhetischen Stilmerkmalen der Brosche finden dabei ebenso eine Berechtigung, wie literaturgestützte Recherchen zur Persona der Künstlerin, ihrem Lebensmittelpunkt Island und den verwendeten Materialien des Objekts. Eindruckshafte Überlegungen werden folglich bestmöglich durch wissenschaftlichen Betrachtungsansätze ergänzt und untermauert, ohne den erzählenden Charakter der folgenden Arbeit außer Acht zu lassen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Kunst / Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte, Note: 1,15, Ludwig-Maximilians-Universität München (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Abstrakte Kunst – Bedeutung und Funktion eines künstlerischen Stils in der Kunst der Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zuge einer exemplarischen Überblicksschau seines umfassenden Werkkorpus soll in dieser Hausarbeit im Speziellen das sogenannte "allererste abstrakte Bild der Welt" und dessen begriffliche Problematik in den Fokus gerückt werden, wobei ausgewählte Stationen auf dem Weg Kandinskys hin zu einer abstrakten Malweise beleuchtet werden. Der russische Künstler Wassily Kandinsky gilt durch seine gegenstandslosen Kunstwerke und malerischen Bildinhalte, die nurmehr auf Farbe und unfigürlicher Form beruhen, als Begründer der abstrakten Malerei. Ergänzend zu seinen praktischen Arbeiten, hielt er die inneren Beweggründe und theoretischen Konzepte hinter seiner Malerei in verschiedenen Werken wie in "Über das Geistige in der Kunst. Insbesondere der Malerei" von 1911 oder in "Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente" von 1926 fest. Kandinskys Kunstwerke wurden dadurch gleichsam für Zeitgenossen, wie auch für die Nachwelt in ihrer Bedeutsamkeit untermauert und durch ihre theoretische Unterfütterung erklärbar gemacht.Die künstlerische Entwicklung des Malers von 1900 bis 1914 wird ortlaufend in den theoretischen Überbau "Über das Geistige in der Kunst. Insbesondere der Malerei" eingebettet, wodurch Kandinskys schriftlich festgehaltenes Verständnis des Wortes "abstrakt" mit späteren Aussagen des Künstlers verglichen und gedeutet werden kann. Potenzielle Phänomene und Zeitmarker einer "Heldengeschichtsschreibung" werden in diesem Zuge ebenfalls sichtbar gemacht, um ein holistisches Bild über die andauernde Deklaration Kandinskys als ersten abstrakten Maler zu erlangen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Kunst / Kunstwissenschaft / Kunstgeschichte, Note: 1,7, Ludwig-Maximilians-Universität München (Kunstgeschichte), Veranstaltung: Ritual, Politikum, Experiment? Zur Geschichte der Kunstausstellung, Sprache: Deutsch, Abstract: Portraitserien von Marilyn Monroe, Plakatwände voll von Tomato-Soup-Cans, comic-ähnliche Siebdrucke und knallige Farben – das Nachleben der Pop Art ist bis heute ein vielzitierter, ikonenhafter Gegenstandsbereich in Alltagswelt und Kunstgeschichte. Allerdings bezieht sich die gesellschaftliche Vorstellung eines prototypischen Werks der Popkunst überwiegend auf amerikanische Größen wie Andy Warhol oder Roy Lichtenstein. Der Bereich rund um die britische Pop Art und dessen Entstehungszentrum in London rückt dabei häufig in den Hintergrund. Im Jahr 2016/17 hat es sich das Kunstmuseum Wolfsburg daher zur Aufgabe gemacht, die stiefmütterlich behandelte britische Pop Art erstmals in einer Einzelausstellung zu präsentieren und mit "This Was Tomorrow" eine Übersichtschau zu gestalten, in der die stilistisch-thematische Vielfältigkeit der Popkunst von Amerika losgelöst betrachtet wird. Als Grundlage für diese Rekonstruktion dienen einschlägige Kunstprojekte sowie einflussnehmende KünstlerInnen der Londoner Ausstellung "This Is Tomorrow" von 1956, die im ersten Teil dieser Hausarbeit näher vorgestellt wird. Die entscheidende Leistung des Wolfsburger Museums ist der Einbezug eines kritischen und zeitgenössischen Blicks auf das historische Ausstellungskonzept, durch den ein umfassendes Zeitpanorama britischer Pop Art eröffnet wird. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt daher mit dem möglichen Erkenntnisgewinn einer derartigen Ausstellungsrückschau und zeigt anhand des Parallelvergleichs zwischen der Londoner und Wolfsburger Ausstellung wichtige Revisionstendenzen und Entwicklungsschritte der britischen Pop Art auf.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Kunst - Kunstgeschichte, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Kunstgeschichte), Veranstaltung: Die Rezeption der Französischen Revolution in der Kunst der Moderne, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Hausarbeit widmet sich Pablo Picassos künstlerischen Paraphrasen und Stilzitaten von Jacques-Louis Davids Gemälde ''Der Tod des Marat''. Anhand der Werke ''La femme au stilet'' (1931), ''Le Meurtre'' (1934) und der Radierungsserie ''La Mort de Marat'' werden vier zentrale Deutungsebenen herausgearbeitet. Eine zeitgeschichtliche Interpretation vor dem Hintergrund des aufkommenden Faschismus und des Spanischen Bürgerkriegs, eine autobiografische Auslegung der innerbildlichen Gewaltszenen im Kontext von Picassos persönlichem Liebesleben, sowie eine sexualitätsbezogene und geschlechterdiskursive Analyse. Die Arbeit untersucht schließlich, inwiefern die Werke in den französischen Hysterie-Diskurs und das Frauenbild des 19. und 20. Jahrhunderts eingeordnet werden können, wobei die Frauenfiguren als zentraler Antrieb für Picassos künstlerisches Schaffen erscheinen.