Marit Heu – författare
Visar alla böcker från författaren Marit Heu. Handla med fri frakt och snabb leverans.
2 produkter
2 produkter
1 109 kr
Läs direkt efter köp
Der Begriff der „Form“, ein Schlüsselbegriff der literarischen Moderne, ist mit Vorstellungen von Gesetzmäßigkeit, Essenz und Fixierung, aber auch Dynamik, Wandel, Bruch und Experiment assoziiert. Doch welche Bedeutung hat der Begriff heute nach den Reflexionen in den Ästhetiken des 18. und 19. Jahrhunderts sowie nach den Konzepten der Klassischen Moderne? In welchem Verhältnis stehen Form und Stoff eines Textes, Form und Gehalt, Gattung, Poetik, Werk, Medialität oder Materialität? Anknüpfend an Dieter Burdorfs „Poetik der Form“ reflektiert dieser Band Tendenzen vom lustvollen Spiel mit tradierten Formen bis zu deren Revision oder Verzicht.
E-bok
PDF, Tyska, 2022476 kr
Läs direkt efter köp
Marit Heuß entdeckt Peter Handkes "persönliches Epos" – seine Notizbücher – und damit seine in Zeichnungen, Kunstbeschreibungen und Erzählungen facettenreiche "Bildpoetik".Das "Bild" wird für den Nobelpreisträger zur "Vokabel der Universalsprache", zum Inbegriff seiner Poetik. Über die Lektüre der reich bebilderten und unveröffentlichten "Merkhefte" Peter Handkes betrachtet Marit Heuß dessen Erzählen seit dem Debüt "Die Hornissen" 1966 bis hin zu den Großprojekten "Langsame Heimkehr" 1979 und "Der Bildverlust" 2002 als ein Schreiben, das sich am "Bild" orientiert. In der Notizbuchsammlung des Handke-Vorlasses am Deutschen Literaturarchiv Marbach finden sich ab 1975/1976 - seither führt der Schriftsteller täglich Notizbuch - eigene Zeichnungen des Autors. Die Bildmotive reichen von Nachahmungen der "ersten Zeichnungen von Menschen" - wie das archaische Felsbild eines Büffels - bis hin zu andersartig "arkadischen" Landschaftsbildern aus dem "tiefen Österreich". Auch Alltagsskizzen, ornamentale Figuren oder Kritzeleien fehlen nicht. Handkes "Bilderatlas" birgt zudem hunderte Beschreibungen von Kunst in Museen - Cézanne, van Gogh, Rothko, Poussin, Goya, Bosch, Vermeer, Zurbarán - sowie in Sakralbauten von Santiago de Compostela bis nach Thessaloniki. Heuß fragt nach den ästhetischen und geistigen Horizonten dieser Bilder für Handkes Erzählungen.