Lars Ludicke – författare
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PDF, Tyska, 20141 745 kr
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Das Leben Constantin von Neuraths (1873 - 1956) ist eng mit der Geschichte des 1871 begründeten deutschen Nationalstaats verknüpft: Dieser hochrangige Diplomat und Politiker war am Aufstieg des Reiches beteiligt wie an dessen Untergang - und an den Schrecken des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte.Lars Lüdickes Biographie bietet eine eindrucksvolle Schilderung des Deutschen Reichs und eines seiner Protagonisten. Die sozialen und verfassungsgeschichtlichen Probleme des Kaiserreichs, die Stationen deutscher Außenpolitik von Bismarck bis Hitler, die Ermöglichung der NS-Herrschaft und ihre Verbrechen: All dies beleuchtet die Lebensgeschichte jenes Mannes, der als letzter Außenminister der Weimarer Republik und erster des "Dritten Reiches" bekannt wurde. Seine Laufbahn begann aber lange davor. Der Blick auf Neuraths Leben führt somit zu den zentralen Entwicklungslinien des "deutschen Jahrhunderts", und so wird Lüdickes quellengesättigte biographische Studie zu einem detailreichen Panorama deutscher Geschichte.
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PDF, Tyska, 2017593 kr
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Kann man Hitlers Weltanschauung durch die Lektüre von "Mein Kampf" auf die Spur kommen? Lars Lüdicke, ausgewiesener Experte für die Geschichte des Nationalsozialismus, hält einen solchen Zugang für problematisch: "Mein Kampf" bedürfe der fachkundigen Analyse und Interpretation durch den Historiker, um Bedeutsames von Nebensächlichem zu trennen. Zudem müssten andere Selbstzeugnisse Hitlers, etwa sein zu Lebzeiten unveröffentlichtes "Zweites Buch" oder Reden aus der "Kampfzeit" der NSDAP, hinzugezogen und diese Quellen mit internen Mitteilungen, Anordnungen oder Reden aus der Zeit von 1933 – 1945 in Beziehung gesetzt werden. Auf dieser Basis entschlüsselt der Autor mit souveräner Knappheit die zwar widersprüchliche, aber durchaus geschlossene Weltanschauung Hitlers, aus der sich der Zusammenhang zwischen Ideologie und Verbrechen erklärt – vom Rassendenken und Massenmord über Kriegsplanungen und Allianzen bis hin zu Zukunftsvisionen und Untergangswahn.
Inbunden, Tyska
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PDF, Tyska, 2018223 kr
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In den Jahren der Weimarer Republik galt der Freistaat Preußen als ein "Bollwerk der Demokratie" – und doch endete bereits vor dem 30. Januar 1933 jene Phase preußischer Geschichte, in welcher der wichtigste deutsche Gliedstaat eine zuverlässige Stütze der Republik gewesen war.Wie waren das Ende der Weimarer Republik und die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur möglich? Welche Rolle spielte der preußische Staat innerhalb der entscheidenden Umbruchphase zwischen 1932 und 1934? Im vorliegenden Band werden anhand dieser Leitfragen aus politik-, kultur- und ideengeschichtlicher Perspektive die Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Entwicklungen untersucht, die den Übergang von der Demokratie zur Diktatur kennzeichneten.
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PDF, Tyska, 2020160 kr
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In den Jahren der Weimarer Republik galt der Freistaat Preußen als ein "Bollwerk der Demokratie" – und doch endete bereits vor dem 30. Januar 1933 jene Phase preußischer Geschichte, in welcher der wichtigste deutsche Gliedstaat eine zuverlässige Stütze der Republik gewesen war.Der vorliegende Band geht der Frage nach, warum und wie es den Nationalsozialisten gelang, den bevölkerungsreichsten und heterogensten deutschen Staat unter ihre Kontrolle zu bringen. Im Mittelpunkt stehen dabei die regionale und lokale Ebene. Anhand mehrerer Fallbeispiele wird die Etablierung der NS-Herrschaft in vergleichender Perspektive betrachtet. Dabei treten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede hervor, die den Prozess der Machteroberung in den Provinzen und Städten Preußens kennzeichneten.
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PDF, Tyska, 2020203 kr
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Die Demokratiegeschichte in Deutschland nahm einen windungsreichen, vielfach gebrochenen Verlauf: Demokratie musste aufgebaut, errungen und erkämpft, etabliert und verteidigt, gestaltet, gelebt und weiterentwickelt werden.Dieser Band geht der Frage nach, welche Bedeutung diese Vergangenheit für die Gegenwart hat – und welche Relevanz ihr in der Zukunft zukommen könnte bzw. sollte. Die Beiträge skizzieren die Eckwerte unseres Demokratieverständnisses, umreißen die Demokratiehistorie, versuchen historische Anknüpfungspunkte für eine identitätsstiftende Erinnerungs kultur zu bestimmen sowie Orientierung und Motivation für demokratisches Engagement zu geben.Mit Beiträgen von Andreas H. Apelt, Charlotte Dietz, Ulrike Dittrich, Peter Johannes Droste, Bernd Faulenbach, Corinna Franz, Thomas Hertfelder, Tilman Mayer, Walter Mühlhausen, Erhart Neubert, Wolfgang Thierse und Barbara Zehnpfennig.
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PDF, Tyska, 2020205 kr
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Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland erlassen. Aus der "Verfassung auf Zeit", die zur Betonung ihres transitorischen Charakters nur "Grundgesetz" hieß, ist längst eine Erfolgsgeschichte geworden. Dennoch mehren sich Stimmen, die für eine Überarbeitung oder Neufassung plädieren.Dieser Band geht der Frage nach, welche Vorzüge und Nachteile das Grundgesetz in der Geschichte hatte – und welchen Herausforderungen es in Gegenwart und Zukunft gegenübersteht. Welche Aufgaben kann und soll das Grundgesetz erfüllen – und welche nicht? Wie reformbedürftig und reformfähig ist es – und wie "wehrhaft"?Anhand solcher gegenwartsbezogenen wie zukunftsweisenden Fragen werden die Notwendigkeiten und Möglichkeiten einer Reform beziehungsweise Modernisierung des Grundgesetzes erörtert.Mit Beiträgen von Horst Dreier, Hans Hofmann, Gabriele Metzler, Paul Nolte, Hans-Jürgen Papier, Tine Stein, Anna von Notz und Hans Vorländer.
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PDF, Tyska, 2022205 kr
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Steckt die Demokratie weltweit in der Krise? Kann demokratiegeschichtliche Erinnerungsarbeit zur Abwehr populistischer und autoritärer Gefährdungen beitragen? Wodurch muss sie sich in Gegenwart und Zukunft auszeichnen – und was kann sie bewirken? Die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Geschichte der eigenen Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Im Gegenteil: Viele Menschen wollen augenscheinlich davon nichts wissen – doch wieso ist das so?Die Beiträge dieses Bandes gehen der Frage nach, mit welchen Wegen und Methoden Demokratiegeschichte erfolgreich vermittelt werden kann und welchen Beitrag demokratiegeschichtliche Erinnerungsarbeit zur Stärkung unserer Demokratie zu leisten vermag.Mit Beiträgen u. a. von Hatice Akyün, Bernd Faulenbach, Claudia Christiane Gatzka, Martin Hanke, Ingo Juchler, Thomas Krüger, Michael Parak, Ruth Roseberger, Christoph Stölzl.
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PDF, Tyska, 2025203 kr
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Am 1. Juni 2017 gründeten Organisationen und Institutionen aus ganz Deutschland die Arbeitsgemeinschaft "Orte der Demokratiegeschichte". Zweck dieses Netzwerks ist es, zur Auseinandersetzung mit den demokratischen und freiheitlichen Traditionen anzuregen, die Bedeutung demokratischer Werte zu verdeutlichen, die Bereitschaft zu politischem oder gesellschaftlichem Engagement zu fördern und mit einer identitätsstiftenden Erinnerung zur Stärkung unserer Demokratie beizutragen.Mittlerweile gehören fast 80 Institutionen dem Netzwerk an. Zeit für eine Bestandsaufnahme: Welche Projekte waren erfolgreich, welche Ansätze kommen an? Welche Methoden der Demokratievermittlung lassen sich weiter ausbauen? In den vorliegenden Praxisberichten teilen AG-Mitglieder ihre Erfahrungen für andere Aktive der historisch-politischen Bildungsarbeit.Mit Beiträgen von Sylvia Asmus, Annalena Baasch und Ulli Engst, Erhard Bus, Franziska Deutschmann, Christopher Dowe, Andreas Frost und Holger Willfarth, Julia Hornig, Frauke Kleine Wächter und Luisa Taschner, Markus Lang, Jan Ruhkopf sowie Maria Schultz.
Häftad, Tyska, 2024
281 kr
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