Meinolf Noeker – författare
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PDF, Tyska, 2007295 kr
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Fast ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen leidet an körperlichen Beschwerden, für die der Kinderarzt keine hinreichende medizinische Erklärung findet. Funktionelle Schmerzstörungen wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Rückenschmerzen dominieren. Die somatoforme Störung umfasst eine vom Arzt nicht zu beruhigende Angst vor einer unentdeckten, ernsten Erkrankung, ein übersteigertes Schmerz- und Krankheitsverhalten, eine exzessive und kostenträchtige Inanspruchnahme medizintechnischer Diagnostik, häufige Schulfehltage und psychosoziale Folgebelastungen sowie ein hohes Risiko für komorbide psychische Störungen.Dieses Buch liefert eine systematische Übersicht zu funktionellen und somatoformen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Am Beispiel des funktionellen Bauchschmerzes, des chronischen Erschöpfungssyndroms und der Fibromyalgie werden die Entstehung, die Aufrechterhaltung, der Verlauf sowie die verhaltensmedizinische Diagnostik und Therapie der Störungen behandelt.
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PDF, Tyska, 2023268 kr
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Störungen mit funktionellen neurologischen Symptomen, besser bekannt unter dem traditionellen Begriff der Konversionsstörungen, reichen weit in die Geschichte der Psychotherapie zurück und haben bis heute nichts von ihrer Rätselhaftigkeit verloren. Sie präsentieren sich mit neurologisch imponierenden Symptomen, die jedoch ohne biomedizinischen Befund und Erklärung bleiben. Drei Gruppen stehen im Vordergrund: Bewegungsstörungen (z.B. Gangstörungen oder Lähmungen), sensorische Störungen (z.B. Sehschwäche bis hin zu funktioneller Blindheit) sowie dissoziative Anfälle, die an eine Epilepsie denken lassen, jedoch ein vollständig normales EEG zeigen. Die Abgrenzung pädiatrischer und neurologischer Differenzialdiagnosen ist medizinisch komplex.Der Leitfaden informiert zunächst über den Stand der Forschung zu Symptomatik, Klassifikation und Differenzialdiagnose. Diagnostische Verfahren legen den Fokus auf eine strukturierte Anamnese des Symptomverlaufs, die vorausgehenden individuellen und familiären Entwicklungsbedingungen, aktuelle Auslösefaktoren und die psychosozialen Folgebelastungen. Die Leitlinien zur Therapie eröffnen ein breites Spektrum verhaltensmedizinischer und psychotherapeutischer Interventionen. Ausgehend von einem für die Familie schlüssigen Störungskonzept umfasst die individualisierte Therapie eine Kombination aus symptomzentrierten und konfliktorientierten Ansätzen. Dazu zählen u.a. die Diagnosemitteilung, Psychoedukation, die Bearbeitung exzessiver Krankheitsangst, Aktivierung und Mobilisierung, Kontingenzmanagement, Interventionen bei Schulabsentismus, Imagination und Mentales Training, Achtsamkeitsbasierte Verfahren, Selbstkontrollverfahren bei Anfällen, Physiotherapie sowie konfliktorientierte Verfahren der Teilearbeit und Stuhltechniken. Verschiedene Praxismaterialien und Fallbeispiele erleichtern die Umsetzung der Leitlinien im klinischen Alltag
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PDF, Tyska, 2025186 kr
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Konversionsstorungen bzw. Funktionelle neurologische Storungen (FNS) wirken sehr ratselhaft, weil sie auf den ersten Blick wie eine neurologische Erkrankung aussehen, aber auch nach einer sehr sorgfaltigen medizinischen Diagnostik ohne einen pathologischen Befund bleiben. Zu ihnen zahlen bestimmte motorische Storungen, wie z.B. Gangstorungen oder Lahmungen, sensorische Storungen wie Sehschwachen sowie dissoziative Anfalle, die zunachst an eine Epilepsie denken lassen, aber ein unauffalliges EEG zeigen. Der Aufbau und die Struktur des Gehirns und von Organen sind bei FNS regelmaig intakt. Gleichwohl zeigen sich starke Funktionsbeeintrachtigungen, die das Wohlbefinden und die Lebensqualitat des betroffenen Kindes und seiner Familie massiv einschranken. Hinzu kommen eine grundlegende Erklarungsnot und Verunsicherung, vielfach verbunden mit der unterschwelligen Sorge, ob nicht doch eine organmedizinische Erkrankung unentdeckt geblieben sein konnte. Der Ratgeber startet mit wissenschaftlich fundierten, aber dennoch anschaulich nachvollziehbaren Erklarungen und Gleichnissen, wie verschiedene Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von FNS zusammenspielen konnen, ohne im Labor nachweisbar zu sein. Der Ratgeber bietet dann Informationen zur Bewaltigung der Folgebeeintrachtigungen (z.B. Sprachregelungen zur Aufklarung des sozialen Umfelds, zur Teilhabe am Schulbesuch, Tipps zu angemessenen Reaktionen von Eltern und Lehrkraften bei akuten Symptomen). Er informiert weiterhin uber Selbsthilfetechniken und krankengymnastische Ubungen zur Eingrenzung der Haufigkeit und Starke der Symptomatik (z.B. Vorstellungsubungen, Mentales Training, Achtsamkeitsubungen). Schlie lich werden Moglichkeiten der Psychotherapie bei der Erkundung der individuellen Storungsursachen und deren Auflosung und Uberwindung aufgezeigt.
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Störungen mit funktionellen neurologischen Symptomen, besser bekannt unter dem traditionellen Begriff der Konversionsstörungen, reichen weit in die Geschichte der Psychotherapie zurück und haben bis heute nichts von ihrer Rätselhaftigkeit verloren. Sie präsentieren sich mit neurologisch imponierenden Symptomen, die jedoch ohne biomedizinischen Befund und Erklärung bleiben. Drei Gruppen stehen im Vordergrund: Bewegungsstörungen (z.B. Gangstörungen oder Lähmungen), sensorische Störungen (z.B. Sehschwäche bis hin zu funktioneller Blindheit) sowie dissoziative Anfälle, die an eine Epilepsie denken lassen, jedoch ein vollständig normales EEG zeigen. Die Abgrenzung pädiatrischer und neurologischer Differenzialdiagnosen ist medizinisch komplex.Der Leitfaden informiert zunächst über den Stand der Forschung zu Symptomatik, Klassifikation und Differenzialdiagnose. Diagnostische Verfahren legen den Fokus auf eine strukturierte Anamnese des Symptomverlaufs, die vorausgehenden individuellen und familiären Entwicklungsbedingungen, aktuelle Auslösefaktoren und die psychosozialen Folgebelastungen. Die Leitlinien zur Therapie eröffnen ein breites Spektrum verhaltensmedizinischer und psychotherapeutischer Interventionen. Ausgehend von einem für die Familie schlüssigen Störungskonzept umfasst die individualisierte Therapie eine Kombination aus symptomzentrierten und konfliktorientierten Ansätzen. Dazu zählen u.a. die Diagnosemitteilung, Psychoedukation, die Bearbeitung exzessiver Krankheitsangst, Aktivierung und Mobilisierung, Kontingenzmanagement, Interventionen bei Schulabsentismus, Imagination und Mentales Training, Achtsamkeitsbasierte Verfahren, Selbstkontrollverfahren bei Anfällen, Physiotherapie sowie konfliktorientierte Verfahren der Teilearbeit und Stuhltechniken. Verschiedene Praxismaterialien und Fallbeispiele erleichtern die Umsetzung der Leitlinien im klinischen Alltag
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Konversionsstorungen bzw. Funktionelle neurologische Storungen (FNS) wirken sehr ratselhaft, weil sie auf den ersten Blick wie eine neurologische Erkrankung aussehen, aber auch nach einer sehr sorgfaltigen medizinischen Diagnostik ohne einen pathologischen Befund bleiben. Zu ihnen zahlen bestimmte motorische Storungen, wie z.B. Gangstorungen oder Lahmungen, sensorische Storungen wie Sehschwachen sowie dissoziative Anfalle, die zunachst an eine Epilepsie denken lassen, aber ein unauffalliges EEG zeigen. Der Aufbau und die Struktur des Gehirns und von Organen sind bei FNS regelmaig intakt. Gleichwohl zeigen sich starke Funktionsbeeintrachtigungen, die das Wohlbefinden und die Lebensqualitat des betroffenen Kindes und seiner Familie massiv einschranken. Hinzu kommen eine grundlegende Erklarungsnot und Verunsicherung, vielfach verbunden mit der unterschwelligen Sorge, ob nicht doch eine organmedizinische Erkrankung unentdeckt geblieben sein konnte. Der Ratgeber startet mit wissenschaftlich fundierten, aber dennoch anschaulich nachvollziehbaren Erklarungen und Gleichnissen, wie verschiedene Faktoren bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von FNS zusammenspielen konnen, ohne im Labor nachweisbar zu sein. Der Ratgeber bietet dann Informationen zur Bewaltigung der Folgebeeintrachtigungen (z.B. Sprachregelungen zur Aufklarung des sozialen Umfelds, zur Teilhabe am Schulbesuch, Tipps zu angemessenen Reaktionen von Eltern und Lehrkraften bei akuten Symptomen). Er informiert weiterhin uber Selbsthilfetechniken und krankengymnastische Ubungen zur Eingrenzung der Haufigkeit und Starke der Symptomatik (z.B. Vorstellungsubungen, Mentales Training, Achtsamkeitsubungen). Schlie lich werden Moglichkeiten der Psychotherapie bei der Erkundung der individuellen Storungsursachen und deren Auflosung und Uberwindung aufgezeigt.