Maximilian Schneider – författare
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PDF, Tyska, 2013287 kr
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Die Bilanz: 833 Morde und Schwerverbrechen in 42 Jahren, über 80 Ermittlerteams in 17 Städten und eine allwöchentliche Zeugenschaft im mehrstelligen Millionenbereich: Äußerlich hat sich der Tatort seit Ausstrahlung der ersten Folge im Jahr 1970 kaum verändert. Kaltblütige Kriminelle, scharfsinnige Ermittler, eine erstaunlich hohe Aufklärungsquote quer über das deutschsprachige Sendegebiet. Doch der äußere Eindruck hält einer genaueren Betrachtung nicht immer stand und so lag es nahe, die Sprache dieses medialen Phänomens zu untersuchen, das sich gerade durch seine verstreuten Drehorte und regionalen Eigentümlichkeiten auszeichnet und zugleich in der deutschen Medienlandschaft institutionalisiert ist wie kaum ein anderes. Der Sprachwissenschaftler Maximilian Schneider widmet sich hier der Beantwortung folgender Fragen, die anhand dreier korrespondierender Verfahren einen umfangreichen Blick auf den Dialektgebrauch in der Serie Tatort bieten sollen: Verändert sich die Stärke des Dialekts im Verlauf der Serie und wenn ja, wie? Welche Personen treten im Verlauf der Seriengeschichte vermehrt als Dialektsprecher auf? Und besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen Handlung und Dialektgebrauch? Die Antworten auf obige Fragen sind so vielfältig wie der Tatort selbst. Neben einigen vorauszusehenden Tathergängen ist der wahre Täter doch bei weitem nicht immer der Gärtner...
Del 12 - Rechtstheorie - Legal Theory
Delegierte Verfassungsentwicklung
Eine Studie über das Verhältnis von Entstehungs- und Geltungszeit in der Verfassungsanwendung unter besonderer Berücksichtigung der jüngeren US-amerikanischen Methodendebatte
Häftad, Tyska, 2024
1 392 kr
Tillfälligt slut
Die Anwendung des Verfassungsrechts auf die sich stetig wandelnde Lebenswirklichkeit ist historisch gebunden, nicht aber historisch determiniert. Der Verfassungsnormsetzer delegiert Konkretisierungsspielräume an künftige Generationen, in denen sie die Entwicklung der Verfassung ohne Änderung ihres Textes vollziehen. Maximilian Schneider arbeitet das komplexe Zusammenspiel entstehungs- und geltungszeitlicher Momente in der Verfassungsanwendung heraus. Dafür nutzt er die in der deutschen Rechtswissenschaft bislang weitgehend unbeachtet gebliebenen Erkenntnispotenziale der jüngeren US-amerikanischen Methodendebatte um den Originalism. Er zeigt, wie methodologisch konsistent von entstehungszeitlicher Auslegung gesprochen werden kann, ohne dass diese in eine Versteinerung der Verfassungsanwendung mündet, und warum sie normativ geboten ist."Neben dem praktischen Problem der Rechtsfindung und der Rechtsanwendung fundiert die Schrift ihre Ergebnisse auch theoriegeschichtlich so gründlich, dass an ihr kaum mehr wird vorbeigegangen werden können. Insgesamt [...] ein besonders hervortretendes Gesellenstück, das zudem über dieses Etikett ganz deutlich hinausragt."Helmut Goerlich DÖV 15 (2025), 659