Peer Stolle – författare
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Häftad, Tyska, 2011
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Soziale Kontrolle von abweichendem Verhalten und Kriminalität wandelt sich in hohem Tempo. ELENA, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, immer neue Anti-Terror-Maßnahmen oder Verschärfungen der Strafvollzugsgesetze stehen in der tagespolitischen Diskussion scheinbar unabhängig nebeneinander. Tatsächlich sind sie jedoch Ausdruck einer neuen Formation sozialer Kontrolle, die mit Techniken der Selbstführung, der Kontrolle und des Ausschlusses arbeitet. Das Buch stellt diesen grundlegenden Wandel dar und analysiert ihn vor dem Hintergrund der ökonomischen, soziokulturellen und diskursiven Umbrüche der vergangenen Jahre. Diese bilden die Grundlage dafür, dass Staat und Gesellschaft Kriminalität und Abweichung heute neu definieren und anders darauf reagieren.
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PDF, Tyska, 2011199 kr
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Die vorliegende Arbeit ist aus Diskussionen entstanden, die wir untereinander wie mit anderen kritischen Beobachterinnen und Beobachtern über die geg- wärtigen Entwicklungen des Strafrechts, der Kriminal- und Sicherheitspolitik geführt haben. Die Vielzahl von sich teilweise widersprechenden Erklärun- mustern, die Heterogenität und Vielschichtigkeit der zu beobachtenden Phä- mene und der als Ursachen ausgemachten Bedingungen haben bei uns das - dürfnis entstehen lassen, die Entwicklungen und diesbezügliche kritische Ana- sen im Überblick darzustellen und zusammenzufassen. Dabei ist schnell deutlich geworden, dass es für ein tiefer gehendes Verständnis notwendig ist, nicht nur Prozesse im Bereich von Strafrecht und Kriminalpolitik zu untersuchen, sondern Sozialkontrolle insgesamt in den Blick zu nehmen. Dem folgend ist in stetiger Diskussionen und Austausch in vielen Monaten dieses Buch gewachsen, ohne dass dies von Beginn an geplant gewesen wäre. Es versucht, den gegenwärtigen Stand sozialer Kontrolle aus kritischer Perspektive im Überblick darzustellen und versteht sich insofern nicht als fertiges Konzept, sondern vielmehr als An- bot und Beitrag zur Diskussion. In diesem Sinne hoffen wir, dass die Arbeit sowohl im wissenschaftlichen Bereich als auch bei politisch oder allgemein am Thema Interessierten Beachtung findet und sind auf Rückmeldungen gespannt.
E-bok
PDF, Tyska, 2008199 kr
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In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten war ein grundlegender Wandel im Bereich sozialer Kontrolle zu beobachten, der bis heute seinen Abschluss nicht gefunden hat. Dabei unterliegt – mit teilweise deutlichen Differenzen zwischen den USA, Großbritannien und Kontinentaleuropa – sowohl das Verständnis von Devianz und sozialer Kontrolle einer Veränderung, als auch deren Mechanismen, Techniken und Institutionen. Die vorliegende Arbeit will zum einen diese E- wicklung und den Stand sozialer Kontrolle am Beginn des 21. Jahrhunderts skiz- 1 zieren. Zum anderen sollen Eckpunkte für eine Kritik dieser gegenwärtigen Formation sozialer Kontrolle aufgezeigt werden. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk darauf, dass soziale Kontrolle sowohl von ihrem Gegenstand her als auch in ihrer konkreten Ausprägung nur vor dem Hintergrund der jeweils bes- henden gesellschaftlichen Bedingungen verstanden werden kann. 1. 1 Soziale Kontrolle: Begriff und Erscheinungsformen Sozialkontrolle als Begriff umfasst sowohl staatliche als auch private Mechan- men und Techniken, mit denen eine Gesellschaft oder eine sonstige soziale Gruppe versucht, ihre Mitglieder dazu anzuhalten, den von ihr aufgestellten Normen als Verhaltensanforderungen Folge zu leisten. Sie reicht von der Soz- lisation als Vermittlungsinstanz über Familie, Schule und soziales Umfeld bis hin zur staatlichen Strafverfolgung und umfasst dementsprechend sehr unter- 2 schiedliche Institutionen, Mechanismen und Techniken. Dabei können jeweils zwei Ebenen unterschieden werden: eine Ebene der Normgenese, auf der Verh- tensanforderungen aufgestellt werden, und eine Durchsetzungsebene, auf der die Befolgung sozialer Normen gewährleistet werden soll. Die Reaktion auf abw- chendes Verhalten macht daher nur einen Teilbereichsozialer Kontrolle aus.
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PDF, Tyska, 2011555 kr
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Soziale Kontrolle von abweichendem Verhalten und Kriminalität wandelt sich in hohem Tempo. ELENA, Vorratsdatenspeicherung, Videoüberwachung, immer neue Anti-Terror-Maßnahmen oder Verschärfungen der Strafvollzugsgesetze stehen in der tagespolitischen Diskussion scheinbar unabhängig nebeneinander. Tatsächlich sind sie jedoch Ausdruck einer neuen Formation sozialer Kontrolle, die mit Techniken der Selbstführung, der Kontrolle und des Ausschlusses arbeitet. Das Buch stellt diesen grundlegenden Wandel dar und analysiert ihn vor dem Hintergrund der ökonomischen, soziokulturellen und diskursiven Umbrüche der vergangenen Jahre. Diese bilden die Grundlage dafür, dass Staat und Gesellschaft Kriminalität und Abweichung heute neu definieren und anders darauf reagieren.