Nicole Streitler-Kastberger – författare
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Ödön von Horváth (1901–1938) is one of the most renowned writers of the 20th century. The Vienna Edition provides the critical edition of his complete works which scholars have been demanding for a long time. The edition contains all of Horváth’s completed and uncompleted works together with all the author’s letters and biographical documents. The secure final versions of the texts, the exact account of the process of their composition and the critical re-evaluation of many sources reveal a different view of Horváth’s work, his way of working and his biography.
Edition schedule:
Band 1 / Stücke 1: Mord in der Mohrengasse / Die Bergbahn / Zur Schönen Aussicht / Rund um den Kongress (published 2019)Band 2 / Stücke 2: Sladek / Italienische Nacht (published 2016)Band 3 / Stücke 3: Geschichten aus dem Wiener Wald (published 2015)Band 4 / Stücke 4: Kasimir und Karoline (published 2009)Band 5 / Stücke 5: Glaube Liebe Hoffnung (to be published spring 2020)Band 6 / Stücke 6: Eine Unbekannte aus der Seine / Hin und her (published 2012)Band 7 / Stücke 7: Himmelwärts / Mit dem Kopf durch die Wand (to be published spring 2020)Band 8 / Stücke 8: Figaro läßt sich scheiden (published 2011)Band 9 / Stücke 9: Don Juan kommt aus dem Krieg (published 2009)Band 10 / Stücke 10: Der jüngste Tag / Ein Dorf ohne Männer (published 2011)Band 11 / Stücke 11: Ein Sklavenball / Pompeji (published 2016)Band 12 / Stücke 12: Fragmente und WerkprojekteBand 13 / Prosa 1: Kurzprosa, Fragmente und Werkprojekte (published 2017)Band 14 / Prosa 2: Der ewige Spießer (published 2010)Band 15 / Prosa 3: Jugend ohne Gott (published 2013)Band 16 / Prosa 4: Ein Kind unserer Zeit (published 2014)Band 17: Autobiographisches, VermischtesBand 18: Briefe, Lebensdokumente, AktenBand 19: Notizbücher
More information on the Vienna Edition:http://gams.uni-graz.at/horvath-edition
3 707 kr
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Ödön von Horváth (1901–1938) is one of the most renowned writers of the 20th century. The Vienna Edition provides the critical edition of his complete works which scholars have been demanding for a long time. The edition contains all of Horváth’s completed and uncompleted works together with all the author’s letters and biographical documents. The secure final versions of the texts, the exact account of the process of their composition and the critical re-evaluation of many sources reveal a different view of Horváth’s work, his way of working and his biography.
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Band 1 / Stücke 1: Mord in der Mohrengasse / Die Bergbahn / Zur Schönen Aussicht / Rund um den Kongress (published 2019)Band 2 / Stücke 2: Sladek / Italienische Nacht (published 2016)Band 3 / Stücke 3: Geschichten aus dem Wiener Wald (published 2015)Band 4 / Stücke 4: Kasimir und Karoline (published 2009)Band 5 / Stücke 5: Glaube Liebe Hoffnung (to be published spring 2020)Band 6 / Stücke 6: Eine Unbekannte aus der Seine / Hin und her (published 2012)Band 7 / Stücke 7: Himmelwärts / Mit dem Kopf durch die Wand (to be published spring 2020)Band 8 / Stücke 8: Figaro läßt sich scheiden (published 2011)Band 9 / Stücke 9: Don Juan kommt aus dem Krieg (published 2009)Band 10 / Stücke 10: Der jüngste Tag / Ein Dorf ohne Männer (published 2011)Band 11 / Stücke 11: Ein Sklavenball / Pompeji (published 2016)Band 12 / Stücke 12: Fragmente und WerkprojekteBand 13 / Prosa 1: Kurzprosa, Fragmente und Werkprojekte (published 2017)Band 14 / Prosa 2: Der ewige Spießer (published 2010)Band 15 / Prosa 3: Jugend ohne Gott (published 2013)Band 16 / Prosa 4: Ein Kind unserer Zeit (published 2014)Band 17: Autobiographisches, VermischtesBand 18: Briefe, Lebensdokumente, AktenBand 19: Notizbücher
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Der Roman Ein Kind unserer Zeit, der im Sommer 1938 im Amsterdamer Exil-Verlag Allert de Lange erschienen ist, stellt Horváths literarisches Vermächtnis dar. Unmittelbar nach seiner Drucklegung verunglückte der Autor auf den Champs Elysées. Nach dem Erfolgsroman Jugend ohne Gott, der ein Jahr früher erschienen war, sicherte dieses Buch Horváths Rang als antifaschistischer Autor innerhalb der Exilliteratur. Das genetische Konvolut zu dem Roman ist mit über 270 Blatt eines der umfangreichsten in seinem Nachlass. Der Band macht die Genese des Romans aus den beiden Vorarbeiten Die stille Revolution und Krieg ohne Kriegserklärung und den drei Konzeptionen Ein Soldat seiner Zeit, Ein Soldat der Diktatur und Ein Kind unserer Zeit nachvollziehbar. Er liefert einen umfassenden Einblick in die komplexe Werkgenese des Romans, in der handschriftliche Entwürfe und Typoskripte oft parallel entstanden sind. Da das Einreichmanuskript des Romans nicht überliefert ist, basiert die Endfassung auf dem von Horváth autorisierten Erstdruck. Alle Abweichungen dazu finden sich im kritischen Apparat verzeichnet. So wird der Roman erstmals in seiner ganzen Entstehungsgeschichte und in seiner ursprünglichen Fassung lesbar.
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Der Roman Ein Kind unserer Zeit, der im Sommer 1938 im Amsterdamer Exil-Verlag Allert de Lange erschienen ist, stellt Horváths literarisches Vermächtnis dar. Unmittelbar nach seiner Drucklegung verunglückte der Autor auf den Champs Elysées. Nach dem Erfolgsroman Jugend ohne Gott, der ein Jahr früher erschienen war, sicherte dieses Buch Horváths Rang als antifaschistischer Autor innerhalb der Exilliteratur. Das genetische Konvolut zu dem Roman ist mit über 270 Blatt eines der umfangreichsten in seinem Nachlass. Der Band macht die Genese des Romans aus den beiden Vorarbeiten Die stille Revolution und Krieg ohne Kriegserklärung und den drei Konzeptionen Ein Soldat seiner Zeit, Ein Soldat der Diktatur und Ein Kind unserer Zeit nachvollziehbar. Er liefert einen umfassenden Einblick in die komplexe Werkgenese des Romans, in der handschriftliche Entwürfe und Typoskripte oft parallel entstanden sind. Da das Einreichmanuskript des Romans nicht überliefert ist, basiert die Endfassung auf dem von Horváth autorisierten Erstdruck. Alle Abweichungen dazu finden sich im kritischen Apparat verzeichnet. So wird der Roman erstmals in seiner ganzen Entstehungsgeschichte und in seiner ursprünglichen Fassung lesbar.
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Mit seinem Volksstück „Geschichten aus dem Wiener Wald“, das 1931 in Berlin uraufgeführt wurde, hatte Horváth nicht nur unmittelbaren Erfolg, sondern sicherte sich den Nachruhm, stellt es doch bis heute eines der meistinszenierten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen dar. Der Band lässt die komplexe Entstehungsgeschichte von „Geschichten aus dem Wiener Wald“ nachvollziehen. Diese reicht bis ins Jahr 1930 zurück und wurde in zwei Vorarbeiten und fünf Konzeptionen gegliedert. Der Band bietet einen Großteil des umfassenden genetischen Materials zu dem Stück und zeigt dabei auch die vielfältigen Überarbeitungsprozesse und die für Horváth so typischen Schnitt- und Klebeverfahren anhand eines genauen genetischen Kommentars und der speziell dafür entwickelten Simulationsgrafiken auf. Die beiden Endfassungen des Stückes, jene in sieben Bildern und jene in drei Teilen, werden in linearisierter und emendierter Form dargeboten. Eine Übersichtsgrafik lässt die Transformationen und Permutationen zwischen den beiden Endfassungen genauestens nachvollziehen.
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Mit seinem Volksstück „Geschichten aus dem Wiener Wald“, das 1931 in Berlin uraufgeführt wurde, hatte Horváth nicht nur unmittelbaren Erfolg, sondern sicherte sich den Nachruhm, stellt es doch bis heute eines der meistinszenierten Stücke auf deutschsprachigen Bühnen dar. Der Band lässt die komplexe Entstehungsgeschichte von „Geschichten aus dem Wiener Wald“ nachvollziehen. Diese reicht bis ins Jahr 1930 zurück und wurde in zwei Vorarbeiten und fünf Konzeptionen gegliedert. Der Band bietet einen Großteil des umfassenden genetischen Materials zu dem Stück und zeigt dabei auch die vielfältigen Überarbeitungsprozesse und die für Horváth so typischen Schnitt- und Klebeverfahren anhand eines genauen genetischen Kommentars und der speziell dafür entwickelten Simulationsgrafiken auf. Die beiden Endfassungen des Stückes, jene in sieben Bildern und jene in drei Teilen, werden in linearisierter und emendierter Form dargeboten. Eine Übersichtsgrafik lässt die Transformationen und Permutationen zwischen den beiden Endfassungen genauestens nachvollziehen.
4 534 kr
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Mit dem vorliegenden Band werden zwei Stücke Horváths neu ediert, die den Beginn seiner Präsenz im Berliner Theaterbetrieb markieren und die deutlich politisch Stellung beziehen. In den beiden Fassungen von Sladek, Sladek oder: Die schwarze Armee und Sladek, der schwarze Reichswehrmann, behandelt Horváth die Problematik der nationalistischen Geheimbünde in der Weimarer Republik. Mit Italienische Nacht und seiner Vorstufe Ein Wochenendspiel eröffnet er den Reigen seiner vier großen Volksstücke, indem er Konflikte zwischen Sozialdemokraten und Faschisten in einer bayerischen Kleinstadt darstellt. Die äußerst erfolgreiche Uraufführung von Italienische Nacht am 20. März 1931 im Theater am Schiffbauerdamm legte den Grundstein für die wenige Monate später am Deutschen Theater stattfindende Uraufführung von Geschichten aus dem Wiener Wald und die Verleihung des Kleist-Preises an den jungen Autor.
Der Band bietet eine genaue Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte und anhand der Originaltyposkripte bzw. der Erstdrucke überprüfte Endfassungen. Diese werden durch kommentierende Texte in ihrer genetischen Stellung und ihren Transformationen nachvollziehbar gemacht.
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Mit dem vorliegenden Band werden zwei Stücke Horváths neu ediert, die den Beginn seiner Präsenz im Berliner Theaterbetrieb markieren und die deutlich politisch Stellung beziehen. In den beiden Fassungen von Sladek, Sladek oder: Die schwarze Armee und Sladek, der schwarze Reichswehrmann, behandelt Horváth die Problematik der nationalistischen Geheimbünde in der Weimarer Republik. Mit Italienische Nacht und seiner Vorstufe Ein Wochenendspiel eröffnet er den Reigen seiner vier großen Volksstücke, indem er Konflikte zwischen Sozialdemokraten und Faschisten in einer bayerischen Kleinstadt darstellt. Die äußerst erfolgreiche Uraufführung von Italienische Nacht am 20. März 1931 im Theater am Schiffbauerdamm legte den Grundstein für die wenige Monate später am Deutschen Theater stattfindende Uraufführung von Geschichten aus dem Wiener Wald und die Verleihung des Kleist-Preises an den jungen Autor.
Der Band bietet eine genaue Rekonstruktion der Entstehungsgeschichte und anhand der Originaltyposkripte bzw. der Erstdrucke überprüfte Endfassungen. Diese werden durch kommentierende Texte in ihrer genetischen Stellung und ihren Transformationen nachvollziehbar gemacht.
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In dem vorliegenden Band werden die frühen Dramen Horváths erstmals vollständig publiziert. Die frühesten Texte Ein Epilog und Mord in der Mohrengasse (beide 1923/24) und das erst 2015 wiederentdeckte Drama Niemand (1924) stehen noch deutlich unter expressionistischem Einfluss. Mit Die Bergbahn und Zur schönen Aussicht (beide 1927) entwickelt Horváth sein „neues Volksstück", wie er es in der Gebrauchsanweisung (1932) beschreibt. Die Posse Rund um den Kongreß (1929) ist ein deutlicher Vorläufer von Geschichten aus dem Wiener Wald (1931).
Da Horváth in seinen frühen Jahren als Schriftsteller fast alle Manuskripte und Typoskripte von bereits fertiggestellten und gedruckten Texten vernichtet hat, ist nur wenig genetisches Material zu den frühen Dramen überliefert. Der Band lässt dennoch die Entwicklung des Autors von seinen Anfängen nachvollziehen und zeigt, wie er mit verschiedenen Gattungen experimentierte – Dramatische Skizze, Schauspiel, Tragödie, Volksstück, Komödie, Posse. Da die meisten der frühen Dramen – mit Ausnahme der Bergbahn und ihrer Vorstufe Revolte auf Côte 3018 – zu Lebzeiten des Autors unaufgeführt blieben, wurden sie bei ihrer Uraufführung in den 1960er und 1980er Jahren sowie, im Fall von Niemand, im Jahr 2016 vor allem auf der Folie des späteren Werks, das dem Autor erst sein Renommee einbrachte, gelesen.
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In dem vorliegenden Band werden die frühen Dramen Horváths erstmals vollständig publiziert. Die frühesten Texte Ein Epilog und Mord in der Mohrengasse (beide 1923/24) und das erst 2015 wiederentdeckte Drama Niemand (1924) stehen noch deutlich unter expressionistischem Einfluss. Mit Die Bergbahn und Zur schönen Aussicht (beide 1927) entwickelt Horváth sein „neues Volksstück", wie er es in der Gebrauchsanweisung (1932) beschreibt. Die Posse Rund um den Kongreß (1929) ist ein deutlicher Vorläufer von Geschichten aus dem Wiener Wald (1931).
Da Horváth in seinen frühen Jahren als Schriftsteller fast alle Manuskripte und Typoskripte von bereits fertiggestellten und gedruckten Texten vernichtet hat, ist nur wenig genetisches Material zu den frühen Dramen überliefert. Der Band lässt dennoch die Entwicklung des Autors von seinen Anfängen nachvollziehen und zeigt, wie er mit verschiedenen Gattungen experimentierte – Dramatische Skizze, Schauspiel, Tragödie, Volksstück, Komödie, Posse. Da die meisten der frühen Dramen – mit Ausnahme der Bergbahn und ihrer Vorstufe Revolte auf Côte 3018 – zu Lebzeiten des Autors unaufgeführt blieben, wurden sie bei ihrer Uraufführung in den 1960er und 1980er Jahren sowie, im Fall von Niemand, im Jahr 2016 vor allem auf der Folie des späteren Werks, das dem Autor erst sein Renommee einbrachte, gelesen.
2 711 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
2 790 kr
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Das Horváth-Handbuch ermöglicht einen ersten oder vertiefenden Einstieg in Leben, Werk und Wirken Ödön von Horváths. Dabei werden zunächst biographische und editionsphilologische Konstellationen geklärt, dann die unterschiedlichen Werkgruppen einer genauen Darstellung unterzogen. Ein besonderer Fokus gilt den Spezifika der Horváth’schen Poetik. Der Band schließt mit einem Blick auf die Rezeption Horváths und einem Personen- und Werkregister.
2 790 kr
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Das Horváth-Handbuch ermöglicht einen ersten oder vertiefenden Einstieg in Leben, Werk und Wirken Ödön von Horváths. Dabei werden zunächst biographische und editionsphilologische Konstellationen geklärt, dann die unterschiedlichen Werkgruppen einer genauen Darstellung unterzogen. Ein besonderer Fokus gilt den Spezifika der Horváth’schen Poetik. Der Band schließt mit einem Blick auf die Rezeption Horváths und einem Personen- und Werkregister.
1 749 kr
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1 706 kr
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"Die Welt steht auf kein‘ Fall mehr lang", singt der Schuster Knieriem in Nestroys Stück Lumpazivagabundus (1833) und Karl Kraus bezeichnete Österreich einmal als "Versuchsstation des Weltuntergangs". Dystopien, aber umgekehrt auch Utopien durchziehen die österreichische, wie die europäische Literatur. In einer Reihe von Beiträgen werden in dem Band solche Krisen-, aber auch Hoffnungsphänomene vom 18. bis zum 21. Jahrhundert nachgezeichnet. Dabei entsteht das Bild einer von Utopien und Dystopien gekennzeichneten Literatur der Moderne und Postmoderne. Utopien, seit Thomas Morus'' Utopia (1516), sind vor allem als Staatsutopien weit verbreitet und entwickeln Alternativmodelle zu gegenwärtigen Staatsgebilden. Für sie alle gilt, dass sie ohne "Möglichkeitssinn" (Robert Musil) und "Möglichkeitsdenken" (Wilhelm Voßkamp) nicht konzipiert werden hätten können. Dystopien beschreiben oft futuristische Weltuntergangsszenarien, die sich aufgrund der multiplen Krisen nicht zuletzt seit der Jahrtausendwende einer großen Beliebtheit erfreuen. Bemerkenswerterweise ziehen Leser/-innen, wie Thomas Macho bemerkt hat, aus Untergangsszenarien mehr subjektiven Lustgewinn als aus utopischen Konstruktionen. In Beiträgen zu Marie von Ebner-Eschenbach, Johann Nestroy, Arthur Schnitzler, Ödön von Horváth, Alfred Kubin, Thomas Bernhard, Péter Nádas, Fedor Ivanovič Panferov und Elfriede Jelinek u.a. wird den titelgebenden thematischen Konzepten nachgegangen. Der Band richtet sich an Literaturwissenschaftler/-innen, aber auch an nichtgermanistische Leser/-innen, die Interesse an den Phänomenen von Utopie und Dystopie in der österreichischen und europäischen Literatur haben.
1 706 kr
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"Die Welt steht auf kein‘ Fall mehr lang", singt der Schuster Knieriem in Nestroys Stück Lumpazivagabundus (1833) und Karl Kraus bezeichnete Österreich einmal als "Versuchsstation des Weltuntergangs". Dystopien, aber umgekehrt auch Utopien durchziehen die österreichische, wie die europäische Literatur. In einer Reihe von Beiträgen werden in dem Band solche Krisen-, aber auch Hoffnungsphänomene vom 18. bis zum 21. Jahrhundert nachgezeichnet. Dabei entsteht das Bild einer von Utopien und Dystopien gekennzeichneten Literatur der Moderne und Postmoderne. Utopien, seit Thomas Morus'' Utopia (1516), sind vor allem als Staatsutopien weit verbreitet und entwickeln Alternativmodelle zu gegenwärtigen Staatsgebilden. Für sie alle gilt, dass sie ohne "Möglichkeitssinn" (Robert Musil) und "Möglichkeitsdenken" (Wilhelm Voßkamp) nicht konzipiert werden hätten können. Dystopien beschreiben oft futuristische Weltuntergangsszenarien, die sich aufgrund der multiplen Krisen nicht zuletzt seit der Jahrtausendwende einer großen Beliebtheit erfreuen. Bemerkenswerterweise ziehen Leser/-innen, wie Thomas Macho bemerkt hat, aus Untergangsszenarien mehr subjektiven Lustgewinn als aus utopischen Konstruktionen. In Beiträgen zu Marie von Ebner-Eschenbach, Johann Nestroy, Arthur Schnitzler, Ödön von Horváth, Alfred Kubin, Thomas Bernhard, Péter Nádas, Fedor Ivanovič Panferov und Elfriede Jelinek u.a. wird den titelgebenden thematischen Konzepten nachgegangen. Der Band richtet sich an Literaturwissenschaftler/-innen, aber auch an nichtgermanistische Leser/-innen, die Interesse an den Phänomenen von Utopie und Dystopie in der österreichischen und europäischen Literatur haben.
Der ewige Spießer. Erbaulicher Roman in drei Teilen
97 kr
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45 kr
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