Patrick Keller – författare
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Häftad, Engelska, 2018
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PDF, Tyska, 2013317 kr
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Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: Stellt der 11. September tatsächlich eine historische Wende dar? Die zehn Kapitel zu den Themen Weltmacht, Recht, Umwelt, Wirtschaft, Religion, Patriotismus, Verschwörung, Männer, Kunst und Anti-Amerikanismus zeichnen ein umfassendes Bild der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen in den USA seit dem 11. September 2001. Sie zeigen, dass sich an diesem Tag die Welt nicht grundlegend ge ändert hat, wie oft behauptet wird, sondern dass 9/11 lediglich länger andauernde Entwicklungen verstärkt und sichtbar gemacht hat. Jedes Kapitel entwickelt diese These anhand einer zur Ikone gewordenen Fotografie - und unterstreicht so die visuelle Präsenz von 9/11 als zentrales Medienereignis des vergangenen Jahrzehnts.
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PDF, Tyska, 2016143 kr
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Die etablierte internationale Ordnung der vergangen 25 Jahre ist aus den Fugen: Nach den Hoffnungen auf eine Art ‚ewigen Frieden'' nach Ende der bipolaren Weltordnung und dem kurzen ‚unipolaren Moment'' durch die allein dominierende USA scheinen etablierte Paradigmen wie Multilateralismus und ‚Global Governance'' unter die Räder zu kommen. Gleichzeitig ist die Steuerungsfähigkeit, nicht nur seitens der Staaten, in vielen Bereichen der Weltpolitik bestenfalls fragwürdig. Dies ist angesichts der massiven Ungleichverteilung von Lebens- und Entwicklungschancen sowie vor dem Hintergrund zahlreicher Krisen und Konflikte ein deprimierender Befund. Die Frage nach internationaler Ordnung ist damit (erneut) in den Fokus der internationalen Politik geraten. Die Liste an Herausforderungen ist lang: Klimawandel, Ressourcenknappheit, Flüchtlingsbewegungen, transnationaler Terrorismus, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, ungebändigte globale Finanzmärkte, regionale Konflikte (allen voran die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten), Rückkehr zur Konfrontation mit Russland usw. Dabei zeigt sich immer deutlicher die Interdependenz in einer globalisierten Welt, in der es keine ‚Komfortzonen'' mehr gibt, in denen die ‚Probleme der anderen'' weitgehend ignoriert werden könnten. Noch befördert werden diese Problemlagen durch die Machtverschiebungen im internationalen System, die ihrerseits eine Reihe von Fragen aufwerfen: Werden die neuen Großmächte wie China und Indien in einer solchen multipolaren Weltordnung die etablierten Instrumente weiterhin mittragen, sogar stärken – oder aber ignorieren und ihrerseits Alternativen schaffen? Geraten die Vereinten Nationen als traditionelle Steuerungsinstanz der Weltpolitik zunehmend ins Abseits? Welche Rolle kann der ‚Westen'' – auch mit Hinblick auf die geostrategische Neuorientierung der USA – in einem solchen Gefüge einnehmen?Diese Ausgabe von POLITIKUM fragt danach, wie die Welt heute geordnet ist bzw.