M. Bühring – författare
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Häftad, Tyska, 2001
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Häftad, Tyska, 1995
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Häftad, Tyska, 1996
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Häftad, Tyska, 1997
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Naturgemäße Heilverfahren und alternative diagnostische und therapeutische Methoden werden in den letzten Jahren zunehmend diskutiert. Vor allem die Patienten selbst wenden sich an Ihren Arzt mit dem Wunsch nach einer sanften Methode, von der sie gehört oder gelesen haben. Neben der rein medizinischen Fragestellung nach der Wirksamkeit kommen für den Arzt auch rechtliche und abrechnungstechnische Fragen ins Spiel. Das Springer LoseblattSystem Naturheilverfahren unterstützt hier bei der Entscheidung. Es schildert alle gängigen Verfahren, bewertet ihre medizinische Nützlichkeit und gibt Indikationsbereiche an. Zahlreiche Verfahren werden außerden von einem unabhängigen wissenschaftlichen Gutachtergremium bewertet mit klaren, Evidenz-basierten Aussagen zum Wirksamkeitsnachweis und dem Stellenwert des Verfahrens aus wissenschaftlicher Sicht.
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PDF, Tyska, 2013841 kr
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Der Plazebobegriff rekurriert auf die Liturgie von Totenvespern im lateinischen Spätmittelalter. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelt er sich vornehmlich 1m med1zin1schen Kontext als Lehnwort zur - me1st abwertenden - Bezeichnung professionellen oder zummdest kalkulier· ten Umgangs m1t menschlichem Gefühl, schließlich zur Enttarnung therapeutischer Aktivität, d1e dem Kranken •eher gefallen als nutzen• solle. Über die Plausibihtät hmaus, die d1e Plazeboforschung für gew1sse Suggestions- und Lerneffekte aufzeigen konnte, lassen sich kaum überindividuell gü1!1ge Hypothesen von Erklärungswert stabiliSieren. Die Effektstärke der Anwendung von Leerpräparaten variiert mehr m1t der experimentellen- bzw. Untersuchungss1tuat1on als mit der Art des untersuchten Effekts. Im Schlepptau der klinischen Pharmakologie führt das Plazebopro· blem zu einem Kurzungsverfahren, der Doppelblindprüfung. D1ese zielt auf d1e Differenzierung zw1schen den mit einer therapeutischen Intervention zeltlieh zusammenfallenden !komz1dentenl und den von 1hr verursachten (kausalen) Veränderungen im Krankheitsverlauf. Außerhalb arzneilicher Therapien werden dazu analoge Verfahren entwickelt, d1e gezieltere Hypothesenprüfungen über die Wirksam kelt definierter Emzelelemente komplexer therapeutischer Interven tionen ermöglichen. Die Ebene der symbolischen Interaktion zwischen Behandler und Behandeltem 1st der Austragungsort des Plazeboproblems m der therapeutischen Praxis. Plazeboeffekte werden hier kaum systema tisch genutzt, sondern eher Intentionsfern - als Not- oder Verlegen heitslösung - 1n Kauf genommen oder aber vollständig unbewußt hervorgerufen. Dem Versuch, diese Prax1s zu kanonisieren, stehen d1e ethischen und legalen Komplikationen des •als ob• entgegen,schließlich aber auch die Erfahrung, daß sich das therapeutische Potential von Plazeboeffekten einer vernunftgeleiteten Anwendung entz1eht.
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