Katharina Thielen – författare
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PDF, Tyska, 2023836 kr
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Wie übt man politischen Einfluss aus, wenn man es formell nicht darf, oder genauer: Wie vollzieht sich politische Partizipation ohne institutionalisierte Partizipationsmöglichkeiten? Können Repräsentanten eines reaktionären Staates die Bevölkerung repräsentieren? Wie erfüllt ein ehemaliger französischer Staatsdiener ein neues preußisches Verwaltungsamt, wenn keine Dienstinstruktion vorliegt, und welches Handeln ist gesetzeskonform, wenn eine Verfassung fehlt? Vor diesen scheinbar unlösbaren Problemen standen die Oberbürgermeister und Stadträte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihre Mittel und (Aus-)Wege politischer Teilhabe in den großen Provinzstädten Aachen, Düsseldorf, Koblenz, Köln und Trier beeinflussten sich wechselseitig und bildeten einen Verflechtungsprozess, den Katharina Thielen in diesem Band beleuchtet und der noch heute im Identitätsbegriff "Rheinland" nachwirkt.
Del 50 - Stadt in der Geschichte / Veröffentlichungen des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung
Industriestadte: Historische Herausforderungen Und Aktuelle Stadtpolitische Strategien. Tagungsband Der 62. Jahrestagung Des Sudwestdeutschen Arbeitsk
Inbunden, Franska, 2025
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PDF, Tyska, 2025528 kr
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Industriestädte sind ein bedeutendes Phänomen der Urbanisierungsgeschichte. Sie weisen jeweils besondere Profile und eine spezifische Historizität auf. Der Band greift diese historische Dimension auf und sucht eine Engführung auf den Begriff der Deindustrialisierung zu überwinden. Er beleuchtet dabei unter anderem die einschneidenden Verlusten an Arbeitsplätzen, wie sich Akteure in diesen Städten selbst verorteten, welche Initiativen sie ergriffen, zum Beispiel im Wohnungsbau, und wie das historische Erbe heute dargestellt wird – zum Beispiel im Ruhrgebiet. Neben Studien zu kleineren Industriestädten im Saar-Lor-Lux-Raum finden sich auch Analysen zu größeren Städten wie Mannheim sowie komparative Perspektiven zu analogen Strukturproblemen in Frankreich und Ostdeutschland. Dabei werden diverse Entwicklungsstrategien in der als Schwerpunkt behandelten Sar-Lor-Lux-Region deutlich. Sie reichen von der Konversion altindustrieller Flächen, über die Modernisierung von Infrastrukturen bis zur Ansiedlung neuer technologischer Zweige. Erstmalig werden die Selbstverständnisse solcher Städte und die lokalen Entwicklungspotenziale – insbesondere in der multinationalen Sar-Lor-Lux-Region – thematisiert.