Klaus Franken – författare
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Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges endete das Deutsche Kaiserreich und mit ihm die Kaiserliche Marine. Die Waffenstillstandsbestimmungen sahen die Auslieferung der Flotte nach Scapa Flow vor, wo sie sich im Sommer 1919 selbst versenkte. Das Personal, insbesondere das Offizierkorps, wurde als Folge des Versailler Vertrags um etwa 80 % abgebaut - teils durch Entlassung, teils aufgrund eigener Entscheidung, die Marine zu verlassen.(deg)(deg)(deg)(deg)Klaus Franken untersucht, nach welchen Kriterien entschieden wurde, welche der ehemals Kaiserlichen Seeoffiziere fur die neu aufzubauende Marine der Weimarer Republik geeignet waren, und wer diese Einschatzung vornahm. Die Angehorigen der Weimarer Marine strebten an, das Trauma der Revolution vom November 1918 zu uberwinden, die in der Marine ihren Ausgangspunkt gehabt hatte. Sie erhofften sich eine neue Zukunft.(deg)(deg)(deg)(deg)Die hier behandelte Zeitspanne von Ende 1918 bis 1920 war gepragt von erheblichen Konflikten innerhalb des Offizierkorps, nochmals verscharft durch die Beteiligung von Marineangehorigen am Kapp-Luttwitz-Putsch.(deg)(deg)
Häftad, Tyska, 2025
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Eduard von Knorr war eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Kaiserlichen Marine bis 1899. Bereits im Alter von 15 Jahren trat er in die preußische Marine ein und spielte eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der Marine des Norddeutschen Bundes und der Kaiserlichen Marine, einschließlich der Flottengesetze von Großadmiral Alfred von Tirpitz. Als leidenschaftlicher Seemann mit jahrelanger Erfahrung im Borddienst und in Landkommandos erreichte Knorr die höchste Position als Kommandierender Admiral. Trotz seines Rückzugs nach einem Machtkampf mit Tirpitz im Jahr 1899 hinterließ er bleibende Spuren. Knorrs beeindruckende Karriere umfasste Einsätze als Schiffskommandant im deutsch-französischen Krieg vor Kuba sowie als Verbandsführer in Westafrika, Ostafrika und der Südsee, wo Deutschland jeweils Kolonien in Konkurrenz zu England und Frankreich zu erwerben trachtete. In seinen Lebenserinnerungen beleuchtet er die dortigen politischen Verhältnisse und seine Bemühungen um positive Ergebnisse für das Deutsche Reich. Eingehend schildert Knorr die verschiedenen Erfahrungen mit den Admirälen Albrecht von Stosch und dessen Nachfolger Georg Leo von Caprivi sowie seine Beziehung zu Kaiser Wilhelm II.