Michael Schwalb – författare
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Häftad, Tyska, 2018
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Tyska, 2016135 kr
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Sowohl das Bild Hans Pfitzners (1869–1949) als auch die Rezeption seiner Werke leiden in der deutschen Musiklandschaft noch weitgehend unter einem Stigma durch seine Anbiederung an den Nationalsozialismus. Dabei ist schon eine ausgewogene Beurteilung seiner vielgestaltigen Musik (im Gegensatz zu der seines Zeitgenossen Richard Strauss) äußerst schwierig: Werke tiefster Herzensinnigkeit oder höchst komplexe Schöpfungen – wie sein "Palestrina" – stehen neben Kompositionen erschütternder Simplizität. Pfitzners OEuvre zeigt zudem kaum lineare Entwicklung, und manche Bastion hart erarbeiteter Modernität wird zugunsten einer Selbststilisierung als "letzter Romantiker" aufgegeben. In konzentrierter Darstellung fasst Schwalb Pfitzners Persönlichkeit und Werk aktualisierend zusammen und kommt dabei zu überraschenden neuen Erkenntnissen.
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Tyska, 2018165 kr
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Die Lebensdaten von Max Reger (1873–1916) fallen ebenso zufällig wie bedeutungsvoll mit den Koordinaten des Deutschen Kaiserreichs zusammen. Nach erster musikalischer "Aufrüstung" führte Regers Werkausstoß in eine Innerlichkeit, die sich den Tendenzen der Epoche entgegenstellt. Seine Fortschrittlichkeit gründet auf musikalischer Rückschau, die sich mehr an Bach und Brahms orientierte als am Zeitgeist der "Neudeutschen". Trotz vielfältiger Würdigungen ist Reger noch immer ein weithin Unbekannter – nicht nur im Ausland, sondern auch im deutschen Musikleben. Nach seiner Biografie von Hans Pfitzner (2016) legt der Musiker und Rundfunkredakteur Michael Schwalb nun diese konzise und farbige Studie über Max Reger vor.
Häftad, Tyska
233 kr
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PDF, Tyska, 2022209 kr
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Das Leben von René Leibowitz (1913–1972) ist von zahlreichen Konfrontations- und Verwerfungslinien durchzogen: Im französischen Untergrund verfasste er Bücher über Arnold Schönberg und die Zwölftontechnik, die ihm nach 1945 eine richtungsweisende Position verschafften. In den Auseinandersetzungen der Pariser Existenzialisten, als Musikschriftsteller, aber vor allem als komponierender und dirigierender Musikpraktiker wirkte Leibowitz als ebenso einflussreicher wie aufopferungsvoller Missionar der Moderne.Das Verhältnis von Leibowitz zum bewunderten Vorbild Arnold Schönberg war eng, wenn auch konfliktreich. Leibowitz galt als europäischer Brückenkopf und Herold Schönbergs, musste hingegen in Darmstadt erleben, dass die zunächst unangefochtene Stellung der Schönberg-Schule zunehmend angegriffen und unterminiert wurde. Am ehesten gegenwärtig ist Leibowitz'' Ruhm als Dirigent, da er in den 1950er und 1960er Jahren zahlreiche und weit verbreitete Schallplatten aufnahm. Seine Gesamteinspielung von Beethovens Sinfonien (1961) ist bis heute von geradezu legendärem Ruf.Die Reihe "SOLO - Porträts und Profile" lädt dazu ein, die Künstlerinnen und Künstler der "klassischen" Musik kennenzulernen. Erstmals auf dem deutschsprachigen Buchmarkt stehen hier internationale Interpretinnen und Interpreten des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Jedes Buch porträtiert in gut zugänglicher und kompakter Form eine Musiker-Persönlichkeit: Dirigentinnen und Dirigenten, Solistinnen und Solisten, Sängerinnen und Sänger. Biografie und Karriere werden ebenso vorgestellt wie wesentliche Merkmale des individuellen Musizierens. Eine Einordnung des künstlerischen Profils rundet die fundierten Darstellungen ab.Die Autorinnen und Autoren der Reihe sind auf ihrem jeweiligen Gebiet ausgewiesene Fachleute und kommen aus Forschung und Praxis.
Häftad, Tyska
244 kr
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PDF, Tyska, 2026221 kr
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Der Ruhm von Paul Sacher (1906-1999) wird vor allem durch die nach ihm benannte Basler Stiftung, einem "e;Archiv und Forschungszentrum fur die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts"e;, verbreitet. Als Dirigent hat sich Sacher durch die Unterstutzung zahlreicher Komponisten sowie die Beauftragung und Urauffuhrung Hunderter Werke in die Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts eingeschrieben. Sachers lebenslanges Bestreben war die Verbindung von Alt und Neu. Ihm gewidmete Kompositionen etwa von Bela Bartok ("e;Musik fur Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta"e;; "e;Divertimento fur Streichorchester"e;), Richard Strauss ("e;Metamorphosen fur 23 Solostreicher"e;) oder Igor Strawinsky ("e;Concerto en Re"e;) setzten Sacher ein klingendes Denkmal. Ebenso wichtig war ihm gleichzeitig aber auch die praktische Erforschung der Auffuhrungsbedingungen Alter Musik. Sachers musikalisches Vermachtnis zeigt, wie das eine aus dem anderen erwachst, Fortschritt erst durch Ruckschau moglich wird. Das Buch zeichnet Paul Sachers epochales Leben und seine musikalische Einflusssphare nach. Die Reihe "e;SOLO Portrats und Profile"e; ladt dazu ein, die Kunstlerinnen und Kunstler der "e;klassischen"e; Musik kennenzulernen. Erstmals auf dem deutschsprachigen Buchmarkt stehen hier internationale Interpretinnen und Interpreten des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Jedes Buch portratiert in gut zuganglicher und kompakter Form eine Musiker-Personlichkeit: Dirigentinnen und Dirigenten, Solistinnen und Solisten, Sangerinnen und Sanger. Biografie und Karriere werden ebenso vorgestellt wie wesentliche Merkmale des individuellen Musizierens. Eine Einordnung des kunstlerischen Profils rundet die fundierten Darstellungen ab. Die Autorinnen und Autoren der Reihe sind auf ihrem jeweiligen Gebiet ausgewiesene Fachleute und kommen aus Forschung und Praxis.