Markus Schwering – författare
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Inbunden, Tyska, 2024
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PDF, Tyska, 2024562 kr
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"Köln ist keine, war nie eine Stadt der Literatur", konstatierte im Jahre 1980 der Kölner Autor Jürgen Becker in seiner Laudatio auf den in Köln gebürtigen Literaturwissenschaftler Hans Mayer, der seinerzeit den Kölner Literaturpreis erhielt. Diesem Statement lassen sich zahlreiche Verdikte über das literarische Köln in Vergangenheit und Gegenwart beigesellen, die sich damals, 1980, längst zu einer veritablen Tradition der Herabwürdigung formiert hatten. Als historisches Urteil konnten diese – trotz Becker selbst, trotz Heinrich Böll, Dieter Wellershoff und anderen – einige Plausibilität für sich beanspruchen. Tatsächlich stellt sich die Architektur-, Kunst- und auch Musikmetropole über Jahrhunderte hinweg als literarische Wüste dar. Das änderte sich freilich im 20. Jahrhundert – zunächst, nach 1945, zögernd, dann aber, just um und nach 1980, rasant. Das literarische Köln der Jahrtausendwende ist keine Wüste mehr, sondern – um im Bild zu bleiben – ein vielseitig blühender Garten. Das vorliegende Buch zeichnet diese Entwicklung in einem von der Antike bis zur Gegenwart reichenden Zeitrahmen nach – wobei thematische Gliederungskriterien eine genauso große Rolle spielen wie chronologische. In diesem Sinne sind etwa den Kölner Literaturinstitutionen, dem Unterhaltungsroman und der Mundartliteratur eigene Kapitel gewidmet. Das erkenntnisleitende Interesse der Darstellung verdichtet sich in der, sei es explizit formulierten, sei es im "Subtext" mitlaufenden, Frage, was geschehen musste, damit die beschriebenen Veränderungen überhaupt möglich wurden. Eine Literaturgeschichte Kölns gibt es – trotz einiger verdienstvoller Vorarbeiten – bislang nicht. Das vorliegende Buch schließt also eine Lücke in der Stadthistorie.
Inbunden, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2025458 kr
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Dieter Wellershoff (1925-2018) gilt heute - neben Heinrich Boll und Jurgen Becker - als mageblicher Vertreter der Kolner Literaturszene nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein neuer "e;Ton"e; stand jenseits des lange Zeit die deutsche Erzahlprosa dominierenden Mainstreams moralisierender oder grotesk-satirischer Schreibweisen. Zentral in seinem Werk steht die Frage, ob und wie der von institutionellen Leitplanken freigesetzte Mensch der spaten Moderne uberhaupt noch ein gluckendes Leben zu fuhren vermag - eine Frage, die nicht an Relevanz verloren hat. Markus Schwering nimmt den 100. Geburtstag des Autors zum Anlass fur eine Gesamtdarstellung seines Lebens - verstanden als Zeitgenossenschaft - im engen Zusammenhang mit seinem uvre. Statt Textanalysen aneinanderzureihen, sucht er die Einheit des Gesamtwerks im dichten Geflecht unterschiedlicher und zugleich wiederkehrender Themen und Motive.