Martin Nies – författare
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PDF, Tyska, 2019251 kr
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Anknüpfend an Deutsche Selbstbilder in den Medien: Film 1945 bis zur Gegenwart widmet sich dieser Band insbesondere Gesellschaftsentwürfen, Identitäts- und Sinnkonstrukten in der deutschsprachigen Literatur und Film des 21. Jahrhunderts. Ausgehend von Deutschlandbildern der Popliteratur der 1990er Jahre werden die Entwicklungen gegenwärtig zentraler Narrative am Beispiel von Generationenbildern, den Konzeptionen von Gender, Sex, Beziehungen und individuellem ''Glück'' in Literatur und TV-Filmen, von Norm und Verbrechen im Regionalkrimi, von Heimat(en) im Globalisierungskontext oder von ''Deutschland'' als einem Werbekommunikat aufgezeigt. Die Beiträge spüren dabei auch der Frage nach, inwiefern die ästhetische Kommunikation der seit 1989 kulturell konstatierten postideologischen Sinnkrise gegenwärtig mit neuen Werte- und Sinnstiftungen begegnet bzw. derartige Bemühungen weiterhin zeichenhaft destruiert.Beiträge von Jan-Oliver Decker, Holger Grevenbrock, Dennis Gräf, Stephanie Großmann, Stefan Halft, Martin Hennig, Matthias Herz, Ingo Irsigler, Krystyna Jabłońska, Peter Klimczak, Steffi Krause, Martin Nies, Christer Petersen und Ingold Zeisberger.
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PDF, Tyska, 2019262 kr
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Short Cuts – das Zerstückeln und Neu-Montieren von Handlungssträngen, gehört zu den beliebten und erfolgreichen Verfahren größerer Erzählformate wie Roman und Spielfilm. Vor allem aber prägt es mehr und mehr die Serien des sogenannten Qualitätsfernsehens. Aber was sind die Effekte eines solchen Erzählens? Unser Band verortet die Short Cuts in den größeren Zusammenhängen von Realismus und Serialität. Kaum zufällig wurde das Verfahren zunächst in der Literatur der Zwischenkriegszeit auffällig, nach dem Scheitern der Avantgarden (Dos Passos, Fallada, Lampe, Koeppen). Heute ist es als ein beliebter und erfolgreicher Modus populärrealistischer Narration in Literatur (Schulze, Kehlmann, Krausser u.a.), Film (Short Cuts, Hundstage, Nachtgestalten, Traffic u.a.), Theater (Schimmelpfennig, Loher) und Serien (Desperate Housewives, Game of Thrones, The Wire, Traffik u.a.) allgegenwärtig. Ausgehend von einem strukturalistischen Beschreibungsmodell von Serialität und ihren Effekten beschäftigt sich dieser Band erstmals sowohl mit der Analyse konkreter Werke als auch mit theoretischen und medienhistorischen Implikationen des Short Cuts-Verfahrens und findet dadurch einen strukturalen Zugang zum übergreifenden Thema der Serialität.Beiträge von Moritz Baßler, Andreas Blödorn, Stephan Brössel, Dominic Büker, David Ginnutis, Kilian Hauptmann, Anne Lippke, Martin Nies, Philipp Pabst, Keyvan Sarkhosh, Anna Seidel, Stefan Tetzlaff, Valentijn Vermeer und Gudrun Weiland
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PDF, Tyska, 2020203 kr
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Der Band untersucht den Wandel deutscher Selbstbilder in populären Filmen seit 1945. Mit Schwerpunkt auf westdeutschen Produktionen werden in den Beiträgen die Regeln filmischer Genres und zentraler Diskursformationen wie des Trümmerfilms, Heimatfilms, Wirtschaftswunderfilms, von Filmen über den ''Deutschen Herbst'', die deutsche Teilung und Wiedervereinigung sowie über Migration an Hand repräsentativer Beispiele und mit weiterführenden filmographischen Hinweisen systematisch erschlossen. Aus u.a. Filmen wie Grün ist die Heide, Der letzte Fußgänger und Immer die Radfahrer, Der Westen leuchtet, Herr Lehmann, Good Bye, Lenin!, Kanak Attack und Edgar Reitz'' Heimat-Zyklus werden die jeweiligen Deutschlandkonstrukte und Gesellschaftsmodelle, die narrativ verhandelten Problemkonstellationen sowie die vermittelten Normen und Werte rekonstruiert.Beiträge von Martin Nies, Eckhard Pabst, Dennis Gräf, Andreas Blödorn, Jan Henschen, Christer Petersen, Ingold Zeisberger, Hans Krah und Stefan Halft
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PDF, Tyska, 2014292 kr
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Die Studie untersucht literarische und mediale Bilder der ‹meergeborenen› Stadt von der Goethezeit bis zur Gegenwart anhand von Beispielen aus Literatur, Film, Fotografie, Werbung und Produkten der Alltagskultur. Sie zeigt, wie erzählte Geschichten von Schillers Geisterseher bis zu Donnersmarcks The Tourist Venedig als einen Andersraum entwerfen, in dem sich Dinge ereignen, die anderswo nicht geschehen könnten, Reisende ''aus der Bahn geworfen'' werden und hier ''an Land gesprungen, des Abenteuers gewiss'' sein dürfen (Wolfgang Koeppen). Seit über 200 Jahren funktionalisieren Texte ‹Venedig› als ein Zeichen des Abweichenden, um darüber je zentrale zeitgenössische Diskurse und gesellschaftliche Problemkonstellationen in Kondensation zu verhandeln und das eigenkulturelle Normen- und Wertesystem narrativ zu erproben. So ergibt sich eine kultursemiotische Literatur- und Mediengeschichte am Beispiel des Bedeutungswandels eines Raumes mit Sonderstatus, der nicht zuletzt als ein Meta-Zeichen für Artifizialität und Kunst selbst steht und darüber epochenspezifische ästhetische Konzeptionen reflektiert.Neben kanonischen Texten der Venedigliteratur von Schiller bis Rosei werden auch die Popliteratur der 1990er Jahre, populäre Filme wie Münchhausen, Mandolinen und Mondschein, Sissy und Gib Gas, Ich will Spass, Venedigfotografien sowie Gesellschaftsspiele analysiert. Mit Exkursen zu Shakespeares Kaufmann von Venedig, den Italienschlagern der 1950er Jahre und Nicolas Roegs Wenn die Gondeln Trauer tragen. Die Studie wurde mit dem Wissenschaftspreis der Universität Passau ausgezeichnet.