Ludwig Jager – författare
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Das Ziel des Handbuchs ist es, die ''kulturwissenschaftliche Lücke'' in der Sprachwissenschaft historisch und systematisch zu reflektieren sowie einen Beitrag zu ihrer Schließung zu leisten. Die Klärung der Frage: "Wie ist Sprachwissenschaft als Kulturwissenschaft möglich?" soll sowohl aus der disziplinären Innenperspektive vorliegender Ansätze der Sprachwissenschaft, als auch aus der Außenperspektive benachbarter Disziplinen fokussiert werden.
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Das Ziel des Handbuchs ist es, die ''kulturwissenschaftliche Lücke'' in der Sprachwissenschaft historisch und systematisch zu reflektieren sowie einen Beitrag zu ihrer Schließung zu leisten. Die Klärung der Frage: "Wie ist Sprachwissenschaft als Kulturwissenschaft möglich?" soll sowohl aus der disziplinären Innenperspektive vorliegender Ansätze der Sprachwissenschaft, als auch aus der Außenperspektive benachbarter Disziplinen fokussiert werden.
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Mehr als hundert Jahre nach dem Erscheinen des Cours de linguistique générale (Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft) gilt der Schweizer Indoeuropäist, Sprachphilosoph und Zeichentheoretiker Ferdinand de Saussure noch immer als der ‘revolutionäre Begründer’ des Strukturalismus, jenes Strukturalismus, den Cassirer als eine ‘allgemeine Tendenz des Denkens’ und Lévi-Strauss als ein ‘epistemologisches Modell’ bezeichnet hatte, dem eine ‘unvergleichliche Bedeutung für die Humanwissenschaften’ zukomme.
Die Rolle des Paradigmengründers wird Saussure vor allem als ‘Autor’ des Cours zugeschrieben, eines Buches, das er nicht verfasst hat und dessen Autorschaft er sich auch nicht hätte zuschreiben lassen. Das 1916 erschienene Werk, das wohl die am meisten zitierte sprachwissenschaftliche Abhandlung des zwanzigsten Jahrhunderts darstellt, hatte eine spektakuläre Wirkungsgeschichte, in der eine geradezu symbiotische Verbindung zwischen dem Autornamen ‘Saussure’ und der epistemologischen Bewegung des Strukturalismus entstand. Die Autoren dieses Bandes öffnen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven den Blick für ein Saussure’sches Denken auch jenseits der Grenzen der strukturalistischen Episteme.
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Mehr als hundert Jahre nach dem Erscheinen des Cours de linguistique générale (Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft) gilt der Schweizer Indoeuropäist, Sprachphilosoph und Zeichentheoretiker Ferdinand de Saussure noch immer als der ‘revolutionäre Begründer’ des Strukturalismus, jenes Strukturalismus, den Cassirer als eine ‘allgemeine Tendenz des Denkens’ und Lévi-Strauss als ein ‘epistemologisches Modell’ bezeichnet hatte, dem eine ‘unvergleichliche Bedeutung für die Humanwissenschaften’ zukomme.
Die Rolle des Paradigmengründers wird Saussure vor allem als ‘Autor’ des Cours zugeschrieben, eines Buches, das er nicht verfasst hat und dessen Autorschaft er sich auch nicht hätte zuschreiben lassen. Das 1916 erschienene Werk, das wohl die am meisten zitierte sprachwissenschaftliche Abhandlung des zwanzigsten Jahrhunderts darstellt, hatte eine spektakuläre Wirkungsgeschichte, in der eine geradezu symbiotische Verbindung zwischen dem Autornamen ‘Saussure’ und der epistemologischen Bewegung des Strukturalismus entstand. Die Autoren dieses Bandes öffnen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven den Blick für ein Saussure’sches Denken auch jenseits der Grenzen der strukturalistischen Episteme.
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Current culturally oriented media studies have significantly advanced central concepts such like »mediality«, »media culture«, »media discourse« and »procedures of media«.Focused on this newly defined terminological field, this volume presents landmark contributions for media studies providing new insights into the current state of research on media theory and media culture, simultaneously developing an agenda for future research.