M. Perrone – författare
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Inbunden, Tyska, 2013
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Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourçain nimmt, was seine Originalität und seine Bedeutung für die philosophische und theologische Mediävistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument für die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen für den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus für die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstück am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere über begleitet.Buch II, Distinktionen 22-38 In diesem Textabschnitt behandelt Durandus Fragen zur Erbsünde, zum Ursprung des Bösen sowie zum liberum arbitrium in seinem Verhältnis zur menschlichen Vernunft und zur göttlichen Gnade. Dieser Teil des Sentenzenkommentars wird hier in seinen ersten beiden Fassungen (A und B) erstmals kritisch herausgegeben.
Inbunden, Tyska, 2017
1 845 kr
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Der Sentenzenkommentar des Durandus von St. Pourçain nimmt, was seine Originalität und seine Bedeutung für die philosophische und theologische Mediävistik angeht, eine herausragende Stellung unter den Sentenzenkommentaren des 14. Jahrhunderts ein. Zum einen ist er ein einzigartiges Dokument für die Debatten vor allem innerhalb des Dominikanerordens um die Bedeutung des Thomas von Aquin und die Verbindlichkeit seiner Lehrmeinungen für den Orden. Zum anderen steht der Sentenzenkommentar des Durandus für die wachsende Bedeutung, die dieses Genre am Ende des 13. und zu Beginn des 14. Jahrhunderts wiedererlangt. Von einem Pflichtstück am Beginn der akademischen Karriere wie etwa bei Thomas von Aquin wird der Sentenzenkommentar nun zu einer wichtigen Schriftgattung eines Magisters der Theologie, die ihn seine ganze akademische Karriere über begleitet.Buch I, Distinktionen 4-17Die Distinktionen 4-17 des ersten Buches des durandischen Sentenzenkommentars, die hier in kritischer Edition vorgelegt werden, behandeln die Trinitätslehre. Es werden insbesondere die göttlichen Hervorgänge, die Unterschiede zwischen den Personen und im Allgemeinen die Unterscheidungen hinsichtlich des Wesens, der Einfachheit und der Unveränderlichkeit Gottes behandelt. Die Distinktion 17 ist der Lehre der caritas gewidmet.Das Teilstück, das hier erstmals kritisch ediert ist, scheint lediglich in einer einzigen von der ‚dritten Redaktion‘ abweichenden Fassung zu existieren.
Commentum magnum super libro Phisicorum Aristotilis. Liber primus
Translatio Michaeli Scoto adscripta
Inbunden, Engelska, 2025
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Ibn Rušd (1126–1198), commonly known in the Middle Ages as Averroes, commented on all the major works of Aristotle and profoundly influenced later Medieval and Renaissance philosophy. Notably, he wrote three works on the Physics: the Short, Middle, and Long Commentary. While only the Short Commentary survives in Arabic, the Middle and the Long Commentaries are preserved in Latin and Hebrew translations. Although Aristotle’s Physics had already been translated from Greek into Latin by James of Venice (12th century) and from Arabic by Gerard of Cremona (ca. 1114–1187), the new translation from Arabic accompanied by Averroes’s commentary gained wider circulation, as evidenced by the large number of manuscripts. This translation, which is generally attributed to Michael Scot (ca. 1175–1235), was likely produced at the court of Frederick II (1194–1250). This volume presents the first critical edition of Book I of the Long Commentary on the Physics. The introduction analyses the Latin manuscript tradition in detail and outlines the principles adopted for the reconstruction of the text. An appendix compares several passages from the Latin translation of the Physics with Is??q ibn ?unayn’s Arabic translation of the Physics, on which Averroes’s commentary is based. In Book I, some fundamental aspects of natural philosophy are discussed. These include the epistemological status of scientific knowledge; the inductive method, which Averroes calls “proof from signs;” the study of causes common to all natural entities subject to motion; the criticism of monistic philosophers and pluralistic physicists; and the doctrine of the three principles (form, privation, and their common substratum, matter). Averroes’s criticism of Avicenna is also remarkable. In particular, Averroes criticises Avicenna’s theory of prime matter, diverging from his predecessor’s view. Unlike Avicenna, Averroes argues that the demonstration of prime matter belongs to the domain of natural philosophy rather than metaphysics.