Michael Jackel – författare
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Medienwirkungen kompakt – angesichts der Differenzierung der Kanäle und Gattungen einerseits und der Themenvielfalt andererseits ein großes Anliegen in kleinem Format. Als Leitfaden dient – auch wegen der für Vermittlungszwecke bewährten Transparenz – die Lasswell-Formel in ihrer erweiterten Fassung: Wer sagt was durch welchen Kanal zu wem unter welchen Umständen zu welchem Zweck mit welchem Effekt? Das lässt eine Integration des Medienwandels, insbesondere auch der Sender-Empfänger-Beziehungen, ebenso zu wie eine Differenzierung nach intendierten und nicht-intendierten Effekten. Eine Diskussion des Wirkungs-Begriffs ist in diese Vorgehensweise eingebunden.
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Medienwirkungen kompakt – angesichts der Differenzierung der Kanäle und Gattungen einerseits und der Themenvielfalt andererseits ein großes Anliegen in kleinem Format. Das Buch folgt in seinem Aufbau deshalb der erweiterten Lasswell-Formel: Wer sagt was durch welchen Kanal zu wem unter welchen Umständen zu welchem Zweck mit welchem Effekt? Jeder dieser Fragen ist ein Kapitel gewidmet. Diese übersichtliche Grundstruktur erlaubt eine unkomplizierte Einführung in die grundlegenden Themenfelder der Medienwirkungsforschung. Auf kompaktem Raum wird somit ein einfacher Einstieg in eine komplexe Materie ermöglicht. Für die zweite Auflage wurde der Band grundlegend überarbeitet und aktualisiert.
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Abrechnung – ein Begriff, der einen schonungslosen Blick erwarten lässt. Als Leitgedanke soll in diesem Buch eher mit dem Begriff gespielt werden. Der kalkulatorische Blick nimmt, wenn es um die Erklärung unseres Verhaltens geht, eine wichtige Rolle ein: Was bringt es? Was kostet es? Das Konsumumfeld fordert auch immer wieder dazu auf. Denn die Konsumgesellschaft ist auf Störung und Unterbrechung angelegt. Der Zufriedenheit folgt die Sättigung, der Sättigung die Wiederbelebung von Bedürfnissen. Im Verbrauch spiegelt sich die Stabilität und der Wandel unserer Vorlieben. Parallel dazu messen wir das Konsumklima, besiegeln die Produktqualität, verwandeln Verpackungen in ein Transparenzregister.
Gerade die Forderung nach einem nachhaltigen Konsum lenkt das Abrechnen auf die Handlungsfolgen, die individuelle und Gruppenentscheidungen nach sich ziehen. Auch das Feld der Innovationen, etwa die Mode, bringt Prozesse der Nachahmung zutage, die eine rechnende Komponente enthalten. Bei aller Kalkulation, so der Tenor der „Thesenabrechnung“ des Autors, bleibt dem Konsum sein ambivalenter Charakter erhalten: Er nährt die Kritik und vereinnahmt die Gesellschaft.
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