Oliver Arnhold – författare
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Del 6 - Christentum und Zeitgeschichte (CuZ)
»Entjudung« von Theologie und Kirche
Häftad, Tyska
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PDF, Tyska, 2020208 kr
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Am 6. Mai 1939 wurde mit einem Festakt auf der Wartburg in Eisenach das "Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben" auf der Grundlage einer Entschließung von elf evangelischen Landeskirchen gegründet. Das Institut war eng mit der Ideologie und Organisation der aus Thüringen stammenden "Kirchenbewegung Deutsche Christen" verbunden. Ziel dieser kirchenpolitischen Bewegung war es, den christlichen Glauben und die Institution der Kirche den Vorgaben der nationalsozialistischen Weltanschauung anzupassen. Die "Forschungsarbeiten" des kirchlichen "Entjudungsinstituts" dienten dazu, die Ausgrenzungs- und Verfolgungspolitik der nationalsozialistischen Machthaber gegenüber den Juden zu unterstützen und den Antisemitismus als Grundpfeiler der nationalsozialistischen Rasseideologie zu legitimieren.["De-Jewification" of Theology and Church. The Eisenach "Institute for the Research and Elimination of Jewish Influence on German Church Life" 1939-1945On 6 May 1939, at a ceremony at the Wartburg Castle in Eisenach, the "Institute for the Research and Elimination of Jewish Influence on German Church Life" was founded on the basis of a resolution passed by eleven Protestant regional churches. The Institute was closely connected with the ideology and organization of the "Church Movement German Christians", which originated in Thuringia. The aim of this church political movement was to adapt the Christian faith and the institution of the church to the guidelines of the National Socialist world view. The "research work" of the ecclesiastical "Institute for De-Jewification" served to support the exclusion and persecution policy of the National Socialist rulers towards the Jews and to legitimize anti-Semitism as the cornerstone of the National Socialist racial ideology and to purify the Protestant Church from all alleged Jewish influences.
Häftad, Tyska, 2013
236 kr
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Mit diesem Themenheft lernen Schëlerinnen und Schëler, unterschiedliche Erfahrungen mit der Kirche zur Sprache zu bringen und auf dem Hintergrund der Vorstellung von Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden zu reflektieren.Das Heft setzt den Schwerpunkt auf die zentralen Probleme, mit denen sich die Kirche in der Gegenwart und womöglich nochstärker in der Zukunft auseinandersetzen muss. Diese werden in fënf Bausteinen entfaltet: "Kirche im Abseits?", "Wie sieht Kirche heute aus?", "Wege aus der Krise?", "Wofër steht die Kirche?" und "Was wird aus der Kirche?".Das Thema -Kirche" ist ein zentrales Thema im Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe. Das Themenhaft orientiert sich an den EPAs (einheitliche Prëfungsanforderungen Abitur) und dem von der EKD herausgegeben Kerncurriculum. Alle Materialien sind mit Arbeitsvorschlägen unterlegt, die weit ëber eine reine Textanalyse hinausgehen und zur Auseinandersetzung und zur kompetenten, urteilsfähigen Teilnahme an kirchlichen Diskussionsprozessen anregen.
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PDF, Tyska, 2023220 kr
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Wer glaubt, dass alte Feindbilder in der heutigen pluralen Gesellschaft längst überwunden sind, irrt. Nach wie vor ist dies ein gesamtgesellschaftliches Problem. Insbesondere in Krisenzeiten treten altbekannte fremdenfeindliche Motive in neuerForm auf: Muslimhass, Rassismus und Rechtspopulismus sind ebenso aktuell und allgegenwärtig wie der Antisemitismus.Dieses Unterrichtsmaterialheft begibt sich auf Spurensuche nach alten und neuen Facetten von Ausgrenzung und religiösen Feindbildern. Die Kapitel widmen sich folgenden Themen:1. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit2. Antisemitismus3. Islamfeindlichkeit4. Rassismus5. Abwertung von Sexualität6. Verschwörungserzählungen7. Vielfalt und ToleranzDer Religionsunterricht soll einen Beitrag dazu leisten, junge Menschen resistent gegen menschenverachtende und antidemokratische Tendenzen in unserer Gesellschaft und in religiösen Kontexten zu machen, und sie zusätzlich motivieren, sich für Freiheit, Demokratie, Menschenrechte und Gerechtigkeit einzusetzen. Der Band hilft dabei.Die Materialien sind so aufbereitet, dass sie einen schüler*innen-, erfahrungs- und problemorientierten Unterricht ermöglichen. Digital gibt es Zusatzmaterialien und Hinweise für die Lehrkräfte, auf die in den einzelnen Kapiteln verwiesen wird.
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PDF, Tyska, 2021226 kr
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Schüler*innen wünschen sich für die Schule mehr Aufklärung über die Themen Liebe, Sexualität und Vielfalt. Der Religionsunterricht ist der institutionelle Bildungsort, an dem sich die Lernenden in einem geschützten Rahmen mit diesen Themen curricular verankert auseinandersetzen können. Gerade er bietet die Chance, tiefgreifende Sinnfragen zu klären und sich mit der eigenen Identität auseinanderzusetzen, aber auch gesellschaftliche Begebenheiten wahrzunehmen und zu beurteilen.Die Autorin und der Autor verfolgen einen schüler-, problem- und erfahrungsorientierten Ansatz, der die Lebenswelt der Schüler*innen der Sekundarstufe I in Themen, Material und Methoden ernst nimmt. Die Herausbildung digitaler Kompetenzen wird besonders in den Fokus gerückt.Das Themenheft widmet sich vier zentralen Themenbereichen:1 Beziehung und Partnerschaft2 Umgang mit Sexualität3 Geschlechterrollen und Identitätsbildung4 Liebe in der Bibel und in den ReligionenLiebe und Sexualität stellen dabei zwei Grunddimensionen des menschlichen Seins dar. Es werden Fragen aufgeworfen wie die nach der Traumfrau bzw. dem Traummann, wie man richtig flirtet, warum Liebeskummer so weh tut, aber auch der Umgang mit der eigenen Sexualität.Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wie sehen mich andere? Was ist typisch Mann, was ist typisch Frau? Welche sexuellen Orientierungen gibt es? Bin ich schön? Ein unabhängiges, kritisch-reflektiertes Ich – gerade auch in der Auseinandersetzung mit digitalen Medien – zu bilden, ist wohl die Entwicklungsaufgabe für Jugendliche auf dem Weg zu sich selbst.Wie stehen Kirchen und Religionen zu Liebe, Sexualität und Vielfalt? Das Heft widmet sich u. a. der Frage nach Trauung bzw. Segnung homosexueller Paare oder Beziehungen zwischen Angehörigen unterschiedlicher Religionen. Darüber hinaus werden schwierige Themen wie die Sexindustrie oder sexueller Missbrauch mit dem Ziel aufgegriffen, Schüler*innen sprachfähig zu machen und ihre "Ich-Stärke" zu entwickeln. Vorurteile gegenüber der Bibel wie Lustfeindlichkeit und Homophobie werden thematisiert, damit die Schüler*innen urteilsfähig zu diesen kontrovers diskutierten Fragen werden.Der Facettenreichtum von Liebe und Sexualität spiegelt sich in diesem vielfältigen, im Unterricht erprobten Materialheft wider.
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PDF, Tyska, 2013207 kr
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Mit diesem Themenheft lernen Schülerinnen und Schüler, unterschiedliche Erfahrungen mit der Kirche zur Sprache zu bringen und auf dem Hintergrund der Vorstellung von Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden zu reflektieren.Das Heft setzt den Schwerpunkt auf die zentralen Probleme, mit denen sich die Kirche in der Gegenwart und womöglich nochstärker in der Zukunft auseinandersetzen muss. Diese werden in fünf Bausteinen entfaltet: »Kirche im Abseits?«, »Wie sieht Kirche heute aus?«, »Wege aus der Krise?«, »Wofür steht die Kirche?« und »Was wird aus der Kirche?«.Das Thema "Kirche" ist ein zentrales Thema im Religionsunterricht der gymnasialen Oberstufe. Das Themenhaft orientiert sich an den EPAs (einheitliche Prüfungsanforderungen Abitur) und dem von der EKD herausgegeben Kerncurriculum. Alle Materialien sind mit Arbeitsvorschlägen unterlegt, die weit über eine reine Textanalyse hinausgehen und zur Auseinandersetzung und zur kompetenten, urteilsfähigen Teilnahme an kirchlichen Diskussionsprozessen anregen.
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Fußball-Fans »pilgern« in die »Fußball-Tempel«, zum »heiligen Rasen«, um ihren »Idolen« zu huldigen und für ein »Fußball-Wunder« zu »beten«. – Was steckt hinter den RedewendungenWorin besteht die spezielle Verbindung zwischen Fußball und Religion? Spannende Fragen – gerade im Jahr der Fußball-WM.Ob »Fußball-Gott« Toni Turek 1954 oder Diego Maradona, der 1986 die »Hand Gottes« für sein WM-Tor bemühte: Die Bezüge zwischen Fußball und Religion sind zahlreich. In der Unterrichtseinheit wird diesen Fragen nachgegangen, wobei u.a. die Funktion von Mythen und Ritualen im Erleben der Fans, die Religiosität der Akteure selbst sowie die Berichterstattung der Medien in den Blick genommen werden. Zahlreiche strukturelle Ähnlichkeiten zwischen Religion und Fußball können individuell erarbeitet und nachvollzogen werden.Das Material leistet einen interessanten Beitrag zum Themenfeld »Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur«, das laut Kernlehrplänen des Landes NRW in allen Schulformen behandelt wird.Das Material leistet einen interessanten Beitrag zum Themenfeld »Religiöse Phänomene in Alltag und Kultur«, das laut Kernlehrplänen des Landes NRW in allen Schulformen behandelt wird.
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PDF, Tyska, 2015199 kr
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Die Rolle der Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus ist Thema in der Sekundarstufe II, in einigen Bundesländern auch schon ab Jahrgangsstufe 9. Die Annäherung erfolgt wirksam und eingängig über konkrete Lebensgeschichten einzelner Personen. Damit geht biographisches Lernen über in ein tieferes Verständnis der historischen Sachverhalte.1. Welche Vorgeschichte hat das Thema »Kirche und Nationalsozialismus« eigentlich? Die Geschichte des Christentums ist von Anfang an auch durch religiösen Antijudaismus geprägt. Antijüdisches Denken zieht sich wie ein roter Faden vom Mittelalter über Luther bis zu Adolf Stoeckers »Christlich-Sozialer Bewegung«, in der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts christlich motivierter Antisemitismus zeigte.2. Wie hat sich die Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus positioniert? Dazu werden die "Deutschen Christen" näher in den Blick genommen; die Thüringer Deutschen Christen, von Leffler und Leutheuser gegründet, gab es schon ab 1928. Der thüringische Landesbischof Martin Sasse, der sogar am 9. November 1938 die Pogrome guthieß, wird konfrontiert mit dem Pfarrer Ernst Flatow, dem seine jüdische Herkunft zum Verhängnis wurde.3. Wer hat sich in dieser Zeit für die Juden und die sogenannten »Judenchristen« eingesetzt? Der Fokus liegt hier auf Ina Gschlössl, Marga Meusel, Elisabeth Schmitz und Katharina Staritz sowie Julius von Jan und Theophil Wurm.4. Wie kann mit der kirchlichen Schuld nach 1945 umgegangen werden? Exemplarisch steht das Verhalten der beiden Leiter des von 1939-1945 in Eisenach existierenden kirchlichen »Entjudungsinstitutes«,Siegfried Leffler und Walter Grundmann.
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PDF, Tyska, 2016211 kr
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Dieser Band befasst sich mit zentralen Fragen, die sich aus den Religionen ergeben: Was ist eigentlich religiös? In welchem Zusammenhang stehen Religion und Kultur? Wie sollte interreligiöser Dialog aussehen? Und soll nicht eh jeder glauben, was er will?Zu diesen essenziellen Fragen zu Religion und Religionen erhalten Sie umfangreiches Material mit Kopiervorlagen. Der Band ergänzt die bewährte Reihe "Themenhefte für den evangelischen Religionsunterricht in der Oberstufe" um ein zentrales und derzeit besonders aktuelles Thema.
410 kr
Tillfälligt slut