Michael Haitel – författare
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Tyska, 202498 kr
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Werner Zillig hat in Erlangen, Tübingen und Münster Germanistik, Geschichte und Soziologie studiert und promovierte 1981 in Münster mit einer Untersuchung des Sprechakts »Bewerten«. Danach war er Hochschulassistent für Germanistische Linguistik an der Universität Münster. Er habilitierte sich mit einer Analyse der »Textsorte Anstandsbuch« und wurde Hochschuldozent an der Universität Münster. 1996 bis 2002 lebte er in Lille, danach in Igls. 2008 wurde Zillig zum Honorarprofessor für Linguistik an der Universität Innsbruck ernannt. Neben sprachDem Linguisten und SF-Autor wissenschaftlichen Forschungen erarbeitete er auch eine Bibliographie zum Anstandsbuch seit Knigge.Seine ersten belletristischen Texte publizierte er als Heinrich Werner in verschiedenen Science-Fiction-Anthologien. Die Veröffentlichung seines ersten Erzählungsbandes 1980 wurde von Herbert W. Franke unterstützt. 1984 veröffentlichte er mit »Die Parzelle« eine Utopie, in der die Gesellschaft allen Aussteigern begrenzte Gebiete zur Verfügung stellt, in denen sie straffrei mit Drogen experimentieren können.Nachdem Zillig im Nachwort seines Erzählungsbandes »Siebzehn Sätze. Das Gedächtnis« seinen Abschied vom fantastischen Genre erklärt hatte, wurde »Siebzehn Sätze« mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. In dem parallel publizierten Kurzroman »Der neue Duft« verwendete er Thomas Manns Erzählung »Der Tod in Venedig« als Schablone einer SF-Geschichte. Der Schlüsselroman »Die Festschrift« ist ein Campus-Roman in der Tradition von David Lodge.
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Tyska, 202259 kr
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Er ist unbezweifelbar einer der besten Kenner des Fantastischen und der Science-Fiction-Literatur im deutschen Sprachraum, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eigentlich sogar weltweit. Er ist kompetent in seinem Urteil – soweit das Beurteilte innerhalb der von ihm selbst gesetzten Grenzen der literarischen Qualität liegt. Er ist selbstbewusst in seinem Urteil und wenig flexibel gegenüber allen Meinungen anderer, die seinen Anforderungen von Qualität nicht genügen.Franz Rottensteiner ist ein Spezialist. Er ist gut auf seinem Gebiet und wie alle, die innerhalb ihres Sachgebietes ausgewiesen gut sind, ist er apodiktisch in seinen Forderungen und Begutachtungen. Er ist daher ein gefürchteter Kritiker.Franz Rottensteiner ist ein reger Herausgeber, Lektor und Kritiker, ein unermüdlicher Herausgeber, dessen Bemühungen sogar in den fernen USA zu Buche schlagen.Der Herausgeber Franz Rottensteiner hat eine große literarische Bandbreite bei den Themen, die von ihm berücksichtigt werden: Neben Science-Fiction und klassischer Fantastik bearbeitet er auch – mit Einschränkungen – den Horror. Dazu kamen einige Zeit lang Auswahlen von Märchen, Sagen und Legenden aus aller Herren Länder, dazu Geister- und Gespenstergeschichten.Franz Rottensteiner feiert am 18. Januar 2022 seinen achtzigsten Geburtstag – und Freunde, Weggefährten und Fans zollen ihm in diesem Buch Respekt und Ehre.
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Tyska, 202198 kr
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Die NOVA-30-Jubiläumsgeschichten:Karsten Kruschel: Dreckdrohnen und die Mathematik MozartsHorst Pukallus: Das lange Jahr der kurzen TageNorbert Stöbe: RITA flies at 5 p.m.Markus Müller: RegenmädchenTom Turtschi: NeuromarketingWolf Welling: "Zwei gehen rein …"Thomas A. Sieber: Die gute Fee von Proxima BMichael Schmidt: Faith HealerUwe Post: Der automatische DeppMit dem SF-Klassiker vonJack Vance: Die Töpfer von FirskDer Sekundärteil präsentiertThomas A. Sieber über Jack VanceRobert C. Lacovara & Koen Vyverman über die Vance Integral Edition (VIE)Jörg Weigand erinnert an Thomas R. P. Mielke (1940–2020)Mike Glyer gedenkt Ben Bova (1932–2020)Und mit Jubiläumsbeiträgen von Michael K. Iwoleit, Ronald M. Hahn, Helmuth W. Mommers, Olaf G. Hilscher, Frank Hebben, René Moreau, Olaf Kemmler, Heinz Wipperfürth, Horst Pukallus, Horst Illmer, Jürgen Doppler aka Josefson, Dietmar Dath, Franz Rottensteiner und Dirk AltMit einem Titelbild von Helmut Wenske und Illustrationen von Michael Wittmann, Christian Günther, Victoria Sack, Nummer 85, Gerd Frey und Chris Schlicht.
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Tyska, 202153 kr
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"Rainer Eisfeld ist das Paradebeispiel dafür, dass Hobby und Beruf – seien sie noch so unterschiedlich – durchaus unter einen Hut zu bringen sind. Zielstrebig und mutig war sein Vorgehen, der Erfolg lässt sich sehen." (Jörg Weigand)"Seine Bücher zeugen von seinen weit gespannten Interessen, zeichnen sich durch eine stilistisch glänzende, überzeugende, faktenreiche Darstellung und eine humanistische Grundhaltung aus. Für viele ältere SF-Leser sind seine drei Bücher über Science-Fiction Erinnerungsstücke an die eigene Jugend, an eine Zeit, als wir die Science-Fiction nicht nur erstmals entdeckten, sondern vom viel zitierten ›Sense of Wonder‹ förmlich in den Bann geschlagen wurden. […] Aber jene Jugendtage kehren nicht wieder, heute nähern wir uns der SF eher desillusioniert, vielleicht sogar etwas blasiert. Rainer Eisfelds Ausführungen zur SF, die bei aller Kritik liebevoll sind, vermitteln neben aller kritischen Analyse auch einen Hauch jener verzauberten Jugendzeit." (Franz Rottensteiner)
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Tyska, 202095 kr
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Die Storys, wie immer vom Feinsten:* Tino Falke: Im Bärental* T. Elling: Die letzte Jungfrau* Tom Turtschi: Die Pinocchio-Abteilung* J. A. Hagen: Das Ebenbild* Moritz Greenman: Spiegelzeit* Uwe Post: … und mir wird nichts mangeln* Frank Hebben: Am letzten Tag* Norbert Stöbe: Expedition 13b/Regalis* Peter Stohl: Keine Maßnahmen erforderlich* Martin Wambsganß: GeiferMit einer Gaststory aus Kanada von* Louis B. Shalako: AnnaDer Sekundärteil mit dem Schwerpunkt Simulationshypothese:* Thomas A. Sieber: Die ultimative Verschwörungshypothese* Erfan Kasraie: Science-Fiction, philosophische Hypothese oder Bullshit? Eine philosophische Untersuchung der Simulationshypothese* Fabian Vogt: Die beste aller Simulationen. Ein theologischer Streifzug durch die Möglichkeit der Wirklichkeit* Wolfgang Mörth: Die Gummiwelt-IllusionMit Nachrufen auf:* Karl Smith: Erinnerung an Syd Mead 1933–2019* Cory Doctorow: RIP Mike Resnicksowie einem Vorwort vom Verleger, einem Geständnis des Grafikredakteurs, einem Titelbild von Lothar Bauer und Illustrationen von Gerd Frey, Christian Günther, Detlef Klewer, Victoria Sack, Christine Schlicht, Si-yü Steuber und Michael Wittmann.
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Tyska, 201998 kr
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Mit Storys von* Dirk Alt* Victor Boden* Tino Falke* Marcus Hammerschmitt* Wolfgang Mörth* Paul Sanker* Uwe Schimunek* Volly Tanner* Tom Turtschi* Wolf WellingMit einer Gaststory von* Liviu Surugiu (Rumänien)Mit Essays von* Dirk Alt* Michael K. Iwoleit* Julie Phillips* Christian SteinbacherMit Nachrufen auf Gene Wolfe von* Tony Daniel* Michael K. IwoleitMit Illustrationen von* Dirk Alt* Uli Bendick* Christian Günther* Detlef Klewer* Victoria Sackund einem Titelbild von* Albert Hulm
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Tyska, 2019111 kr
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Themenausgabe "Neue Wege zur Utopie"Idealgesellschaften mit kleinen SchönheitsfehlernHoffnungsschimmer im HoffnungslosenThemenausgaben sind in der Geschichte unseres Magazins immer problematische Vorhaben gewesen. Wir konnten nie sicher sein, ob eine Themenvorgabe von unseren Autoren so weit angenommen wird, dass genügend Geschichten zusammenkommen, um eine Magazinausgabe zu füllen. Nicht alle entsprechenden Ideen konnten realisiert werden. Das Thema der vorliegenden Ausgabe erwies sich als besonders schwierig. Seit unser früherer Mitherausgeber Frank Hebben die Idee zur Diskussion stellte, eine Ausgabe zum Thema Utopien und positiver Zukunftsbilder zusammenzustellen, sind über zwei Jahre vergangen. Wir waren nicht überrascht, dass einige unserer Autoren, als sie die Einladung erhielten, rundheraus abgewunken haben. Die Science-Fiction ist eine im Herzen pessimistische Literatur. Was sie an positiven, konstruktiven Impulsen enthält, wird meist durch das Kontrastmittel eines dystopischen Gegenbildes ausgedrückt: Sie zeigt nicht, wie die Welt sein müsste, sondern wie sie besser nicht werden sollte, und spricht sich damit indirekt für Wünsche, Werte und Hoffnungen aus. Der klassischen Utopie mit ihren Entwürfen eines idealen Gemeinwesens, die gewöhnlich in einem statischen, konfliktlosen Panorama präsentiert wurden, haftet heute etwas Verstaubtes an, die Aura einer leeren intellektuellen Übung, die nur für Elfenbeinturmbewohner von Interesse, aber als ernsthafte Herausforderung an die Wirklichkeit fruchtlos ist. Unsere Gegenwart ist zu kompliziert, zu konfliktreich, zu zählebig in ihren Machtstrukturen geworden, um noch aus ganzem Herzen an eine ideale, von Humanität, Gerechtigkeit und Vernunft bestimmte Welt glauben zu können. Die wenigen überzeugenden Utopien, die nach dem Zweiten Weltkrieg geschrieben wurden, lassen sich fast an einer Hand abzählen. Man denke hier vor allem an Ursula K. Le Guins The Dispossessed (1974), Ernest Callenbachs Ecotopia (1975) oder einzelne Erzählungen wie etwa John Varleys "The Persistence of Vision" (1978).
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Tyska, 201886 kr
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NOVA Storys: Moritz Greenman: Façonneurs | Marc Späni: Die fünfte Stufe der Entspannung | Thorsten Küper: Confinement | Michael K. Iwoleit: Die Seelen | Michael Friebel: Quantentanz | Bernhard Kempen: Die Geschlechter der Leonen | Norbert Stöbe: Wir kommen | Klaus Berger-Schwab: Ein Job für KrüppelNOVA Sekundär: Thomas Sieber: "Bedenke deine Handlungen vom Ende her!" Ein Interview mit Prof. Harald Lesch, Teil 1 | Dirk Alt: Der entmythologisierte Kosmos. Stanislaw Lems Katastrophenprinzip | Vandana Singh: Wahre Reise ist Heimkehr. Zu Ehren von Ursula K. Le Guin | Christopher Priest: Ursula | Ursula K. Le Guin (1929–2018): Ich stelle mich vor | Horst Illmer: Kate und ich. Ein Nachruf auf Kate Wilhelm (1928–2018) Mit einem Editorial von Thomas Sieber und einem Titelbild von Andreas Schwietzke.
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Tyska, 201747 kr
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Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren die Johanniter von vielfältigen geschichtsträchtigen Ereignissen umgeben. 1099 waren sie an der Eroberung Jerusalems beteiligt. 1522 wurden sie von den Osmanen von Rhodos vertrieben. 1530 siedelten sie sich auf Malta an. 1565 besiegten sie die Osmanen in der Großen Belagerung (Great Siege). 1798 musste der einzige deutsche Großmeister, Ferdinand von Hompesch, gegenüber Napoleon Bonaparte kapitulieren und Malta mit seinen Rittern verlassen.Vor allem in der Zeit nach 1565 wurden die Johanniterritter als Retter Europas betrachtet. Die Große Belagerung Maltas galt als einer der Wendepunkte in der Geschichte der Eroberung Europas durch die Osmanen.Im 19. Jahrhundert verloren die Malteser an politischer Bedeutung. Und heute kennen die meisten Menschen nur noch die Hilfsdienste der Malteser und Johanniter. Aber auch der Ritterorden existiert noch - und die zwölf Autoren in dieser Anthologie beantworten jeder für sich die Frage, welche Rolle die Ritter in der heutigen Zeit spielen würden, wäre die Geschichte ein wenig anders verlaufen.
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Es ist paradox: Wohl niemand kann sich der Faszination der Vergangenheit entziehen – und gleichzeitig wird sie in den seltensten Fällen ungebrochen reflektiert.Der Nationalsozialismus bzw. seine Manifestation in der deutschen Geschichte ist nicht nur ein weltpolitisches Phänomen 1933–45, dessen mahnende Reflexion heute wesentlicher Bestandteil des bundesdeutschen Erinnerungsnarrativs ist. Die völkischen, faschistischen und nationalsozialistischen Diskurse und Gesellschaftsentwürfe selbst und ihre post-faschistischen Wiedergänger haben eine populärkulturelle Dimension: Es zieht sich ein roter Faden von den völkischen Utopien zur Selbstästhetisierung der faschistischen Diktaturen in Europa – und von diesen zu den modernen rechtskonservativen bis rechtsradikalen Epigonen, die sich im Rahmen des verfassungsrechtlich Möglichen aus beider Zeichen- und Mythenvorrat bedienen.Einmal mehr erweist sich die fantastische Literatur als Seismograf gesamtkultureller Zusammenhänge, finden das psychologische Spiel mit Archetypen der Fantasy und die allegorische Qualität der Science-Fiction als Ideenliteratur zu großer Wirkung zusammen. Deshalb gilt gerade für diesen literarischen Bereich in besonderem Maße: Ob affirmative faschistoide Allmachtsfantasie, weltanschaulich taubstumme Naziästhetik im Actionfilm oder geschliffene Satire – die Verarbeitung von totalitär-nationalsozialistischen Versatzstücken in der Popkultur bedarf dringend der Decodierung, damit der Umgang mit der Zeitgeschichte differenziert erfolgt.Das ist auch die Intention dieses Buches: Diesem tumben Raunen sollen ein paar helle Beiklänge beigemischt werden, in die braunverdunkelten Geister ein kleines Flämmchen der Aufklärung getragen werden. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.