Leon Fink – författare
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Since the Industrial Revolution, contributors argue, factors such as race, sex, and state intervention have mediated both the effect of economic depressions on workers'' lives and workers'' responses to those depressions. Contributors also posit a varying dynamic between political upheaval and economic crises, and between workers and the welfare state.
The volume ends with an examination of today''s "Great Recession": its historical distinctiveness, its connection to neoliberalism, and its attendant expressions of worker status and agency around the world. A sobering conclusion lays out a likely future for workers--one not far removed from the instability and privation of the nineteenth century.
The essays in this volume offer up no easy solutions to the challenges facing today''s workers. Nevertheless, they make clear that cogent historical thinking is crucial to understanding those challenges, and they push us toward a rethinking of the relationship between capital and labor, the waged and unwaged, and the employed and jobless.
Contributors are Sven Beckert, Sean Cadigan, Leon Fink, Alvin Finkel, Wendy Goldman, Gaetan Heroux, Joseph A. McCartin, David Montgomery, Edward Montgomery, Scott Reynolds Nelson, Melanie Nolan, Bryan D. Palmer, Joan Sangster, Judith Stein, Hilary Wainright, and Lu Zhang.
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Sweatshops at Sea
Merchant Seamen in the World''s First Globalized Industry, from 1812 to the Present
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Deliverance Revisited
Der Triumph von Trump, die liberalen Eliten und die weiße Zombie-Arbeiterklasse
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Die Ursachenforschung nach dem für viele Beobachter überraschenden Wahlsieg von Donald Trump 2016 nannte als einen der zentralen Gründe den „Aufstand" der sogenannten weißen Arbeiterklasse. In seinem Essay argumentiert Leon Fink, einer der anerkanntesten Arbeitshistoriker der Vereinigten Staaten, dass der häufig beschworene Wählerumschwung bei der Wahl von Trump seine Wurzeln keineswegs in einem globalen Trend zur Anti-Politik oder in einem plötzlichen Rechtsruck hatte. Dieser Umschwung sei vielmehr das Resultat eines Transformationsprozesses, der in den USA bereits in den späten 1960er Jahren eingesetzt habe. Fink formuliert zwei zentrale Einwände, um die These von der entscheidenden Bedeutung des von der weißen Arbeiterklasse verursachten „Erdbebens" von 2016 ein wenig einzugrenzen. So hätten, lautet der erste Einwand, die Stimmen der weißen Arbeiter keinen derartigen Unterschied gemacht, wäre die Basis der multi-kulturellen Obama-Koalition von 2012 vier Jahre später nicht klar geschwächt gewesen, hätte also Hilary Clinton nicht so viele Wähler unter den Afroamerikanern, Latinos und Menschen asiatischer Herkunft verloren. Der zweite Einwand besagt, dass die Demokratische Partei bereits seit geraumer Zeit ihre Wählerbasis unter den weißen Arbeitern verloren hat. Bereits in den Jahren zwischen 1968 und 1980 habe die weiße Arbeiterklasse mit ihrem vermeintlich sozialdemokratischen Erbe gebrochen. Der Partei von Franklin Delano Roosevelt sei es über die Jahre nicht gelungen, sich an die Herausforderungen einer im Wandel begriffenen Weltwirtschaft anzupassen - es gab keine Industriepolitik, keine effektive Eingrenzung der Finanzialisierung, keine Verbesserung der Lebensqualität für die meisten Familien in den Bereichen Bildung, Gesundheitsversorgung oder Kinderbetreuung -, wodurch den Demokraten die Loyalität eines großen Teils ihrer langjährigen Anhängerschaft unter weißen, männlichen Arbeitern verloren ging. Überdies hat sich, so Fink, seit den 1960er Jahren der Charakter der Arbeiterklasse radikal verändert und von der industriellen Produktion in Richtung Dienstleistungssektor verschoben. Finks Essay ist nicht zuletzt ein Plädoyer dafür, die Arbeitsforschung nicht in die gerade angesagte Geschichte des Kapitalismus aufgehen zu lassen, sondern weiterhin eine Sozialgeschichte arbeitender Menschen zu betreiben.