Max Küchler – författare
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Inbunden, Tyska, 2021
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Dass die Juden in der Antike eigene Münzen geprägt haben, ist eine numismatische Evidenz, die heute sehr gut dokumentiert ist. Seit wann wissen wir aber, dass es einmal eine solche antike jüdische Münzprägung gab? Was wussten die Juden der Zeit nach den beiden jüdischen Kriegen gegen Rom (66-70/74 n. und 132-135/136 n.) darüber, als die Staatlichkeit des Volkes Israel zerstört war und die jüdischen Münzen bei den Römern als staatsgefährdendes Revolutionsgeld galten? Wie haben diese Münzen die langen Jahrhunderte der Zerstreuung der Juden in alle Weltteile überlebt? Wann haben die christlichen Gelehrten im westlichen Europa die einstmalige Existenz jüdischer Münzen zur Kenntnis genommen?Ein Weiteres: Seit wann besaßen sowohl Juden wie Christen in der nachtalmudischen Zeit echte jüdische Münzen? Welches waren die Nöte und Interessen, die sowohl hinter der Verbergung der antiken jüdischen Münzen wie auch hinter deren Bewahrung im Wissen standen? Seit wann fand und sammelte man jüdische Münzen und dokumentierte diese in numismatischen Publikationen, sodass sich eine jüdische Sparte innerhalb des weiten Feldes der antiken Numismatik bilden konnte?Und schließlich: Wie wurden reale jüdische Münzen in der Bibelwissenschaft, in der Philologie und in der Geschichtswissenschaft der Antike und besonders des antiken Judentums wissenschaftlich ausgewertet?Erstmals wird hier dieses dramatische Geschick der jüdischen Münzprägungen dargestellt.
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PDF, Tyska, 20142 087 kr
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Jerusalem ist eine Stadt, mit der niemand zu Rande kommt. Setzt man einen Fuß auf ihren Boden, verspürt man die Vibrationen zahlloser heroischer Anfänge und dramatischer Tode. Sucht man nach ihrer Religion, wird man von ihren monotheistischen Gottheiten geradezu angefallen. Fragt man nach ihrer Geschichte, muss man sich nicht nur durch mehrere Jahrtausende durcharbeiten, sondern trifft diese Jahrtausende mit ihren religiösen Ansprüchen auch heute noch unvermindert an.Jerusalem zu beschreiben endet stets im Fragment; so auch dieses Buch, trotz seines Umfangs. Zuviel ist um jeden Stein gekämpft worden, zu viel menschliche Energie wurde in jeden Quadratmeter eingebracht, zu verschiedene Kräfte erheben am engen Platz ihre Ansprüche, als dass ein Buch dies widerspiegeln könnte. Trotzdem wird dies hier gewagt, in Auswahl zwar, aber doch im Detail. Dazu greift Max Küchler auf seine eigenen Erfahrungen als Reisender, Archäologe und Theologe zurück, wertet historische und theologische Texte aus, Analysen und Berichte von Archäologen und Kunsthistorikern, Pläne von Kartographen und Bilder von Photographen und Künstlern.In diese 2. Auflage sind die archäologischen Entdeckungen seit 2007 eingearbeitet. Die völlig überarbeitete Darstellung bietet die Materialien und Argumentationen der Erstauflage komprimiert und ist auf den aktuellen Forschungsstand gebracht. Küchler weckt Begeisterung für Jerusalem und lässt Glanz und Schönheit der Stadt selbst im Lichte ihrer Brüchigkeit erstrahlen.
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PDF, Tyska, 2011990 kr
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Die vorgelegte Untersuchung reiht sich in die vielen Arbeiten über Fragen des Monotheismus ein und nimmt die sprachliche Analyse hebräischer und griechischer Sprachformeln in den Focus. Sie verfolgt die wenig beachteten Anfänge monotheistischen Denkens außerhalb des Judentums, beginnend bei den Vorsokratikern, Platon und den Stoikern über Epiktet, Plinius d.Ä., Plutarch und Aristides bis ins ausgehende römische Reich. Hymnen, Prosatexte und Inschriften werden als Zeugen des paganen Monotheismus herangezogen. In einem zweiten Kapitel wird der Gebrauch monotheistischer Sprachformeln im Alten Testament und den jüdischen Schriften der hellenistisch-römischen Zeit untersucht, einschließlich des ausgiebigen Gebrauchs bei Philo von Alexandrien und dem eher zurückhaltenden bei Flavius Josephus. In einem dritten Kapitel wird die Verwendung dieser Formeln im Neuen Testament und bei den apostolischen Vätern unter der Fragestellung fortgesetzt, wie es möglich war, dass die frühe Christenheit mit einem ererbten monotheistischen Bekenntnis den Menschen Jesus Christus als göttliche Größe integrieren und als »Sohn« neben den »Vater« setzen konnte. Die Untersuchung geht auch der Frage nach, welche religionspolitische Folgen der Gebrauch einer bestimmten Formelsprache zeigt, ob sie vorsichtige Öffnung der jüdischen Gemeinschaft zur hellenistischen Welt oder schroffe Ablehnung signalisiert, oder welche Formulierungen Apostel Paulus übernimmt und welche er abweist. Die Arbeit, die zahlreiche Bedeutungsvarianten dieser Formeln aufdeckt, zeigt, dass diese Begriffe nicht nur persönliche Bekenntnisse waren, sondern Auswirkung auf die normativen Grundlagen der frühen Kirche hatten.
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PDF, Tyska, 2011927 kr
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In diesem Buch nimmt der Autor Gerd Theißen das Gespräch mit kritischen Stellungnahmen zu seinen Arbeiten auf, die in dem Sammelband »Neutestamentliche Grenzgänge« veröffentlicht wurden. Theißen fasst seine bisherigen Arbeiten in einem Werkbericht zusammen. Diskutiert werden dabei die »Theorie der urchristlichen Religion«, die Jesusforschung, die Sozialgeschichte des Urchristentums, die Literaturgeschichte des Neuen Testaments, die Religionspsychologie und die praktische Theologie. Am Ende stellt Theißen sein Projekt einer evolutionären Deutung der christlichen Religion vor. Es entsteht so ein exemplarisches Bild der gegenwärtigen neutestamentlichen Exegese.
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PDF, Tyska, 20211 491 kr
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Dass die Juden in der Antike eigene Münzen geprägt haben, ist eine numismatische Evidenz, die heute sehr gut dokumentiert ist. Seit wann wissen wir aber, dass es einmal eine solche antike jüdische Münzprägung gab? Was wussten die Juden der Zeit nach den beiden jüdischen Kriegen gegen Rom (66-70/74 n. und 132-135/136 n.) darüber, als die Staatlichkeit des Volkes Israel zerstört war und die jüdischen Münzen bei den Römern als staatsgefährdendes Revolutionsgeld galten? Wie haben diese Münzen die langen Jahrhunderte der Zerstreuung der Juden in alle Weltteile überlebt? Wann haben die christlichen Gelehrten im westlichen Europa die einstmalige Existenz jüdischer Münzen zur Kenntnis genommen?Ein Weiteres: Seit wann besaßen sowohl Juden wie Christen in der nachtalmudischen Zeit echte jüdische Münzen? Welches waren die Nöte und Interessen, die sowohl hinter der Verbergung der antiken jüdischen Münzen wie auch hinter deren Bewahrung im Wissen standen? Seit wann fand und sammelte man jüdische Münzen und dokumentierte diese in numismatischen Publikationen, sodass sich eine jüdische Sparte innerhalb des weiten Feldes der antiken Numismatik bilden konnte?Und schließlich: Wie wurden reale jüdische Münzen in der Bibelwissenschaft, in der Philologie und in der Geschichtswissenschaft der Antike und besonders des antiken Judentums wissenschaftlich ausgewertet?Erstmals wird hier dieses dramatische Geschick der jüdischen Münzprägungen dargestellt.
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Tyska, 20142 087 kr
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Jerusalem ist eine Stadt, mit der niemand zu Rande kommt. Setzt man einen Fuß auf ihren Boden, verspürt man die Vibrationen zahlloser heroischer Anfänge und dramatischer Tode. Sucht man nach ihrer Religion, wird man von ihren monotheistischen Gottheiten geradezu angefallen. Fragt man nach ihrer Geschichte, muss man sich nicht nur durch mehrere Jahrtausende durcharbeiten, sondern trifft diese Jahrtausende mit ihren religiösen Ansprüchen auch heute noch unvermindert an.Jerusalem zu beschreiben endet stets im Fragment; so auch dieses Buch, trotz seines Umfangs. Zuviel ist um jeden Stein gekämpft worden, zu viel menschliche Energie wurde in jeden Quadratmeter eingebracht, zu verschiedene Kräfte erheben am engen Platz ihre Ansprüche, als dass ein Buch dies widerspiegeln könnte. Trotzdem wird dies hier gewagt, in Auswahl zwar, aber doch im Detail. Dazu greift Max Küchler auf seine eigenen Erfahrungen als Reisender, Archäologe und Theologe zurück, wertet historische und theologische Texte aus, Analysen und Berichte von Archäologen und Kunsthistorikern, Pläne von Kartographen und Bilder von Photographen und Künstlern.In diese 2. Auflage sind die archäologischen Entdeckungen seit 2007 eingearbeitet. Die völlig überarbeitete Darstellung bietet die Materialien und Argumentationen der Erstauflage komprimiert und ist auf den aktuellen Forschungsstand gebracht. Küchler weckt Begeisterung für Jerusalem und lässt Glanz und Schönheit der Stadt selbst im Lichte ihrer Brüchigkeit erstrahlen.