Matthias Dall'Asta – författare
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PDF, Tyska, 2020263 kr
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Fast seine gesamte Wittenberger Tätigkeit hindurch hielt Melanchthon sonntags Vorlesungen insbesondere für ausländische Studenten, die dem deutschen Gottesdienst nicht folgen konnten. Bei seinen Erklärungen des Bibeltextes schöpfte er aus der Fülle seines theologischen, historischen, naturkundlichen etc. Wissens. Drei dieser Sonntagsvorlesungen werden exemplarisch übersetzt und kommentiert. In seine Vorlesungen streute Melanchthon viele Anekdoten aus Antike und Literatur und aus Begegnungen etwa mit Dürer, Luther, Kurfürst Friedrich d. Weisen ein. Sie wurden von Studenten aufgeschrieben und sind meist nur handschriftlich überliefert. Diese Anekdoten und Geschichten, als "Dicta Melanthonis" bezeichnet, werden hier erstmals in Übersetzung samt Kommentar vorgestellt. Sie zeigen eine fast völlig unbekannte Seite Melanchthons: den großen Geschichtenerzähler.[Sunday lectures and anecdotes]During almost all of his time in Wittenberg, Melanchthon gave lectures on Sundays, especially for foreign students who could not understand the German service. For his explanations of the Bible text he drew from his profound theological, historical and biological knowledge. By way of example, the volume contains translations of three of these Sunday lectures, including comments. Melanchthon sprinkled his lectures with various anecdotes from the ancient world, from literature and from encounters with Dürer, Luther, and Elector Frederick the Wise. They were written down by students and have mostly only been handed down in handwriting. These anecdotes and stories, known as "Dicta Melanthonis", are presented here for the first time in translation and with commentary. They show an almost completely unknown side of Melanchthon: the one of a great storyteller.
Inbunden, Tyska, 2017
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PDF, Tyska, 2017406 kr
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Briefe waren für Melanchthon zeitlebens das vorrangige Instrument, um mit entfernt lebenden Freunden im Gespräch zu bleiben und verschiedenste Angelegenheiten zu regeln; täglich schrieb er Briefe, manchmal zehn an einem Tag. Die von ihm erhaltene Korrespondenz umfasst knapp 10.000 Stücke, sein Korrespondenznetz spannt sich über ganz Europa. Die in den Briefen behandelten Themen sind so vielfältig, wie es das Leben mit sich bringt. Private Themen kommen genauso zur Sprache wie wissenschaftliche und politische, auch innerhalb eines Briefes. Die Briefe zeigen Melanchthon nicht nur als Reformator und Wissenschaftler, sondern als Menschen: als verlösslichen Freund (allein an Joachim Camerarius schrieb er mehr als 600 Briefe); als liebenden Familienvater, den die Eheprobleme seiner Tochter quälten und der gerne Enkelkinder in sein Haus aufnahm; als loyalen Kollegen, der unter dem aufbrausenden Wesen des älter werdenden Luther litt; als Astrologen, der Horoskope erstellte und seinen Träumen hohe Bedeutung beimaß; als Münzsammler; als Spender von Trost und Zuspruch angesichts von Krankheit, Tod und Kriegswirren – um nur einige Aspekte zu nennen. Melanchthons Briefe sind wirkliche Augenblickserzeugnisse und nicht aufwendig stilisiert, wie es andere Humanisten im 16. Jahrhundert zu tun pflegten; sie bringen das, was ihn bewegte, unmittelbar auf den Punkt.
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Tyska, 2017370 kr
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Briefe waren für Melanchthon zeitlebens das vorrangige Instrument, um mit entfernt lebenden Freunden im Gespräch zu bleiben und verschiedenste Angelegenheiten zu regeln; täglich schrieb er Briefe, manchmal zehn an einem Tag. Die von ihm erhaltene Korrespondenz umfasst knapp 10.000 Stücke, sein Korrespondenznetz spannt sich über ganz Europa. Die in den Briefen behandelten Themen sind so vielfältig, wie es das Leben mit sich bringt. Private Themen kommen genauso zur Sprache wie wissenschaftliche und politische, auch innerhalb eines Briefes. Die Briefe zeigen Melanchthon nicht nur als Reformator und Wissenschaftler, sondern als Menschen: als verlösslichen Freund (allein an Joachim Camerarius schrieb er mehr als 600 Briefe); als liebenden Familienvater, den die Eheprobleme seiner Tochter quälten und der gerne Enkelkinder in sein Haus aufnahm; als loyalen Kollegen, der unter dem aufbrausenden Wesen des älter werdenden Luther litt; als Astrologen, der Horoskope erstellte und seinen Träumen hohe Bedeutung beimaß; als Münzsammler; als Spender von Trost und Zuspruch angesichts von Krankheit, Tod und Kriegswirren – um nur einige Aspekte zu nennen. Melanchthons Briefe sind wirkliche Augenblickserzeugnisse und nicht aufwendig stilisiert, wie es andere Humanisten im 16. Jahrhundert zu tun pflegten; sie bringen das, was ihn bewegte, unmittelbar auf den Punkt.
Del 13 - Pforzheimer Reuchlinschriften
Phönix Reuchlin - Narrative und Bilder aus fünfhundert Jahren
Inbunden, Tyska, 2026
443 kr
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Inbunden, Tyska, 2022
576 kr
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Alongside Erasmus of Rotterdam, Johannes Reuchlin (1455–1522) is one of the most important European humanists whose works marked the transition from the Middle Ages to the modern era. The year 2022 marks the 500th anniversary of the Pforzheim-born jurist, Hebraist, and religious philosopher’s death, cause indeed for an exhibition and publication to bring jewellery, writings, and language into a stimulating dialogue and to offer new meanings to the titular mystery of signs. At the fore stands the human quest for understanding and tolerance, which has lost none of its relevance today. One particular focal point comprises selected manuscripts and works by Reuchlin, highlighted from new perspectives. An additional emphasis is placed on objects that reflect Reuchlin’s cognitive world through script and symbols from the resplendent collection of the Schmuckmuseum Pforzheim [Pforzheim jewellery museum].With contributions by Jonathan Boyd, Beatriz Chadour-Sampson, Matthias Dall’Asta, Cornelie Holzach, Wolfgang Mayer, Susanne Nagel, Katja Poljanac, Stefan Rhein, Nathan Ron, Isabel Schmidt-Mappes, Pierre Vesperin, and Anja Wolkenhauer.Text in German.