Matthias Pohlig - Böcker
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Del 37 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Zwischen Gelehrsamkeit und konfessioneller Identitätsstiftung
Lutherische Kirchen- und Universalgeschichtsschreibung 1546-1617
Inbunden, Tyska, 2007
2 358 kr
Tillfälligt slut
Wie bestimmten Vertreter des frühen Luthertums den historischen Ort der Reformation? Wie hing die Geschichtsschreibung des Luthertums mit seiner "konfessionellen Identität " zusammen? Matthias Pohlig untersucht die Frage nach Argumentationsmustern eines lutherischen "Gedächtnisses" zum Zwecke der Identitätskonstruktion und die Frage nach dem Verhältnis dieses Gedächtnisses zur Geschichtsschreibung und -theorie des 16. Jahrhunderts.Lutherische Autoren wiesen der Geschichte unterschiedliche Funktionen zu: die aus dem Humanismus übernommene Überzeugung, die Geschichte lehre Moral, dann die Auffassung, die Geschichte laufe entsprechend den biblischen Prophetien ab. Zentral war für lutherische Autoren die Auffassung, daß ihre Kirche nicht neu, sondern die alte, wahre Kirche sei. Neben diese konfessionell funktionalisierten Aufgaben trat eine Beschäftigung mit der Historie zu Bildungszwecken. Die lutherische Geschichtsschreibung des 16. Jahrhunderts fand damit in einem Spannungsfeld von Gruppengedächtnis und relativ uninstrumenteller Gelehrsamkeit statt. Die lutherische Historiographie beruhte auf weithin geteilten Grundannahmen über die heilsgeschichtliche Bedeutung der Reformation, den päpstlichen Antichrist, die Hochschätzung der deutschen Kaiser sowie über prophetisch-biblizistische Grundlagen. Der Autor arbeitet zwei Arten lutherischer Identität im Medium der Geschichte heraus: die auf die endzeitliche Figur Luther konzentrierte Memoria und die Einordnung der Reformation in einen größeren Zusammenhang.
Del 125 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Über Religion entscheiden/Choosing my Religion
Religiöse Optionen und Alternativen im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Christentum/Religious Options and Alternatives in Medieval and Early Modern Christianity
Inbunden, Tyska, 2022
1 828 kr
Tillfälligt slut
Kann man über Religion entscheiden? Obwohl Religion in der Vormoderne häufig jenseits des Bereichs menschlicher Wahlentscheidungen verortet wurde, war sie in verschiedenen historischen Konstellationen immer wieder Gegenstand individueller sowie kollektiver Entscheidungen. Doch welche Formen des Entscheidens über religiöse Fragen gab es überhaupt? Wie veränderten sie sich zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit? Was folgt aus der Fokussierung auf das Problem des Entscheidens für eine Geschichte der religiösen Individualisierung, Pluralisierung und Diversität? Die Beiträge dieses Bandes bündeln historische Befunde zur allmählichen Ausgestaltung von Konzepten und Praxen des individuellen religiösen Entscheidens im Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Sie relativieren damit die oft angenommene historische Zäsurbedeutung der Reformation für das Entscheiden in Religionsfragen.
Del 131 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Ritual, Gender, and Emotions
Essays on the Social and Cultural History of the Reformation
Inbunden, Engelska, 2022
2 046 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Dieser Band präsentiert erstmals in gesammelter Form Aufsätze von Susan C. Karant-Nunn. Die Aufsätze befassen sich mit dem sozialen und kulturellen Wandel, den die Reformation auslöste, und fragen nach ihrem Einfluss auf Geschlechterbeziehungen, Rituale und Gefühle.
Marlboroughs Geheimnis
Strukturen und Funktionen der Informationsgewinnung im Spanischen Erbfolgekrieg um 1700
Inbunden, Tyska, 2016
875 kr
Skickas inom 11-20 vardagar
1 017 kr
Skickas inom 11-20 vardagar
Decision-making is a basic concept of modern societies and their self-description. However, both the way and the extent to which decisions are talked about, how they can be conceptually understood and how they can be told, is historically determined. The semantics and narratives of decision-making therefore differ depending on the social and cultural context. The volume pursues the goal of examining both the word field 'decision' and the narratives with which decisions are presented as a form of social action in their historical change from an epoch-spanning and interdisciplinary perspective. With the help of historical-semantic and narratological methods, the contributions examine different case studies ranging from the Middle Ages to the present and from Europe to India.