mancheart (r) – författare
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PDF, Tyska, 2013145 kr
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Gespenster – Akteure an der Schwelle von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit geistern in der dritten Ausgabe von Nebulosa umher; und ebenso ihre Bezeugenden, die erstere als Diskursfigur in Besitz nehmen, funktionalisieren, als (para-)psychologisches Phänomen vermitteln oder künstlerisch inszenieren. Das Vereinen von üblicherweise als Gegensatz Angesehenem wie Persistenz und Absenz, Ordnung und Unordnung, Sinn- und Übersinnlichem, Tod und Leben scheint die Spezialität der Figuren zu sein, um die es den Beiträgen geht, welche die Vielfalt an spukenden Wesen zu erschließen suchen.So wird Spukphänomenen in einem Schwarzwälder Traditionshotel ebenso nachgegangen wie der Tragweite der Gespenster- Metapher, etwa als philosophische Denkfigur und Emblem des Poststrukturalismus oder als sich dem hermeneutischen Zugriff entziehende Poetik von textuellen Zeichen im Kontext strukturalistischer Theoriebildung. Das Potential des Gespensts als sozialtheoretisches Konzept wird befragt, sowie Intersexualität als soziales Phänomen von Weltlosigkeit. Das Verhältnis zwischen Gespenstern und dem ''Medium'' Theater scheint ein besonderes zu sein – wie mehrere Zugänge im Hinblick auf Theater und Performance nahelegen: der Wiedergänger der Märtyrerin und die Probleme seiner szenischen Darstellung; das Gespenst als Figur des (Schau-)Spiels zwischen Verkörperung und Körperlosigkeit; Spuren auditiver Gespenstigkeit.Im Forum der vorliegenden Nebulosa-Ausgabe reagieren zwei Beiträge auf das vorangegangene Heft, welches Subversion zum Schwerpunktthema hatte.
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PDF, Tyska, 2020105 kr
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Im ersten Band der sich fortsetzenden Erzählung(en) begeben sich Madeleine, Charlotte und Brioche im Paris des Jahres 2013 auf die Spuren mehrerer mysteriöser Fälle von Verbrechen und überraschender Vorkommnisse. Sie werden mit einem plötzlich auftauchenden weißen Pulver auf dem Eiffelturm und rätselhaften Fotografien konfrontiert. Im château verschwindet Monsieur Malakoff, während sich im Winter 1884/85 Étienne-Jules Marey und seine Tochter Francesca auf die Suche nach einem weißen Pferd machen.Die fortschreitenden Erzählungen sind ein Langzeitprojekt, bei dem es um die Lust am dialogischen Schreiben und Erzählen geht und das folgenden Absprachen folgt:1. Die Texte entstehen zu folgender Ausgangslage: Irgendwann werden drei junge Frauen durch den Bois de Boulogne reiten. Doch noch ist unklar, wie dies geschehen soll und warum.2. Es läuft nicht auf ein bestimmtes Ende hinaus.3. Jedes Kapitel besteht aus zwei Teilen, die innerhalb eines festgesetzten Zeitraums parallel geschrieben werden. Für den eigentlichen Schreibvorgang wird etwa eine Stunde eingesetzt.4. Das Schreiben geschieht im Unwissen darüber, was im anderen Teil geschrieben wird. Jede*r erfährt erst nach Beendigung des eigenen Texts, was im anderen Kapitelteil passiert.5. Inhaltlich wird an den Texten im Nachhinein nichts mehr verändert. Mit auftretenden Widersprüchen darf in Folgetexten produktiv umgegangen werden.6. Alle einmal aufgetretenen Figuren, Dinge, Ereignisse etc. können von beiden Schreibenden weiterentwickelt und verwendet werden, ebenso wie alle bisher nicht aufgetretenen.7. Die Texte werden streng chronologisch veröffentlicht. Von den beiden Teilen eines Kapitels steht immer der zuerst fertiggestellte oben auf der Seite.