Kathrin Akinwunmi – författare
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Für algebraische Lehr-Lernprozesse ist eine Unterscheidung zwischen sichtbaren Mustern und allgemeinen Strukturen wesentlich; eine solche wird hier vorgelegt und an vielen Beispielen konkretisiert: Muster machen aufmerksam und lassen neugierig werden. Die Suche nach Begründungen des Musters erwartet, die Tür zu dahinterliegenden Strukturen zu öffnen. Strukturen, d. h. die mathematischen Eigenschaften und Relationen, können so als ursächlich für die Regelmäßigkeit des Musters erkannt werden.
Für die unterrichtliche Förderung und gezielte Unterstützung der algebraischen Denkentwicklung werden in diesem Buch einerseits Grundideen algebraischen Denkens für den Arithmetikunterricht ausgearbeitet und andererseits Prinzipien für Unterricht zu algebraischen Grundideen und ihr Zusammenspiel mit prozessbezogenen, allgemeinen Kompetenzen erläutert. Den vier algebraischen Grundideen folgend werden vielfältige, didaktisch aufbereitete Anregungen zur praktischen Umsetzung sowie jeweils entsprechendes Hintergrundwissen angeboten.
Das Buch richtet sich an Lehramtsstudierende, an angehende und bereits praktizierende Lehrkräfte sowie an Personen, die in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung tätig sind.
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Das Verallgemeinern mathematischer Muster ist eine grundlegende Tätigkeit des Mathematikunterrichts und zugleich ein zentraler Zugang zur Algebra. Dies nutzt Kathrin Akinwunmi, um sich mit der propädeutischen Entwicklung von Variablenkonzepten in der Grundschule zu beschäftigen. Sie geht der Frage nach, wie GrundschülerInnen Muster verallgemeinern und wie sich dabei Variablenkonzepte entwickeln. In einer Interviewstudie mit 30 ViertklässlerInnen untersucht die Autorin die Verallgemeinerungsprozesse der Lernenden aus epistemologischer Perspektive. In der Datenanalyse rekonstruiert sie Begriffsbildungsprozesse zu Variablenkonzepten und arbeitet sprachliche Mittel heraus, welche die Lernenden bei Verallgemeinerungen mathematischer Muster nutzen.