Martin Hailer – författare
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PDF, Tyska, 2013215 kr
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''Das eschatologische Bureau hat heute zumeist geschlossen'', sagte Ernst Troeltsch zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dagegen gab es energischen Einspruch aus mehreren Konfessionen. Heute ist über ihre Grenzen hinweg völlig klar: Die Rede von dem, worauf Christinnen und Christen für sich und für alle Welt hoffen dürfen, ist integraler Bestandteil der Theologie. Freilich beginnen dann die Differenzen. Bislang zu wenig beachtet zeigen sich konfessionstypische Linien nicht nur in den dafür bekannten Themen wie Amt, Herrenmahl und Taufe, sondern eben auch in Bestimmungen der Eschatologie. Die Beiträge des Bandes gehen dem nach und versuchen zugleich, die interkonfessionellen Verständigungsmöglichkeiten in der Eschatologie, die bislang kaum erforscht sind, auszuleuchten.
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PDF, Engelska, 2019239 kr
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Numerous scholars in Social Theory and Theology discuss the concept of gift in our days. The present book seeks to benefit from this for the sake of ecumenical hermeneutics: A gift is presented by one to another person, so the person receiving it at the same time is enabled to a better self. Successful ecumenical dialogues consist in giving and receiving gifts of this kind. The book gives an exposition of this concept and then takes a tour d''horizon through ecumenical dialogues the Lutheran Church and theology are intertwined with, Lutheran-Anglican deliberations on the office of ecclesial oversight and Lutheran-Baptist dialogues on the concept of baptism among them. In the light of these findings the last chapter reflects on ecumenical hermeneutics in order to further improve its methods.[Gabentausch. Zur ökumenischen Hermeneutik]Der Band rezipiert Theorien der Gabe für die Fragen der ökumenischen Hermeneutik und schlägt ein identitätsbezogenes Konzept der Gabe vor: Eine gute Gabe ist nicht durch ihren finanziellen Wert bestimmt, sondern dadurch, dass sie erkennbar vom Geber kommt, zugleich aber den Empfänger besser ihn selbst sein lässt. Gelingende ökumenische Verständigung erzeugt semantische Gaben dieser Art.Nach der Vorstellung des Konzepts folgen beispielhafte Diskussionen aus dem Dialog evangelisch-lutherischer Theologie mit dem Anglikanismus, der römisch-katholischen, der baptistischen und der orthodoxen Theologie. Das Schlusskapitel nutzt die Ergebnisse für Vorschläge zur Weiterentwicklung einer gabenbezogenen ökumenischen Hermeneutik.
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Engelska, 2019248 kr
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Numerous scholars in Social Theory and Theology discuss the concept of gift in our days. The present book seeks to benefit from this for the sake of ecumenical hermeneutics: A gift is presented by one to another person, so the person receiving it at the same time is enabled to a better self. Successful ecumenical dialogues consist in giving and receiving gifts of this kind. The book gives an exposition of this concept and then takes a tour d''horizon through ecumenical dialogues the Lutheran Church and theology are intertwined with, Lutheran-Anglican deliberations on the office of ecclesial oversight and Lutheran-Baptist dialogues on the concept of baptism among them. In the light of these findings the last chapter reflects on ecumenical hermeneutics in order to further improve its methods.[Gabentausch. Zur ökumenischen Hermeneutik]Der Band rezipiert Theorien der Gabe für die Fragen der ökumenischen Hermeneutik und schlägt ein identitätsbezogenes Konzept der Gabe vor: Eine gute Gabe ist nicht durch ihren finanziellen Wert bestimmt, sondern dadurch, dass sie erkennbar vom Geber kommt, zugleich aber den Empfänger besser ihn selbst sein lässt. Gelingende ökumenische Verständigung erzeugt semantische Gaben dieser Art.Nach der Vorstellung des Konzepts folgen beispielhafte Diskussionen aus dem Dialog evangelisch-lutherischer Theologie mit dem Anglikanismus, der römisch-katholischen, der baptistischen und der orthodoxen Theologie. Das Schlusskapitel nutzt die Ergebnisse für Vorschläge zur Weiterentwicklung einer gabenbezogenen ökumenischen Hermeneutik.
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PDF, Tyska, 2023680 kr
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Kann man den "Glauben lehren"? Wohl kaum, denn der Glaube ist ein Ereignis der kreativen Gegenwart Gottes. Viel eher gibt es im Glauben und für ihn etwas zu lehren und zu lernen. Dies zu tun, ist die vornehmste Aufgabe der Dogmatik. In diesem Sinne mag sie dann "Glaubenslehre" oder – als Vorgang – eben "Glauben lehren" heißen. Eine solche Glaubenslehre ist kein fertiges und zu memorierendes Produkt, sondern das je neue verstehende Herangehen an Einzelthemen des Glaubens. Deshalb legt dieser Band Studien zu großen Themen der Dogmatik vor und ordnet sie dem klassischen Loci-Schema entsprechend an, dies aber bewusst von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren aus mehreren theologischen Disziplinen. Das kreative Spiel der Begriffe, aus dem der Vorgang "Glauben lehren" besteht, soll auf diese Weise vorangebracht werden.Mit Beiträgen von Peter Dabrock, Alexander Deeg, Reinhard Feldmeier, Martin Hailer, Nadine Hamilton, Stephen Hamilton, Marco Hofheinz, Simon Layer, Ernstpeter Maurer, Stephan Mikusch, Andreas Nehring, Ingrid Schoberth, Walter Sparn und Hans Ulrich.[Teaching Faith]Is it possible to "teach faith"? Hardly: for faith is an event of God''s creative presence. Rather, there is something to teach and to learn in faith, as well for the sake of it. This is the noblest task of dogmatics, which can be called "the teachings of the faith" - but also simply "teaching faith". Rightly understood, such teachings of the faith are not a finished product to be memorized, but instead present a hermeneutical approach to the various subjects and questions involved in faith. In this spirit, the present volume presents studies on major topics in dogmatics and arranges them according to the classical loci scheme. Here, however, this task is not undertaken only by one systematic theologian, or even a group of systematic theologians, but instead by different authors from various theological disciplines. This interdisciplinary approach produces a conceptual creativity which characterises this book and is crucial for the process of "teaching faith" in general.
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PDF, Tyska, 2023680 kr
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Ökumenische Hermeneutik wurde und wird sowohl durch programmatische Konzepte wie etwa »Einheit in versöhnter Verschiedenheit«, »Ökumene der Profile« oder »geistliche Ökumene« als auch durch das Ziel der sichtbaren Einheit oder Versöhnung orientiert. Braucht es solche Konzepte oder sind sie eher hinderlich? Die in diesem Band versammelten Beiträge vermessen und reflektieren den Stand der interkonfessionellen und interreligiösen Ökumene. Dabei werden zum einen die Chancen und Grenzen der Lehr- und Konsensökumene und das hermeneutische Potenzial des Postkolonialismus bedacht, zum anderen theologische Perspektiven im jüdisch-christlichen und im muslimisch-christlichen Dialog erörtert. Der Band dokumentiert die akademische Feier und das Symposium zum Gedenken an Dietrich Ritschl (1929–2018), der von 1983 bis 1996 das Ökumenische Institut der Universität Heidelberg geleitet hat.Mit Beiträgen von Arne Bachmann, Fernando Enns, Uwe Gräbe, Martin Hailer, Stephen J. Hamilton, Elisabeth Hartlieb, Achim Hofmann, Gesine von Kloeden, Ulrike Link-Wieczorek, Elisabeth Maikranz, Barbara Meyer, Friederike Nüssel, Rudolf von Sinner, Thomas Wabel, Jonathan Wieder und Wolfram Weiße.[Ecumenical Hermeneutics. Latest Developments, Shortcomings, and PerspectivesIn memoriam Dietrich Ritschl 1929–2018]Ecumenical hermeneutics has been oriented both by programmatic concepts such as »unity in reconciled diversity«, »ecumenism of profiles« or »spiritual ecumenism« as well as by the goal of visible unity or reconciliation. The question remains as to whether these concepts continue to be helpful ecumenically or whether they are ultimately a hindrance to ecumenical progress. The contributions gathered in this volume survey and reflect on the current state of ecumenical and interreligious dialogue. On the one hand, they consider opportunities and limitations of ecumenical conversations on divisive doctrinal issues as well as the hermeneutical potential of post-colonial studies; on the other hand, the essays treat various theological perspectives in Jewish-Christian and Muslim-Christian dialogue. This volume documents the academic celebration and symposium in memory of Dietrich Ritschl (1929–2018), who served as director of the Ecumenical Institute at Heidelberg University from 1983 to 1996.
Inbunden, Tyska, 2018
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Menschliches Leben bedarf der Stellvertretung. Eltern treten für ihre Kinder ein, diese dann umgekehrt für ihre alt oder krank werdenden Eltern, Freunde für einander, wieder anders Liebespaare. In funktionierenden Demokratien vertreten Abgeordnete die Bevölkerung. Auch elementare Äußerungen christlichen Lebens sind wesentlich Stellvertretung, etwa diakonisches Handeln oder das stellvertretende Bittgebet. Nach biblischem Zeugnis tritt Gott für sein Volk und für einzelne Menschen ein, um ihnen Gemeinschaft mit sich zu gewähren und sie in seine Nähe zu führen. Zugleich zeigen sich hier besondere Schwierigkeiten des Verstehens, weil unter anderem die Semantiken des Opfers und des stellvertretenden Leidens Jesu Christi aufgerufen sind, die nicht selten mit Empörung zurückgewiesen werden. Martin Hailer bietet für die komplexe Sachlage der Stellvertretungsthematik zweierlei: Zum einen wird die Rede von der Stellvertretung Gottes für Menschen entfaltet und nicht zuletzt durch ausführliche Bezugnahmen auf die klassischen Passagen Lev 16 und Röm 3,21-25 diskutiert. Zum anderen wird eine Reihe von Konkretionen zwischenmenschlicher Stellvertretung in theologischer Perspektive vorgestellt, unter ihnen Liebe, Freundschaft, das Phänomen des Vorbilds, Lehren/Lernen und das Gebet füreinander. Stellvertretung zeigt sich in all diesen Facetten als unverzichtbares Element einer theologischen Anthropologie.
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PDF, Tyska, 2018931 kr
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Menschliches Leben bedarf der Stellvertretung.Eltern treten für ihre Kinder ein, diese dann umgekehrt für ihre alt oder krank werdenden Eltern, Freunde für einander, wieder anders Liebespaare. In funktionierenden Demokratien vertreten Abgeordnete die Bevölkerung. Auch elementare Äußerungen christlichen Lebens sind wesentlich Stellvertretung, etwa diakonisches Handeln oder das stellvertretende Bittgebet. Nach biblischem Zeugnis tritt Gott für sein Volk und für einzelne Menschen ein, um ihnen Gemeinschaft mit sich zu gewähren und sie in seine Nähe zu führen. Zugleich zeigen sich hier besondere Schwierigkeiten des Verstehens, weil unter anderem die Semantiken des Opfers und des stellvertretenden Leidens Jesu Christi aufgerufen sind, die nicht selten mit Empörung zurückgewiesen werden.Martin Hailer bietet für die komplexe Sachlage der Stellvertretungsthematik zweierlei:Zum einen wird die Rede von der Stellvertretung Gottes für Menschen entfaltet und nicht zuletzt durch ausführliche Bezugnahmen auf die klassischen Passagen Lev 16 und Röm 3,21-25 diskutiert.Zum anderen wird eine Reihe von Konkretionen zwischenmenschlicher Stellvertretung in theologischer Perspektive vorgestellt, unter ihnen Liebe, Freundschaft, das Phänomen des Vorbilds, Lehren/Lernen und das Gebet füreinander.Stellvertretung zeigt sich in all diesen Facetten als unverzichtbares Element einer theologischen Anthropologie.