Peter Sprengel – författare
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Inbunden, Tyska, 2020
693 kr
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Inbunden, Tyska, 2012
252 kr
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PDF, Tyska, 2022363 kr
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Anhand kürzlich entdeckter Manuskripte wird die langjährige Brief-Beziehung des Rahel-Witwers zu einer lesehungrigen jüngeren Engländerin dargestellt.Drei Jahre nach dem Tod seiner Frau Rahel Levin lernt der Schriftsteller, Kritiker, Sammler und ehemalige Diplomat Varnhagen von Ense eine 22 Jahre jüngere Engländerin kennen, mit der er bis zu seinem Lebensende in engem brieflichen Kontakt steht und die er fast geheiratet hätte. Hunderte von Briefen, die unlängst aus britischem Privatbesitz aufgetaucht sind, zeichnen das berührende Bild einer interkulturellen Begegnung und eines besonderen Deutschunterrichts. Denn die walisische Landadelige Charlotte Williams Wynn lernt von Varnhagen und um seinetwillen Deutsch. Sie trainiert ihre Sprachkompetenz, von zahlreichen Buchpaketen aus Berlin unterstützt, in exzessiver Lektüre, die auch vor Kant und Hegel nicht Halt macht. Die Tochter eines langjährigen Unterhausmitglieds zeigt gleichzeitig reges Interesse an politischen Fragen, auch als Augenzeugin des Pariser Staatsstreichs 1851. Schließlich gibt die Geschichte dieser brieflichen Liebesbeziehung Einblick in die Übergangsepoche zwischen Biedermeier und Nachmärz: in Briefkultur, in Bädermedizin, in eine halbherzige Revolution, den Fahrplan der Rheindampfer und die ersten Beschleunigungseffekte der Eisenbahn.
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PDF, Tyska, 2023317 kr
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Unbekannte Briefe zeigen einen Schweizer in Berlin um 1810, Gast bei Rahel Levin und Schüler Schleiermachers, auf dem Weg in den Wahnsinn."Habe nun, ach! Philosophie …" – die Eingangsworte von Goethes Faust hätte auch Nikolaus Harscher aus Basel sprechen können, der an der Universität Halle Medizin studierte, um sich alsbald eng an Schleiermacher und Steffens, die neuberufenen Romantiker unter den Professoren, anzuschließen. Hier lernt ihn 1806 Karl August Varnhagen kennen, der Harscher in seiner Autobiographie als brillanten Dialektiker schildert, aber auch sein körperliches Leiden und die Neigung zu Melancholie und einem erdrückenden Schuldbewusstsein betont, die langfristig das Übergewicht erhalten werden. Nach der Schließung der Universität Halle folgt Harscher dem Freund nach Berlin, wo er in ein kompliziertes Verhältnis zu Rahel Levin tritt und sich zeitweise mit Schleiermachers Halbschwester Nanny verbindet. Einen Höhepunkt des Bandes bilden die hier erstmals veröffentlichten Briefe Harschers (u. a. an Chamisso), in denen die Ich-Krise des romantischen Subjektivismus auch sprachlich eigenwilligen Ausdruck findet. Die Briefe über den Besuch der Dresdner Gemäldegalerie stellen das singuläre Dokument einer unmittelbar vor dem Zusammenbruch stehenden romantischen Kunstbegeisterung dar.Nikolaus Harscher (1783-1844), aus wohlhabender Basler Familie, studierte Medizin in Basel und Halle und nahm hier und in Berlin engen Kontakt zur romantischen Bewegung auf. Rückgang nach Basel (endgültig 1818) und zunehmende Gemütsverdüsterung, von der er in zahlreichen Kuraufenthalten in Baden/Aargau vergeblich Erleichterung suchte.
Inbunden, Tyska, 2025
355 kr
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Inbunden, Tyska, 2025
497 kr
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PDF, Tyska, 2024249 kr
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Karl August Varnhagens bisher unveröffentlichtes ReisejournalEin denkwürdiges Zeugnis der romantischen Kunstbegeisterung und politischen Opposition gegen die napoleonische Besatzungspolitik - aber auch der Liebessehnsucht eines jungen Mannes, der sich zwischen zwei Frauen lange nicht zu entscheiden vermochte. Als der Diplomat und Offizier, historische Schriftsteller und spätere Rahel-Gatte Karl August Varnhagen am Ende seiner medizinischen Ausbildung stand, trat er mit Nikolaus Harscher eine Reise an, die wie die Wanderungen im Bildungsroman zunächst wie ein Irrweg aussah. Von Berlin ging es mit der Kutsche nach Dresden, zur Besichtigung der Museen und Pflege künstlerischer Kontakte in ganzen drei Wochen, und danach teils zu Fuß nach Nürnberg, wo man sich der reichsstädtischen Vergangenheit zuwandte. Als die Freunde Anfang November 1808 in Tübingen eintrafen, war die Enttäuschung über die bescheidenen Verhältnisse von Stadt und Universität groß. Harscher reiste weiter, Varnhagen vergrub sich auf Kosten seiner ärztlichen Weiterbildung in literarische Studien und verfasste das hier erstmals veröffentlichte Reisejournal, in dessen Rundbriefen er engen Kontakt zu Freunden in Hamburg und Berlin hielt, auch zu den miteinander konkurrierenden Freundinnen Fanny Hertz und Rahel Levin.
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Tyska, 2024249 kr
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Karl August Varnhagens bisher unveröffentlichtes ReisejournalEin denkwürdiges Zeugnis der romantischen Kunstbegeisterung und politischen Opposition gegen die napoleonische Besatzungspolitik - aber auch der Liebessehnsucht eines jungen Mannes, der sich zwischen zwei Frauen lange nicht zu entscheiden vermochte. Als der Diplomat und Offizier, historische Schriftsteller und spätere Rahel-Gatte Karl August Varnhagen am Ende seiner medizinischen Ausbildung stand, trat er mit Nikolaus Harscher eine Reise an, die wie die Wanderungen im Bildungsroman zunächst wie ein Irrweg aussah. Von Berlin ging es mit der Kutsche nach Dresden, zur Besichtigung der Museen und Pflege künstlerischer Kontakte in ganzen drei Wochen, und danach teils zu Fuß nach Nürnberg, wo man sich der reichsstädtischen Vergangenheit zuwandte. Als die Freunde Anfang November 1808 in Tübingen eintrafen, war die Enttäuschung über die bescheidenen Verhältnisse von Stadt und Universität groß. Harscher reiste weiter, Varnhagen vergrub sich auf Kosten seiner ärztlichen Weiterbildung in literarische Studien und verfasste das hier erstmals veröffentlichte Reisejournal, in dessen Rundbriefen er engen Kontakt zu Freunden in Hamburg und Berlin hielt, auch zu den miteinander konkurrierenden Freundinnen Fanny Hertz und Rahel Levin.
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PDF, Tyska, 2025298 kr
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Der Bonner Professor und Marzrevolutionar Gottfried Kinkel (1815-1882) wurde als Ikone der Demokratiebewegung beruhmt. Anhand neuer Quellen wird nach der Genese dieses Medienphanomens gefragt. Nur knapp entging der Freischarler Kinkel 1849 einer kriegsrechtlichen Erschie ung. Nach seiner Verurteilung zu lebenslanger Zuchthaushaft emporten Karikaturen des wollespulenden Dichters und Kunsthistorikers die liberale Offentlichkeit. Mit seiner von Carl Schurz ermoglichten Flucht (1850) aus dem Zuchthaus Spandau nach Schottland wurde Kinkel definitiv zum europaischen Freiheitshelden. Er hatte schon im Vorfeld Einiges fur diese Aufmerksamkeit getan: mit der unermudlichen Berichterstattung uber seine Auftritte im Preu ischen Abgeordnetenhaus fur verschiedene Zeitungen und mit seiner Mitarbeit an der lithographischen Nachrichtenagentur der Pfalzer Revolutionsregierung im Mai 1849. Noch in der Haft vollendete er einen Aufsatz uber Sozialismus in der Kunst, der hier erstmals in seinen verschiedenen Fassungen rekonstruiert wird. Aber auch die Kontroversen uber seine Person nutzten seinem Ansehen, die 1849/50 in Zeitungen und Zeitschriften ausgetragen wurden, unter auffallig starker Beteiligung von Frauen. Neben Marie von Bruiningk, die auch ein Kinkel-Album organisierte, kam dem Engagement der Ehefrau der Musikerin und Autorin Johanna Kinkel gesch. Mathieux besonderes Gewicht zu, die fur ihren inhaftierten Mann als Redakteurin und Herausgeberin einsprang.
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PDF, Tyska, 2025473 kr
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Die lebensentscheidende Begegnung der baltischen Baronin Marie von Bruiningk mit dem Bonner Revolutionar Gottfried Kinkel und seiner Frau Johanna, dokumentiert in 81 Briefen. Der Vormarz politisierte auch die Frauen, unter ihnen Marie von Bruiningk - eine baltische Baronin, die als Vorkampferin der Demokratie zu Unrecht in Vergessenheit geriet, wenn auch ihr Londoner Salon in den Memoiren des sozialistischen Exils vertreten ist. Der vorliegende Briefwechsel erlaubt erstmals Einblicke in die Vorgeschichte ihres englischen Exils, zeigt die schrittweise Verwandlung der in der Aristokratie fest verankerten Prinzessin Lieven in eine begeisterte Anhangerin der Marzrevolution und Frankfurter Linken. Eine Schlusselposition nimmt Bruiningks schwarmerische Freundschaft mit dem Dichter und Marzrevolutionar Gottfried Kinkel ein, der ihr bei der Drucklegung ihres ersten literarischen Werks hilft. Neue Bedeutung erhalt ihr Briefwechsel in der Zeit zwischen seiner Inhaftierung und seiner - gro enteils durch Bruiningk finanzierten - spektakularen Flucht aus dem Zuchthaus Spandau. Fur die Aufrechterhaltung der Kommunikation uber Gefangnismauern hinweg war Kinkels kunstlerisch hochbegabte Frau Johanna als Ansprechpartnerin und Mittelsperson unverzichtbar. Die vierfache Mutter war unermudlich im Einsatz fur den Revolutionar und lebte so ihre spezifische Form der Emanzipation.
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PDF, Tyska, 2017204 kr
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Die expressionistische Bewegung ist dafür bekannt, dass sie sich vorrangig in Gruppen abgespielt hat – und dass aus den unterschiedlichen Projekten eine nahezu unüberschaubare Menge an Zeitschriften hervorgegangen ist. Aus dieser Masse ragen Herwarth Waldens Der Sturm (1910 –1932) sowie Franz Pfemferts Die Aktion (1911–1932) als jene beiden Zeitschriften heraus, die von ihrer Reichweite und Bedeutung die sonstigen, oft kurzlebigen Publikationsexperimente bei Weitem übertreffen. Diese beiden Leitorgane der Bewegung sind wesentlich für die Verbreitung des Expressionismus als Kunstströmung verantwortlich, und vor allem Der Sturm prägt bis heute das Bild, das Wissenschaft und Öffentlichkeit vom Expressionismus haben.Beide Zeitschriften standen in der Forschung immer wieder im Zentrum, wobei dem Sturm gerade in den letzten Jahren deutlich mehr Aufmerksamkeit zuteilgeworden ist. Kaum jedoch werden sie einander gegenübergestellt, wozu dieses Heft anregen möchte. Neben Aufsätzen, die am Beispiel übergreifender Themenstellungen beide Zeitschriften gemeinsam beleuchten, namentlich in Ausführungen zur Vermittlung belgischer Kunst, zu Josef Čapek, Peter Hille und Max Brod, enthält das Heft separate Beiträge zu den beiden Leitpublikationsorganen des Expressionismus: einerseits zur Entstehungsgeschichte der Aktion sowie ihrer Rolle als Zeitschrift kommunistischer Dissidenz, andererseits zur Sturm-Galerie, zu Herwarth Waldens Frauenbild und zu Magda Langenstraß-Uhlig.
Inbunden, Tyska, 2016
1 387 kr
Tillfälligt slut