Paulina Tiepermann – författare
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PDF, Tyska, 202461 kr
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Essay aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 1,3, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie), Veranstaltung: Geschichtswissenschaft und Berufspraxis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland schlieen jahrlich 3000 Studierende das Studium der Geschichtswissenschaft ab (Stand 2008). Die Arbeitsmarktforschung zahlte etwa 66 000 Geschichtslehrer und 25 000 Historiker, die einem Beruf im Feld der Geschichtskultur nachgehen. In diesem Bereich bietet der Arbeitsmarkt jedoch nur rund 3 000 zu besetzende Stellen jahrlich. Mit der Zeit haben sich die Einsatzbereiche fur Geschichtswissenschaftler auf dem Arbeitsmarkt enorm erweitert. Neben den klassischen Berufsfelder der Geisteswissenschaft wie in Archiven, Bibliotheken und Museen sowie Schulen und die Forschung, haben sich ebenfalls Arbeitsbereiche in der Privatwirtschaft, beispielswiese in der Beratung, in der Offentlichkeitsarbeit und der Werbung sowie in internationalen Organisationen, in der Kulturwirtschaft sowie im Eventmanagement entwickelt. Ein weiteres Berufsfeld bildet das Verlagswesen. In diesem tritt der Geschichtswissenschaftler in der Regel als Lektor in Erscheinung. Nachdem sich in der Vergangenheit der Beruf des Lektors durch einen festen sowie allseits bekannten Aufgabenbereich auszeichnete und mit Prestige verbunden wurde, hat sich dies, nach Aussage unseres Interviewpartners Dr. Diethard Sawicki, Lektor fur Geschichte und Slavic Studies beim Ferdinand Schoningh Verlag in Paderborn, mit der Zeit stark verandert. Auch in der Fachliteratur wird uber den eindeutigen Wandel des Berufprofils des Lektors gesprochen. Im vorliegenden Essay wird dieser Wandel des Berufsbildes unter der Fragestellung, ob die Anstellung als Lektor in einem Verlag eine vielversprechende Berufsaussicht fur einen Geschichtswissenschaftler darstellt, genauer untersucht. Meine These lautet, dass sich der klassische Beruf des Lektors in einem Verlagshaus fur einen Absolventen des Studiums der Geschichtswissenschaften als immer weniger attraktiv zeigt. Im nachfolgenden Teil werden das Fur und Wider in Bezug auf die These diskutiert und gegeneinander abgewogen.
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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,0, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Linguistik und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Von Batwoman bis Donald Duck - Figuren im Comic, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie kann eine Graphic Novel, die deutlich weniger Text als der Pratext aufweist, graphisch die Geschichte des Gregor Samsas erzahlen, der in der Prosa fast ausschlielich aus der Sicht des Protagonisten und seiner subjektiven Wahrnehmung erzahlt wird? Welche Mittel stellt ein Comic zur Vermittlung von Subjektivitat bereit? Wie wird Perspektivierung erzeugt? Wie gestaltet sich die Stimmung des Gesamtwerkes und tragt die Figurensubjektivitat der Graphic Novel zu einem kafkaesken Stil bei? Wie gewinnbringend lassen sich literaturwissenschaftliche Konzepte der Narratologie auf die Gattung des Comics ubertragen? Auf eben diese Fragen wird die vorliegende Arbeit versuchen, Antworten zu finden, indem exemplarisch eine narratologische Comicanalyse der Graphic Novel Die Verwandlung von Corbeyran und Horne vorgenommen wird, wobei der Schwerpunkt auf der Figurensubjektivitat des Gregor Samsa liegt. Einfuhrend werden die Hintergrunde des Werkes Die Verwandlung beleuchtet sowie dessen Stand in der Forschung. Im anschlie enden Kapitel wird der theoretische Rahmen zum Begriff der Intermedialitat im Kontext von Literaturadaptionen dargelegt sowie eine Klassifizierung der Graphic Novel vorgenommen. Um im spateren Verlauf der Arbeit die Analyse der Graphic Novel anhand der Figurensubjektivitat und den Strategien subjektiver Darstellung und weiterer Mittel zur Figurendarstellung, wie der Storyworld und der Erzahler_innenfigur vornehmen zu konnen, werden die Begriffe zunachst in einem Kapitel zur narratologischen Comicanalyse erortert. Abschlie end wird die Arbeit mit einem zusammenfassenden Fazit beendet.
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PDF, Tyska, 2024143 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2,0, Universitat Bielefeld (Fakultat fur Linguistik und Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Erzahltheorie und Erzahltextanalyse, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit wird die Fragestellung untersucht, welche Auswirkungen die Anderungen der Erzahlgeschwindigkeit auf die Charakterisierung und Darstellung des Protagonisten in Kafkas Werk Die Verwandlung haben und schliet sich somit dem allgemeinen Erkenntnisinteresse an. Meine Arbeitshypothese lautet, dass die Veranderung der Erzahlgeschwindigkeit die These stutzt, dass die Erlebnisse des Protagonisten eine Wahnvorstellung darstellen, in der er seine Angste verarbeitet. Um dieser Frage nachzugehen, dienen die erzahltheoretischen Ansatze Martinez` und Scheffels zum Aspekt der Zeit als theoretische Grundlage, welche sich in einer Teildisziplin mit dem Verhaltnis zwischen Erzahlzeit und Erzahlter Zeit beschaftigt. Des Weiteren wird mit vergleichbaren und erganzenden Werken zur Erzahltheorie und Erzahltextanalyse sowie mit Sekundarliteratur zu Kafkas Leben und Werken gearbeitet. Zu Beginn der Arbeit wird die Theorie zur Erzahlzeit und Erzahlten Zeit nach Martinez und Scheffel dargestellt, welche die Grundlage der analytischen Untersuchung bildet. Diese sagt aus, dass ebenso wenig wie sich die Geschehnisse einer Erzahlung an eine Chronologie halten, halten sie sich an eine ubereinstimmende zeitliche Dauer. In einer Erzahlung ist es nahezu unmoglich, eine Ubereinstimmung in Bezug auf die Dauer der Erzahlten Zeit und der Erzahlzeit zu erzielen. Nach einer kurzen Einfuhrung in die Erzahlung folgt auf Grundlage der dargelegten Theorie die Charakterisierung der Erzahlung sowie eine Analyse dieser unter der Fragestellung, welche Auswirkungen die Anderungen der Erzahlgeschwindigkeit auf die Charakterisierung und Darstellung des Protagonisten erfahrt. Im Anschluss wird die Arbeit mit einem zusammenfassenden Fazit beendet.
Häftad, Tyska, 2019
170 kr
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PDF, Tyska, 2024304 kr
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Sammelband aus dem Jahr 2024 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, , Sprache: Deutsch, Abstract: Dieser Sammelband enthalt vier Hausarbeiten. In der ersten Arbeit soll genauer beleuchtet werden, wie das Christentum sich gegenuber homosexuellen Paaren positioniert. Hierbei wird ein besonderer Bezug auf den deutschen Lebensraum vorgenommen. Es soll zunachst auf den Begriff der Homosexualitat und den Umgang mit gleichgeschlechtlichem Zusammenleben in der Vergangenheit eingegangen werden. Im Anschluss werden Auszuge aus der Bibel dargelegt, die das gleichgeschlechtliche Miteinander thematisieren. Im weiteren Verlauf soll die aktuelle Position der evangelischen Kirche sowie der katholischen Kirche in Deutschland erortert werden. Abschlie end werden die Erkenntnisse zusammengefasst und diskutiert. Die zweite Arbeit setzt sich mit der Diskriminierung von Homosexuellen im Mittelalter auseinander. Sie geht der Frage nach, welcher Umgang mit Homosexualitat im Mittelalter gepflegt wurde und in welchen gesellschaftlichen Schichten sie auftauchte. Der Fokus richtet sich dabei auf homosexuelle Vorfalle bei Mannern in Koln in den Jahren 1448 und 1500. In der dritten Arbeit soll die These diskutiert werden, dass homosexuelle Frauen in der Offentlichkeit der Weimarer Republik nicht wahrgenommen wurden. Es werden die Erklarungsansatze diskutiert, die in der Sexualwissenschaft fur die weibliche Homosexualitat bestanden. Insbesondere wird der Erklarungsansatz von Magnus Hirschfeld behandelt, da dieser auch in der homosexuellen Bewegung angenommen wurde. Dabei soll beleuchtet werden, wie die Wissenschaft auf homosexuelle Frauen reagierte und es soll versucht werden erste Erklarungen zu finden, warum dies dazu beigetragen haben konnte, dass homosexuelle Frauen in der Offentlichkeit nicht reprasentiert waren. Die vierte Arbeit beschaftigt sich mit der Fragestellung Wie sah die Lebenssituation eines mannlichen Homosexuellen im Nationalsozialismus aus? . Weitere Unterfragen, beispielsweise Wie kam es zu der Verfolgung mannlicher Homosexueller? Wieso betraf die Verfolgung hauptsachlich mannliche Homosexuelle? Wie sah die Verfolgung aus? Welche Sanktionen und Bestrafungen hatten sie zu erwarten? Wie konnte Homosexualitat gleichzeitig strafbar und dennoch in gewissen Kreisen praktiziert und geduldet werden? , werden im Zuge dieser Arbeit untersucht und beantwortet.