Peter Hartling – författare
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22 produkter
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Del 101 - Gulliver Taschenbücher
Oma
Häftad, Tyska, 2015
107 kr
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Häftad, Tyska, 2016
156 kr
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Del 1099 - Gulliver Taschenbücher
Ben liebt Anna
Häftad, Tyska, 2012
108 kr
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Del 28 - Gulliver Taschenbücher
Sofie macht Geschichten
Häftad, Tyska, 2007
108 kr
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Del 178 - Gulliver Taschenbücher
Krucke
Häftad, Tyska, 2009
123 kr
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Häftad, Tyska, 1989
153 kr
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Tyska, 2010170 kr
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Eine Sprache wie Musik – Peter Härtlings sinnlicher und faszinierender Roman über den Komponisten Franz Schubert Franz Schubert, der nur 31 Jahre alt wurde, ist neben Mozart der tragischste Genius der abendländischen Musikgeschichte. In seinem Roman "Schubert" entwirft Peter Härtling, der sich von Anfang an mit dem Leben, der Musik und der Wirkung des großen romantischen Komponisten beschäftigt hat, als erster ein modernes literarisches, sehr bewegendes Bild vom Leben und Werk des begnadeten Musikers. Franz Schubert: das Genie, der leise Rebell, der unglücklich Liebende, der erste bürgerliche Komponist. Er kann von einer Gesellschaft leben, zu der er in seiner Musik auf größte Distanz geht. Auch dies gehört zum Modernen seines Lebens. Mit sicherem Blick für das Wesentliche zeichnet Peter Härtling die Lebensstationen Schuberts nach, vom Sängerknaben der k.k. Hofkapelle bis zum gefeierten Mittelpunkt in den Salons der vergnügungssüchtigen Wiener Gesellschaft. Mit großer Intensität und in einer zu Musik gewordenen Sprache beschreibt Härtling das Leben und die Werke Schuberts, ein Leben, das nur in der Kunst Glück erlangt hat, weshalb diese Kunst soviel Glück vermittelt.
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Tyska, 2009125 kr
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Der vor zwanzig Jahren zum ersten Mal erschienene Roman "Hölderlin" von Peter Härtling markiert einen Wendepunkt im Werk des Autors. Der Roman wurde zu einem Vorbild für die literarisch-biographische Erforschung eines Künstlerlebens, das in seinen menschlichen und geschichtlichen Spannungen von ungeahnter Aktualität geblieben ist.Mit Sachkenntnis und Sensibilität, literaischer Phantasie und Einfühlungsvermögen gelingt es Härtling, Friedrich Hölderlin als Mensch und Poet zu beschreiben, sein Leben und seine Zeit so zu entwerfen, daß sie für uns lebendig werden. Dabei vermag es Härtling, den politisch bewegten Hölderlin, aber auch den liebenden neu und differenziert zu beschreiben.Der Roman ist jedoch nicht nur eine inzwischen berühmt gewordene Version von Hölderlins Leben, so wie es gewesen sein könnte, er ist auch ein Novum in der Art, wie Härtling seinen eigenen Arbeitsprozeß und seine Beziehung zu Hölderlin, seinem Werk und der Landschaft, aus der er schöpft, in den Roman integriert hat.
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Tyska, 2009161 kr
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In seinem neuen Roman erzählt Peter Härtling von E.T.A. Hoffmann und dessen Bamberger Jahren, als der vielseitig begabte romantische Künstler Julia, das Urbild seiner Kindfrauen, kennenlernte, um ihr zu verfallen. Ein mit hoher Intensität geschriebener, kühn komponierter Roman.Fünf Jahre verbrachte der Musiker, Komponist, Maler, Schriftsteller und Richter E.T.A. Hoffmann (1776-1822) in Bamberg, als Theaterkapellmeister, Direktionsgehilfe und vieles mehr, ein irrlichternder Geist und Erotiker in mitunter quälenden, provinziell engen Verhältnissen. Umrahmt von der Vor- und Nachgeschichte konzentriert sich Peter Härtlings neuer Roman auf diese Bamberger Jahre und vor allem auf Hoffmanns nicht ganz platonische Liebe zu sehr jungen Sängerinnen, auf seine Verfallenheit an die Gesangsschülerin Julia, dem Urbild seiner Kindfrauen, beschreibt aber auch Hoffmanns turbulente Ehe mit seiner polnischen Frau Mischa.Der kompakte, mit intensiver, flirrender Nervosität erzählte Roman begibt sich ins Innerste von Hoffmanns Begehren, er ist geradezu von einer Erotik zwischen Idealisierung und körperlicher Lust beseelt und zeichnet nach, wie aus den Energieströmen dieser Liebe die explosive Ausdruckskraft des Multigenies Hoffmann erwächst.Innerhalb der romantischen Periode ist E.T.A. Hoffmann die vielleicht hinreißendste und modernste Figur, und aus diesem Roman springt sie uns buchstäblich entgegen, überkochend vor Begabung, Lust und Erkenntnisraserei.
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Tyska, 2009161 kr
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Im Herbst 1992 besuchte Peter Härtling zum ersten Mal nach 1945 die Stadt seiner Kindheit Olomouc (Olmütz) in Mähren. Er wollte noch einmal den Spuren seines Vaters folgen, der ein paar Jahre in Olmütz als Rechtsanwalt tätig war und mit dessen Andenken er sich vor allem in Nachgetragene Liebe (1980) auseinandergesetzt hat. Wieder muß Härtling sein Bild vom Vater revidieren, wieder macht er die für sein Schreiben zentrale Erfahrung, daß die Erinnerung nichts Gegebenes, Statisches ist, sondern sich die Vergangenheit mit jeder neuen Lebensphase neu darstellt.Doch Härtlings Aufmerksamkeit, sein Interesse gelten neben dem Vater nun vor allem einem anderen Menschen: der tschechischen Sekretärin seines Vaters, deren Leben nach dem Ende der Nazizeit Härtling in Bruchstücken in Erfahrung brachte. Offenbar ist diese Frau, da sie für einen Deutschen gearbeitet hatte und als Kollaborateurin betrachtet wurde, ihr Leben lang geächtet worden.Hier beginnt Härtlings Novelle. Sie ist fiktiv, auch wenn sie einen wahren Grund besitzt, muß erfinden, um die Wirklichkeit dieser Frau fassen zu können. Härtling nennt sie Bozena Koska.Bozena muß nach der Befreiung der Tschechoslowakei erfahren, daß sie nicht mehr dazugehört. Erst soll ihr Chef, der »Herr Doktor«, ein Nazi gewesen sein, nun, ab 1948, die Kommunisten regieren, gilt er als Faschist. Für Bozena bleibt er ein Mensch, der entgegen der Weisungen der Nazis allen half, waren sie nun Deutsche, Tschechen oder Juden. Bozena wird verhöhrt, wehrt sich, wird bestraft, ausgegrenzt.Da beginnt sie, Briefe an ihren »Herrn Doktor« zu schreiben, in denen sie ihm erzählt, was sie sonst nicht auszusprechen wagt. Erst spät erfährt sie, daß alle ihre Briefe an einen Toten gerichtet waren.Behutsam, genau und mit großer sprachlicher Intensität zeichnet Peter Härtling in Bozena das Schicksal einer Frau nach, deren Leben von der Gewalt der Geschichte, die immer wieder Menschen dazu verurteilt, ohne Schuld auf der falschen Seite zu stehen, zerrieben wurde.
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Tyska, 2009161 kr
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Die Geschichte der Katharina Wüllner, die 1902 in Dresden als Tochter eines begüterten Fabrikanten geboren wird, eine großbürgerliche Erziehung geniesst, standesgemäß heiratet, vier Kinder bekommt, im Zweiten Weltkrieg ihren Mann und ihre Heimat verliert, völlig mittellos in den Westen flüchtet und dort ein neues Leben beginnt, das ihr auf eine ganz andere Art und Weise auch wieder so etwas wie Glück beschert. Peter Härtlings Roman beschreibt nicht nur ein Einzelschicksal, sondern er zeigt auf wunderschöne Weise die Verflechtungen der grossen Geschichte mit dem Leben einer Frau.
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Tyska, 2009147 kr
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Zu seinem 75. Geburtstag schenkt uns Peter Härtling ein neues BuchIn seiner Erzählung vom Großvater O''Bär und seinem dreijährigen Enkel Samuel gelingt Peter Härtling eine spielerische und anrührende Verquickung von eigenem Erleben und literarischer Fiktion – und das Porträt einer innigen Beziehung.Nicht alle Schriftsteller haben eine Familie, aber die meisten. Schriftsteller schreiben nicht immer, aber meistens. Wenn ein Schriftsteller mal nicht schreiben kann, dann kann, sofern vorhanden, die Familie der Ausweg sein, gerade wenn sie über mehrere Generationen reicht und sich auch kleine Kinder darunter finden.In diesem Fall ist es Enkel Samuel, der die Sprache lernt, die dem Schriftsteller zu fehlen scheint. Samuel findet und erfindet Wörter, liefert die aberwitzigsten Silbensprünge und Bubenstreiche und versetzt seinen Großvater in größtes Erstaunen. Die überbordende Fantasie des »kleinen Herrn« führt dem Großen die eigene Blockade vor Augen, die sich durch Reisen zu Reden und Vorträgen längst nicht mehr durchbrechen lässt. Und so gibt es nur eine Lösung: Die wunderbar inspirierenden Spannungen zwischen Kind und Greis, die wortbefreiende Komik des Alltags und die innige Beziehung beider müssen erzählt werden. Und der Enkel muss erfahren, wie wichtig er für den Großvater geworden ist. Das geschieht in fünf Briefen an Samuel, dem Kernstück dieser warmherzigen Erzählung.Peter Härtling gelingt ein Kunststück: Aus der genauen Beobachtung des Verhaltens und Sprechens eines Kleinkindes erschließt sich ihm ein Weg, von den großen Themen – Liebe, Alter, Verantwortung, Tod – zu erzählen und den Leser dabei tief zu berühren.
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Tyska, 2009170 kr
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Ein Mozart, der kein Mozart-Jahr braucht Peter Härtling, gefeierter Autor erfolgreicher Künstlerromane wie Schubert, Hölderlin und Schumanns Schatten, begibt sich in dieser Novelle auf die Spuren des jungen Mozart. Mit großem Einfühlungsvermögen und zarter Sprache zeigt er einen doppelt Getriebenen: von den ehrgeizigen Plänen des Vaters und von der eigenen schöpferischen Kraft.Als der Leser ihm begegnet, ist Mozart gerade sechs Jahre alt und hat erste Proben seines außerordentlichen Talents gezeigt. Unter der Führung seines Vaters, der ihn auch unterrichtet, und begleitet von seiner älteren Schwester, einer Virtuosin auf der Geige und dem Klavier, bereist er von Salzburg aus Europa. Während der Vater emsig immer neue Engagements eingeht und die Familie in die Fremde führt, flieht Mozart in seine eigene Welt – die der Phantasie und der Töne. Und er begegnet immer neuen Menschen, Fürsten, Königen und sogar der Kaiserin, die ihn bestaunen und feiern, ihm aber seine Einsamkeit nicht nehmen können. Das gelingt nur dem Nannerl, seiner Schwester – und Quintus, einer Ausgeburt seiner Phantasie, die ihn am Klavier begleitet und für jeden Schabernack zu haben ist.Mozarts Welt droht vollends aus den Fugen zu geraten, als seine Schwester schwer erkrankt und auch er von den Blattern heimgesucht wird.Wie es sich anfühlt, anders und besonders zu sein, das fasst Härtling in ergreifende Worte und Bilder. Und ganz beiläufig führt er zwei Geschichten zusammen: die des getriebenen Wolfgang Mozart, der in Olmütz erkrankt, und die des Flüchtlingskindes Peter, der in Olmütz eine vorläufige Heimat findet.Ein literarisches Kleinod, das wie die Novelle Bozena auf wunderbare Weise die Gefühlswelt eines einsamen Menschen anschaulich macht.
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Tyska, 2009170 kr
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Der Protagonist, geboren 1906, wächst behütet auf und beginnt in Berlin das Leben eines jungen Anwalts mit Zukunft. Distanziert beobachtet er die politischen Geschehnisse und versucht, sich der täglichen Gewalt und bindenden Verpflichtungen zu entziehen. Erst nach der ''Machtergreifung'' fühlt er sich als Jude und hilft den Exilierten, bis er, spät genug, selbst nach Palästina entkommt. Trotz aller Schrecken fühlt er sich weiterhin als Deutscher und kehrt nach Kriegsende zurück. (Stiftung Lesen ).
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Tyska, 2010170 kr
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Lea und Ruth sind Schwestern. Sie stammen aus einem Ort, der einmal Brünn hieß und in dem Deutsche und Tschechen, Juden und Christen zusammenlebten. Der Faschismus und die Folgen haben dieses Leben zerstört und Lea und Ruth aus ihrer bürgerlichen Welt gerissen, in der sie unterschiedliche Wege gehen wollten. In einer von den Umständen aufgenötigten komisch- melancholischen Symbiose haben sie ihr ganzes Leben miteinander verbracht, wurden gemeinsam von Brünn nach Schwaben verschlagen, am Ende sind sie fast eins.Peter Härtling erzählt das Leben der beiden ungleichen Schwestern und wie die Zeitgeschichte dieses Leben prägte in doppelter Perspektive und gebrochener Chronologie, in der Vergangenheit und in der Gegenwart, voll Witz, Einfühlungsvermögen und Raffinesse. Welche verschiedenen Wege die Liebe geht und wie Privates und Politisches sich kreuzen und verschlingen, das kann niemand besser erzählen als Peter Härtling, dem mit Lea und Ruth zwei wunderbare Frauenportraits gelungen sind.Die Geschichte von Lea und Ruth, zweier Schwestern aus Brünn, die durch die Zeitläufe zu einer lebenslangen Symbiose genötigt werden. Am Ende verschmelzen sie fast zu einer Person. Ein Zeitroman über zwei Frauen, voller Einfühlungsvermögen und Raffinesse.
170 kr
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Der große neue Roman von Peter HärtlingNach den hochgelobten Romanen über Hölderlin, Schubert, Hoffmann und Schumann widmet sich Härtling nun einer Frau im Schatten ihres berühmten Bruders: Fanny Hensel-Mendelssohn, Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy.Eine deutsche Familie des neunzehnten Jahrhunderts: Fannys Großvater Moses Mendelssohn war einer der Vordenker der Aufklärung, ihr Vater Abraham Mendelssohn ist Stadtrat in Berlin, beteiligt am Aufstieg der Stadt zur deutschen Metropole, weltoffen und assimiliert, sehr auf die Förderung der musikalischen Anlagen seiner vier Kinder bedacht. Und die geben Anlass zu großen Hoffnungen: Während Fanny, die Älteste, am Klavier und als Sängerin reüssiert, erwirbt sich der vier Jahre jüngere Felix schnell den Ruf eines Wunderkindes – auch dank der Förderung durch seine Schwester, mit der er früh zu komponieren beginnt. Von dem gemeinsamen Aufbruch in die bewegende und beglückende Welt der Musik erzählt Härtling aus der Perspektive Fannys, innig, kenntnisreich und mit einem Gespür für die komplizierte Gefühlslage zweier hochbegabter Geschwister, denen unterschiedliche Wege vorgezeichnet sind: Felix wird ins Licht der Öffentlichkeit treten, während Fanny sich auf das Wirken im Kreis der Familie beschränken muss. Zum Gesellschaftsporträt wird der Roman durch die Vielzahl berühmter Persönlichkeiten, mit denen die Familie verkehrte, von Heine, Kleist, den Varnhagens bis zu Geheimrat Goethe.
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Tyska, 2013170 kr
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Vom Glück des Aufbruchs und der Tragik des unerwarteten Endes: Peter Härtling erzählt von letzten DingenEin Buch, zwei Geschichten, ein Thema. Peter Härtling folgt zwei Figuren: seinem Alter Ego Robert Brodbeck und dem jungen Maler Carl Philipp Fohr. Der eine ist ein alternder Schauspieler, der als Vorleser durch die Republik reist, der andere ein junger Maler der Romantik, der nach Rom wandert und dort zu einem großen Werk ansetzt.Beide leben sie im Aufbruch und kosten das Leben aus. Brodbeck ist fasziniert von der Idee, letzte Bücher großer Schriftsteller vorzulesen, und reist nach Klütz. Das kleine Städtchen in Mecklenburg-Vorpommern ist das Vorbild für Uwe Johnsons Jerichow, und Brodbeck wird einen Sommer dort verbringen, um die »Jahrestage« vorzulesen. Es wird ein Sommer der unerwarteten Begegnungen, der wundersamen Vermischung von Fiktion und Wirklichkeit, der Belebung und der Erschöpfung, an dessen Ende das nächste Vorhaben steht: Fontanes »Stechlin« in Potsdam. Carl Philipp Fohr wächst Ende des 18. Jahrhunderts in Heidelberg auf, hadert mit der Schule und will nur eines: Maler werden. Dank engagierter Lehrer und großzügiger Mäzene wird sein Talent frühzeitig gefördert. Aber Fohr will sich aus den akademischen Zwängen befreien und bricht nach Rom auf, wo er Anschluss an die Kreise der Deutschrömer im Café Greco findet und den Plan für ein großes Gruppenbild entwirft – zu dem es leider nicht mehr kommt.Wie in seinen großen Künstlerromanen erzählt Peter Härtling einfühlsam, anschaulich und fesselnd von zwei Männern, die sich der Kunst verschrieben haben.
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Tyska, 2015125 kr
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Verdi – Peter Härtlings musikalisch-melancholischer Künstlerroman über den berühmten KomponistenPeter Härtling, profunder Musikkenner und Autor hochgelobter Künstlerromane von Schubert über Schumann bis zu Hölderlin und Fanny Mendelssohn, nähert sich in Verdi dem alternden Komponisten und lässt seine Fantasie schweifen. Die Geschichte beginnt auf der Höhe von Verdis Schaffens und gleichzeitig an einem kritischen Punkt. Nach dem phänomenalen Erfolg von »Aida« versucht er mit dem Streichquartett in e-Moll und dem Requiem etwas Neues und überrascht damit sich selbst, sein Publikum und seine zweite Frau Peppina, seine engste Vertraute.Neben der Musik beginnt Verdi, sich um anderes zu kümmern: seinen Landsitz Sant''Agata, in dessen Umgebung er ein Krankenhaus gründet, und die Casa di Riposi dei Musici, ein Altersheim für ehemalige Musiker in Mailand. Es folgen weltberühmte Kompositionen wie »Otello« und »Falstaff«, die in spannungsreicher Zusammenarbeit mit dem Librettisten Arrigo Boito entstehen.Härtling erzählt einfühlsam von einem Mann, der immer auf der Suche ist – nach sich selbst, der Liebe, der Erfüllung und dem künstlerischen Ausdruck. Ein beglückender Roman, leicht erzählt, mit musikalischem Gespür für Dissonanzen, Zwischentöne und das große Finale.
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Tyska, 2023283 kr
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Peter Härtling war Kinderbuchautor, Romancier, Essayist und Dramatiker. Und in allen Phasen seines Schriftstellerlebens aber schrieb er großartige Gedichte. Mit ihnen begann er sein literarisches Werk, und mit ihnen fand es seinen Abschluss. »An den Ufern meiner Stadt« versammelt erstmals die späten lyrischen Arbeiten Härtlings.Mit siebzehn Jahren veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband – darin auch die später oft zitierte Zeile »ein narr wie ich« (gefolgt von den schönen Versen: »narren sind immer gleich / und wunderlich / und immer reich«). Der Narr begegnet uns auch in seinen späten, in seinen Altersgedichten. Hier hat er einen »Totenkopf« – »und einen Zauberspiegel / und einen Bleisoldatenknopf«.Bekannte Motive, Bilder und Stimmungen aus dem überaus reichen und vielgestaltigen Werk ziehen noch einmal auf in diesen späten Texten: mal düster, mal warm und hell, immer aber von beeindruckender sprachlicher Präzision und Schärfe. Seine Gedichte formten für Härtling ein literarisches Tagebuch, das er ohne Unterbrechung sein ganzes Leben über führte.Dieser Band versammelt in sorgsamer Edition sämtliche Gedichte, die von der Jahrtausendwende bis zu seinem Tod im Juli 2017, geschrieben wurden – darunter zahlreiche unveröffentlichte Texte, die erst posthum aufgefunden wurden.
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Tyska, 2018169 kr
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Der Gedankenspieler - Ein bewegender Roman über das Alter, die Freundschaft und die EinsamkeitIn Peter Härtlings letztem Buch begegnen wir Johannes Wenger, einem achtzigjährigen alleinstehenden Architekten, der nach einem Sturz auf den Rollstuhl und Pflege angewiesen ist. Diese Situation kratzt an seinem Selbstbild, macht den Alltag mühsam und lässt viel Raum für Einsamkeit und Wehmut. Doch sein junger Hausarzt Dr. Mailänder hält dagegen und Wenger am Leben, holt ihn zurück in die Welt und lädt ihn mit seiner Familie zu einem gemeinsamen Osterurlaub ein.Meisterhaft erzählt Härtling, wie der grantige Alte auf diese Einladung reagiert. Und was alles geschehen kann, wenn man mit einem kauzigen Rollstuhlfahrer, der gedanklich in ständigem Austausch steht mit historischen Figuren wie den Architekten Karl Friedrich Schinkel oder Mies van der Rohe, an den Strand von Travemünde reist, ist ein großes Leseerlebnis voller Komik und Melancholie.Mit viel Gefühl, genauem Blick und voller Selbstironie nimmt uns der Autor mit in die Mühsal des Alters, die sich auch in Wengers Träumen spiegelt. Gleichzeitig macht Der Gedankenspieler deutlich, welch großes Glückspotenzial auch diese Lebensphase noch besitzt - eine berührende Reflexion über Freundschaft, Philosophie und die kleinen Freuden des Lebens.
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PDF, Tyska, 2017624 kr
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Häftad, Spanska, 2018
244 kr
Skickas inom 3-6 vardagar