Klaus Freitag – författare
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Inbunden, Tyska, 2014
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PDF, Tyska, 2019828 kr
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Heiligtumern kam in der griechischen Welt stets eine zentrale Rolle zu. Sie waren nicht nur Statten der Kultpraxis, sondern Orte im Leben der Griechen, an denen vielfaltige Formen der Kommunikation und Interaktion stattfanden. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nehmen diese Multifunktionalitat aus unterschiedlichen Perspektiven diachron in den Blick. Sie beleuchten die verschiedenen Akteure und ihre kultischen, politischen, sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und reprasentativen Handlungen in Heiligtumern, deren Bezugsrahmen durch eine Bedeutung bestimmt ist, die uber den lokalen Kontext hinausreicht. Zeitlich erstreckt sich der Untersuchungsraum von der fruhen Archaik bis in die romische Kaiserzeit.
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PDF, Tyska, 2020700 kr
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Die in diesem E-Book vereinigten Beiträge sind das Ergebnis eines internationalen Kolloquiums, das die Bedeutung und Funktion überregionaler Heiligtümer vorrangig in der griechischen Antike thematisierte.Neben den verschiedenen politischen Kontexten, in denen sich die Überregionalität griechischer Kultstätten auswirkte, gilt ein besonderes Interesse der Bedeutung von "Religion" und "Kult" bei der Entwicklung und Ausgestaltung von antiker Staatlichkeit, politischer Herrschaft und Identität. Dabei werden auch die Auswirkungen von polytheistischen religiösen Systemen auf unterschiedliche politische Organisationsformen neben und oberhalb der Polis (z. B. Amphiktyonien und Bundesstaaten) analysiert und politische Legitimationsstrategien, in denen religiöse Argumente eine Rolle spielten, in den Blick genommen.Aus dem Inhalt:C. Ulf: Anlässe und Formen von Festen mit überlokaler Reichweite in vor- und früharchaischer Zeit P. Siewert: Kultische und politische Organisationsformen im frühen Olympia und in seiner Umgebung C. Antonetti: Die Rolle des Artemisions von Korkyra in archaischer Zeit C. Aufarth: Das Heraion von Samos oder das Heraion der Argolis? B. Linke: Religiöse Autorität im Spannungsfeld von überregionalen Überzeugungen und lokalen Kulten am Beispiel der Zeuskulte im archaischen Griechenland J. Mylonopoulos: Amphiktyonische Heiligtümer des Poseidon auf der Peloponnes T. Corsten: Stammes- und Bundeskulte in Akarnanien N. Luraghi: Messenische Kulte und messenische Identität in hellenistischer Zeit A. Chaniotis: Heiligtümer überregionaler Bedeutung auf Kreta K. Freitag: Überlegungen zum Wirkzusammenhang zwischen Kult und Politik im Thessalischen Koinon des 2. Jhs. v.Chr. A. Hupfloher: Kaiserkult in einem überregionalen Heiligtum: das Beispiel Olympia H.-C. Schneider: Überlegungen zur überregionalen Funktion von Heiligtümern im frühen Latium Indices
Häftad, Tyska, 2026
1 341 kr
Kommande
In heutigen öffentlichen Debatten sind Zahlen allgegenwärtig; sie entwickeln mitunter gar ein Eigenleben. Wo Datengrundlagen fehlen, werden sie angemahnt, und es wird über die Verfahren zur Generierung von Zahlen gestritten. Welcher Stellenwert indes Zahlen sowohl bei der Gestaltung der Zukunft als auch bei der Konstruktion der Vergangenheit zugemessen wird, ist kulturspezifisch determiniert und nicht statisch festgeschrieben.Wie fruchtbar es für die Kulturgeschichte des antiken Griechenlands sein kann, zu untersuchen, was wie und warum von wem gezählt wurde und wie man die entsprechenden Ergebnisse kommunizierte, hat sich erst in den letzten Jahrzehnten in vollem Umfang gezeigt. Während etwa früher zu Zahlenangaben in der griechischen Literatur vor allem betont wurde, dass Historiographen mit Plausibilitäten und übertriebenen Zahlen operierten, sich also einer pseudoexakten Arbeitsweise bedienten, um Autorität zu erzeugen, wird dies heute differenzierter betrachtet. So wurden Zahlen u.a. als Mittel genutzt, um hinsichtlich von Raum und Zeit die Stufen und Modalitäten von Sicher- und Unsicherheit von Wissen zu verdeutlichen, und sie reflektieren eine intensivierte Beherrschung des Raums. Gleichzeitig stellt sich die Frage, woher die in der antiken Literatur genannten Zahlen stammen, bzw. inwiefern in den von zunehmender Schriftlichkeit geprägten Poleis ‚statistische‘ Daten (wie Geburts- und Sterberegister und Militärkataloge) erhoben wurden und ob diese öffentlich zugänglich waren. Quantifizierung und Kalkulation waren für politische Entscheidungsprozesse jedenfalls immer mehr von Bedeutung.Das Buch spürt zum einen den Wechselwirkungen zwischen der Generierung von Zahlen in den griechischen Poleis und ihrer Diskursivierung nach, d.h. auch den Methoden des Zählens und der Verwendung von Zahlenangaben in Dichtung und Prosaliteratur. Zum anderen werden quantitative Methoden in der modernen Forschung und die Grundlagen des für historische Interpretationen rekonstruierten und konstruierten Zahlenmaterials reflektiert.
Häftad, Tyska, 2023
198 kr
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PDF, Tyska, 2019993 kr
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Der Band versammelt die Aufsätze Peter Funkes zur Geschichte, Landeskunde und Epigraphik des antiken Nordwestgriechenland, der Heimat des Acheloos. Seit jeher hat dieser Fluss die Landschaften Epirus, Akarnanien und Aitolien maßgeblich geprägt, die lange Zeit eine eher marginale Rolle in den modernen Altertumswissenschaften gespielt haben. Zur Entdeckung dieses Teils des ›dritten Griechenland‹ hat Funke durch seine in diesem Band vorgelegten ausgewählten Schriften aus drei Jahrzehnten einen markanten Beitrag geleistet. Befasst hat sich Funke in seinen Forschungen sowohl mit den politischen Organisationsformen dieser in der Antike zunächst von Stämmen und dann von Bundesstaaten geprägten Region als auch mit den dort anzutreffenden Siedlungsstrukturen. Gekennzeichnet sind seine Studien nicht allein durch die profunde Kenntnis der literarischen, epigraphischen und numismatischen Zeugnisse sowie der archäologischen Hinterlassenschaften, sondern auch durch seine große Vertrautheit mit der Landeskunde Nordwestgriechenlands.
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PDF, Tyska, 20231 019 kr
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Das Buch versammelt zentrale Aufsätze Peter Funkes zur Geschichte griechischer Städte, Staatenbünde und Bundesstaaten von den »Dunklen Jahrhunderten« bis in die hellenistische Zeit. Gewidmet sind diese Beiträge aus mehr als drei Jahrzehnten politischen Organisationsformen und deren mannigfaltigen Strukturen in der griechischen Staatenwelt. Sie umfassen dabei thematisch die Ausbildung panhellenischer Identität und das Funktionieren verschiedenartiger polisübergreifender Kooperationsformen ebenso wie soziale Lebenswelten innerhalb griechischer Städte und reichen von der peloponnesischen Staatenwelt über Athen bis nach Rhodos. Gekennzeichnet sind Peter Funkes Studien nicht allein durch die profunde Kenntnis der literarischen, epigraphischen und numismatischen Zeugnisse sowie der archäologischen Hinterlassenschaften, sondern auch durch seine große Vertrautheit mit der griechischen Landeskunde.