Michael Pauen – författare
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7 produkter
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Inbunden, Tyska, 1994
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This study describes gnostic tendencies in modern philosophy and aesthetics. It focuses on Ludwig Klages, Ernst Bloch, Martin Heidegger, and Theodor W. Adorno, whose works show structural similarities with gnostic thinking.
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PDF, Tyska, 20141 368 kr
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Thema der Arbei sind gnostische Strukturen in der Philosophie und Ästhetik der Moderne. Nach einem in der Spätantike einsetzenden Überblick übder die Rezeptionsgeschichte der Gnosis zeigt der Autor, wie sich nach der Jahrhundertwende bei maßgeblichen Autoren wie dem jungen Bloch, bei Heidegger, Klages und später bei Adorno eine charakteristische Denkfigur durchsetzt, in der ein ausgeprägter Kulturpessimismus, die radikale Kritik an Wissenschaft und Öffentlichkeit, das Bewußtsein der Auserwähltheit und bis ins Eschatologische gesteigerte Zukunftshoffnungen aufeinander verweisen. Erkennbar werden dabei nicht nur überraschend deutliche Parallelen zu gnostischem Denken, sondern - trotz politischer und inhaltlicher Differenzen - auch bemerkenswerte Gemeinsamkeiten in den Problemen und Aporien, mit denen sich die Autoren auseinanderzusetzen haben. Wichtig ist, dass der hier artikulierte Pessimismus zur zum Teil als Reaktion auf soziale oder intellektuelle Krisensituationen begriffen werden kann: Es handelt sich vielmehr um einen "sekundären Pessimismus", in dem ästhetische und rhetorische Momente wirksam sind. Sie erlauben die Inszenierung der schrecklichen Realität ebenso wie die "Selbstermächtigung" desjenigen, der diese Schrecken entlarvt. Die Frage nach gnostischem Denken legt somit nicht nur bislang weitgehend ignorierte Traditionen frei, sie erlaubt es auch, Denkstrukturen zu entschlüsseln, die zum Teil noch in der Gegenwart fortbestehen.
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PDF, Tyska, 20151 410 kr
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Tyska, 2015170 kr
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Autonomie: Wie können wir dem Zwang zur Anpassung widerstehen?Autonomie gilt als zentrale menschliche Eigenschaft, doch sie gerät zunehmend unter Beschuss. Die Neurowissenschaft stellt die Freiheit des Willens infrage, während Sozialpsychologie und Internetphänomene wie Shitstorms den mächtigen Druck zur Konformität offenbaren. In Autonomie analysieren Michael Pauen und Harald Welzer diese beunruhigende Entwicklung auf Basis eigener Experimente und Forschungen.Die renommierten Autoren zeigen auf, welche gravierenden Auswirkungen der Verlust unserer Autonomie haben kann und wie wir Gemeinschaften gestalten können, in denen Konformitätszwänge gering bleiben. Sie argumentieren überzeugend, dass wirksame Gegenstrategien nur auf sozialer Ebene greifen können – solange wichtige Freiheitsspielräume noch bestehen. Ein aufrüttelndes Werk, das uns ermutigt, für unsere Selbstbestimmung einzustehen, bevor es zu spät ist.
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Tyska, 2016170 kr
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Ist eine wissenschaftliche Erklärung unseres Geistes möglich? Diese Frage beantwortet das neue Buch ›Die Natur des Geistes‹ des renommierten Philosophen Michael Pauen.Das »Jahrzehnt des Gehirns« ist lange vorbei, doch eine Erklärung des Geistes scheint ferner denn je. Müssen wir uns also damit abfinden, dass Bewusstsein niemals erklärt werden kann? Michael Pauen legt in seinem neuen Buch dar, dass das Problem lösbar ist.Die Forschungsgeschichte zeigt nämlich, dass sich unsere Vorstellungen von Geist und Gehirn immer wieder tiefgreifend verändert haben. Selbst wenn das Problem in seiner heutigen Gestalt unlösbar wäre – für die Zukunft können wir das noch lange nicht behaupten. Das gilt insbesondere für den scheinbar unüberwindlichen Gegensatz zwischen subjektiver Erfahrung und objektiver wissenschaftlicher Erkenntnis. Damit wird ein umfassendes naturalistisches Verständnis des Geistes möglich – und eine überraschende Lösung zeichnet sich ab.
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Demokratien können auch durch die Mehrheit der Bevölkerung in Frage gestellt werden.Eine demokratische Gesellschaft schien lange Zeit die attraktivste Organisationsform für Bürger zu sein. Doch der Rückhalt für Demokratien sinkt – weltweit. In seiner Studie untersucht Michael Pauen, warum sich Menschen immer wieder für politische Systeme entschieden haben, die im Widerspruch zu ihren eigenen Interessen standen. Ausgehend von einem richtig verstandenen Machtbegriff und in Rückgriff auf Erkenntnisse über Primaten und frühe Gesellschaften zeigt Pauen, dass Macht nicht in Gewalt, sondern durch Konsens besteht und soziale Intelligenz voraussetzt. Ein Verständnis ihrer Rolle ist zentral, um die gegenwärtige politische Lage zu begreifen. Denn eines dürfte klar sein: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit.
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Tyska, 201166 kr
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Der wissenschaftliche Fortschritt wird häufig als "Kränkung" des Menschen und seiner vermeintlichen Größensucht betrachtet. Zum Ausdruck kommt dabei die Befürchtung, dass auch zentrale Bestandteile unseres Menschenbildes wie die Willensfreiheit oder das Ich/Selbstbewusstsein durch die wissenschaftliche Forschung widerlegt werden könnten.Bei näherem Hinsehen zeigt sich, dass die bisherige Wissenschaftsgeschichte nicht zu einer Kränkung geführt hat, sondern zu einem besseren Verständnis zentraler menschlicher Fähigkeiten. Ähnliches gilt für die heute umstrittenen Themen Ich/Selbstbewusstsein und Willensfreiheit: Philosophische Überlegungen ebenso wie empirische Befunde sprechen dafür, dass es sich hier um natürliche Fähigkeiten handelt, die durch die Wissenschaften erklärt und nicht widerlegt werden. Zu erwarten ist daher keine Revision unseres Menschenbildes, sondern eine Verbesserung unseres Verständnisses der zentralen menschlichen Fähigkeiten.