Matthias Dreher - Böcker
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Tillfälligt slut
Rudolf Bultmann hielt das Rezensieren für einen unverzichtbaren Bestandteil akademischer Arbeit und verfaßte zwischen 1908 und 1969 über 250 Rezensionen und Forschungsberichte. Mit der hier vorliegenden Auswahl wollen Matthias Dreher und Klaus W. Müller alle Aspekte der wissenschaftlichen Arbeit Bultmanns abdecken: Seine theologische Entwicklung, seine Prägung und seine Ablösung von seinen Lehrern, seine Auseinandersetzung mit bedeutenden Theologen seiner Zeit - all das soll ebenso zur Geltung kommen wie sein sich weit in Altphilologie und Philosophie entfaltendes Forschungsgebiet. Dabei fällt das Hauptgewicht auf Formgeschichte, Religionsgeschichte, Jesus und die Urgemeinde, Paulus und Johannes. Die Frage des Geschichtsverständnisses und damit zusammenhängend auch die Frage nach sachgemäßer Exegese und Hermeneutik verbinden sich naturgemäß mit diesen Themen und ziehen sich durch das ganze rezensorische Werk Bultmanns.Ein umfangreiches Register hilft, den Gesamtbestand der Rezensionen erschließen.Die Auswahl-Edition erlaubt Einblicke in die akademische Werkstatt eines der bedeutendsten Theologen des 20. Jahrhunderts und belegt eindrücklich Bultmanns bekanntes Votum, daß ihm "...entscheidend daran gelegen" habe, "die Einheit von Exegese und Theologie zu erstreben, und zwar in der Weise, daß der Exegese der Primat zukommt." (Exegetica, S. XXII).
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Tillfälligt slut
Für den üblichen Blick auf die Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts dürfte es eine Überraschung sein: Rudolf Bultmann und Paul Althaus führten seit 1929 einen sachlich und persönlich intensiven Briefwechsel. Die beiden politisch, kirchlich, theologisch und exegetisch so unterschiedlich positionierten Forscher nehmen sich darin Kernthemen lutherischer Theologie im 20. Jahrhundert vor: Anthropologie und Sünde, Schuld und Rechtfertigung, Grund und Gegenstand des Osterglaubens, den Zusammenhang der Auferstehung Jesu mit seinem Kreuz und mit der Auferstehung der Gläubigen. Auch in die Entmythologisierungs-Debatte schaltet sich Althaus ein und diskutiert mit Bultmann die Grenze des Mythischen, das Offenbarungs- und das Schriftverständnis.Von besonderem Interesse ist der Einfluss der NS-Zeit auf die Korrespondenz. Nur im Jahr 1933, da die Situation noch offen scheint, wird Politik im Hinblick auf Kirche und Ethik explizit erörtert, wobei überraschende Äußerungen zu Eugenik und Sterbehilfe fallen.Die komplexen Argumentationen der beiden Theologen zeugen von einem respektvollen, immer freundschaftlicher werdenden Ringen um die gemeinsame Sache. Eine Einigung herbeizuführen oder den je anderen zu überzeugen, war nicht das vorrangige Ziel. Vielmehr scheint beide der theologische Eros zu treiben, sich durch die Kritik des anderen zu sorgfältigerer Fassung der eigenen Theologie zu zwingen.Matthias Dreher und Gotthard Jasper ergänzen die Edition der Korrespondenz und mehrerer Quellen-Texte im Anhang durch eine historische Hinführung und einen theologischen Kommentar.