Katharina Eberlein-Braun – författare
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Öffentliche Theologie analysiert Religion in der Gesellschaft und leitet ethische Positionen aus religiösen Traditionen ab. Plausibel soll dies durch eine ''Übersetzung'' in säkulare Diskurse werden, was vielfältig kritisiert wird. Dies fordert zu Reflexionen heraus, ob Öffentliche Theologie nicht bereits in ihren Beschreibungen ein ethisch-aktives Element hat. Sie wäre dann weniger Reaktion auf eine beschriebene Wirklichkeit als selbst in ihren Beschreibungen experimentell wirksam – wie ein Laboratorium mit Wechselwirkung von Beschreibung und Aktion. Dies wird an Bonhoeffers Theologie, dem Verhältnis von Metaphysik und Säkularität, einem hinterfragten Öffentlichkeitsbegriff, einer Verschiebung von Christologie und einer Modifizierung theologischer Ethik konkret.Mit Beiträgen von Jürgen Bründl, Katharina Eberlein-Braun, Fulvio Ferrario, Christoph Hübenthal, Rebekka A. Klein und Thomas Wabel.[A Laboratory. Public Theology and Descriptions of its Present]Public Theology analyses the role of religion in society and deduces ethical positions from religious traditions. An instrument for this, the translation into secular discourse, has already been criticised. Therefore it is necessary to reflect whether Public Theology is already ethically active by describing its present. Public Theology then wouldn''t be a reaction to a described reality but rather have an experimental effect by describing reality – like a laboratory with its interdependence of description and action. This is shown by reflecting two theological strategies in Bonhoeffer''s thoughts, by reflecting on metaphysics and secularity, by criticising the concept of the public, by shifting the understanding of Christology and widening the meaning of theological ethics.
Del 3 - Dogmatik in der Moderne
Erkenntnis und Interpretation
Kritisches Denken unter den Voraussetzungen der Moderne bei Theodor W. Adorno und Karl Barth
Häftad, Tyska, 2012
1 492 kr
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Angesichts des modernen Verlustes von Absolutheit lassen sich Religion und Theologie zunehmend als Deutung und Interpretation verstehen, die dadurch wiederum als Gewinn für das Denken begreifbar werden. Dies zeigt Katharina Eberlein-Braun an den Ansätzen Theodor W. Adornos und Karl Barths, deren Gemeinsamkeiten im deutenden und interpretierenden Verfahren - das "methodisch unmethodisch" (Adorno) ist und das "grundsätzlich Ungrundsätzliche" (Barth) betont - sie herausarbeitet. Dieses Denken kann als Vollzug von Transzendenz beschrieben werden und hat Konsequenzen für zentrale Begriffe der philosophischen und theologischen Tradition, wie Erfahrung, Freiheit und Versöhnung. Diese bilden die Schlüsselbegriffe für das Denken Adornos und Barths, zugleich zieht ein Moment von Kontingenz in sie ein. Dadurch gewinnen die klassischen Begriffe der Tradition an Lebensnähe und Aktualität.