Markus Hundt – författare
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Die Wissensdifferenzierung und der damit einhergehende Aufbruch in eine heterogene Wissensgesellschaft machen die Frühe Neuzeit zur entscheidenden Schnittstelle zwischen dem Mittelalter und der wissensdisparaten und hochgradig wissensspezialisierten und -fraktionierten Neuzeit. Dabei zeichnet sich die Frühe Neuzeit nicht zuletzt durch verschiedene Versuche aus, die immer weiter divergierenden und sich in ihren Geltungsgraden und Geltungsbereichen auseinander entwickelnden Wissensbestände erneut zusammenzubinden und als Einheit zu erfassen (Enzyklopädieprojekte, Wissenspanoptiken etc.). Begleitet werden diese Versuche von selbstreflexiven Wissensdiskursen, in denen die Konstitutionsbedingungen von Wissen verhandelt werden. Diese Funktion der Frühen Neuzeit als einer Übergangszeit der Wissensformationen wird in den Beiträgen des Bandes interdisziplinär untersucht. Im Fokus stehen dabei die Fragen: Wie bilden sich bestimmte themen- und medienspezifische Wissensformationen neu, wie verändern und verfestigen sie sich, wie werden sie marginalisiert, disqualifiziert oder gänzlich abgelöst und durch neue Wissensformationen ersetzt? Wie können sich diese Formationen an gewandelte soziale und räumliche Umwelten anpassen? Diese Fragestellungen zielen auf soziale, politische, konfessionelle, wirtschaftliche und technische Bedingungen ebenso wie auf geographische und im weiteren Sinne kulturräumliche Faktoren, die jeweils in Wechselbeziehung mit den zu untersuchenden Wissensformationen stehen.
2 153 kr
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"Spracharbeit" im 17. Jahrhundert
Studien zu Georg Philipp Harsdörffer, Justus Georg Schottelius und Christian Gueintz
3 002 kr
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"Perceptual Dialectology"
2 067 kr
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1 759 kr
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Der Band präsentiert die Ergebnisse der internationalen Fachtagung „perceptual dialectology – Neue Wege der Dialektologie“, die im Mai 2008 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stattfand. Thema sind die subjektiven, laienlinguistischen „naiven“ Sichtweisen auf deutschsprachige Dialekte sowie die Rolle, die sie im alltäglichen sozialen Umgang spielen. Das Ziel dieser im deutschen Sprachraum in dieser Größenordnung ersten abgehaltenen Tagung zur perceptual dialectology bestand deshalb in erster Linie darin, die innovativsten Forschungsergebnisse möglichst umfassend zusammenzutragen. Das Spektrum der Beiträge erstreckt sich auf die folgenden Bereiche:
Wissenschaftsgeschichte, Theorie und Methode (Preston, Löffler, Jakob, Anders) Dialektwahrnehmung und Kognition (Christen, Berthele, Spiekermann, Purschke) Salienz sprachlicher Merkmale (Lenz, Elmentaler/ Gessinger/ Wirrer)Normfragen (Davies, Langer, Eichinger) Subjektive Dialektgrenzen (Lameli/ Kehrein/ Purschke, Kennetz, Stoeckle, Dailey-O''Cain/ Darling, Hundt)Der Band richtet sich an Germanisten, Kulturgeographen, Soziologen Psychologen, Kognitionswissenschaftler sowie an alle weiteren Zielgruppen, die sich für deutsche Dialekte interessieren.
Handbuch Sprache in der Wirtschaft
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Eine kompakte und dabei fundierte Darstellung des Bereichs der Wirtschafts- und Unternehmenskommunikation ist ein Desiderat der linguistischen Forschung. Das Handbuch Sprache in der Wirtschaft schließt diese Lücke und behandelt die theoretischen Grundlagen der Wirtschaftskommunikation (Wirtschaftsfachsprachen, Unternehmenskommunikation, interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft). Des Weiteren werden zentrale linguistische Fragestellungen thematisiert, z.B. Stil / Rhetorik, Text-Bild-Verhältnis, Semantik, Pragmatik, Argumentationsstrategien, Textsorten, Gesprächsanalyse. Dabei liegt ein Fokus auf der externen und internen Unternehmenskommunikation. Daneben werden im Band Themen wie die interkulturelle Wirtschaftskommunikation, kommunikative Netzwerke und neue Medien, Markenkommunikation und vieles weitere behandelt.
2 250 kr
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Eine kompakte und dabei fundierte Darstellung des Bereichs der Wirtschafts- und Unternehmenskommunikation ist ein Desiderat der linguistischen Forschung. Das Handbuch Sprache in der Wirtschaft schließt diese Lücke und behandelt die theoretischen Grundlagen der Wirtschaftskommunikation (Wirtschaftsfachsprachen, Unternehmenskommunikation, interkulturelle Kommunikation in der Wirtschaft). Des Weiteren werden zentrale linguistische Fragestellungen thematisiert, z.B. Stil / Rhetorik, Text-Bild-Verhältnis, Semantik, Pragmatik, Argumentationsstrategien, Textsorten, Gesprächsanalyse. Dabei liegt ein Fokus auf der externen und internen Unternehmenskommunikation. Daneben werden im Band Themen wie die interkulturelle Wirtschaftskommunikation, kommunikative Netzwerke und neue Medien, Markenkommunikation und vieles weitere behandelt.
1 729 kr
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1 748 kr
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Das DFG-Projekt „Der deutsche Sprachraum aus Sicht linguistischer Laien – wahrnehmungsdialektologische Grundlagenforschung und die Rekonstruktion von Laienkonzeptualisierungen zur deutschen Sprache" hatte linguistische, geographische, soziale, kognitive und visualisierte Raumkonzeptionen von regionalen Varietäten des Deutschen aus der Sicht deutschsprachiger linguistischer Laien zum Gegenstand. Im vorliegenden Band werden erstmals Ergebnisse aus allen Bereichen der Untersuchung vorgestellt: Wie konzeptualisieren linguistische Laien ihren sprachlichen Nähebereich? Wie sieht die dialektale Landkarte (mental map) linguistischer Laien aus, wenn der gesamte deutschsprachige Raum im Fokus ist? Welche sprachlichen Merkmale sind für die Gewährspersonen salient (perzipierte und assoziierte Dialektmerkmale)? In welcher Weise haben linguistische Laien überhaupt Zugriff auf ihr eigenen Varietätenwissen und wie ist dieses Wissen strukturiert? Welche Sprachnormvorstellungen haben linguistische Laien? Wie werden einzelne Dialekträume konzeptualisiert und welche Einflüsse sind z.B. durch die regionale Herkunft der Probanden messbar? Der Band bietet somit eine vielseitige Literaturgrundlage für Forschende und fortgeschrittene Studierende.
1 748 kr
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Das DFG-Projekt „Der deutsche Sprachraum aus Sicht linguistischer Laien – wahrnehmungsdialektologische Grundlagenforschung und die Rekonstruktion von Laienkonzeptualisierungen zur deutschen Sprache" hatte linguistische, geographische, soziale, kognitive und visualisierte Raumkonzeptionen von regionalen Varietäten des Deutschen aus der Sicht deutschsprachiger linguistischer Laien zum Gegenstand. Im vorliegenden Band werden erstmals Ergebnisse aus allen Bereichen der Untersuchung vorgestellt: Wie konzeptualisieren linguistische Laien ihren sprachlichen Nähebereich? Wie sieht die dialektale Landkarte (mental map) linguistischer Laien aus, wenn der gesamte deutschsprachige Raum im Fokus ist? Welche sprachlichen Merkmale sind für die Gewährspersonen salient (perzipierte und assoziierte Dialektmerkmale)? In welcher Weise haben linguistische Laien überhaupt Zugriff auf ihr eigenen Varietätenwissen und wie ist dieses Wissen strukturiert? Welche Sprachnormvorstellungen haben linguistische Laien? Wie werden einzelne Dialekträume konzeptualisiert und welche Einflüsse sind z.B. durch die regionale Herkunft der Probanden messbar? Der Band bietet somit eine vielseitige Literaturgrundlage für Forschende und fortgeschrittene Studierende.
1 965 kr
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1 688 kr
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Das Gebiet der Wirtschaftssprache ist von der linguistischen Forschung sowohl diachron als auch synchron zu wenig berücksichtigt worden. Der Überblick über die Forschungslage zeigt, daß eine systematische Beschreibung einzelner Fachsprachen der Wirtschaft noch aussteht. Zu sehr wurde bislang unter Wirtschaftssprache nur die Sprache der Wirtschaftspresse verstanden, zu wenig wurden auch andere Texte wie z.B. theoretische Abhandlungen einbezogen.
Der Versuch, den komplexen Untersuchungsgegenstand ''Wirtschaftssprache'' theoretisch zu fundieren, wird hier mit Hilfe eines Sprachmodells vorgenommen, in dem sich institutionelle von theoretisch-wissenschaftlichen Fachsprachen der Wirtschaft unterscheiden lassen.
Das wichtigste Ergebnis der Untersuchung betrifft die historische Entwicklung des Begriffs ''Geld'' und seine metaphorische Versprachlichung. Der Geldbegriff hat sich sehr stark seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert verändert, und zwar vom konkreten, stoffwertgebundenen Münzgeld zum abstrakten, stoffwertlosen, funktional definierten ''Geld''. Diesem starken Begriffswandel auf der einen Seite entspricht jedoch kein grundlegender Wandel in der Metaphorik, mit der über ''Geld'' in Theorietexten gesprochen wird. Flüssigkeits-, Geschwindigkeits-, Maschinen-, Organismus- und ähnliche Metaphern werden sehr konstant begriffskonstituierend in ganz unterschiedlichen Geldtheorien verwendet, und dies auch übereinzelsprachlich. Diese metaphorischen Modelle konstituieren auch in anderen Fachsprachen - wie z.B. der der Technik - wichtige Begriffe. Sie erweisen sich damit über die Alltagssprache hinaus als polyfunktionale Bausteine der menschlichen Kommunikation überhaupt.
Modellbildung in der Wirtschaftssprache
1 587 kr
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