Petra Gotte – författare
Familientraditionen und Familienkulturen
Theoretische Konzeptionen, historische und aktuelle Analysen
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Was macht Familie als Instanz aus, in der spezifische Kulturen hervorgebracht und tradiert werden? In einem zeitlichen Rahmen von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart fragen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes nach sozialen und institutionellen Bedingungen von Familienkulturen und -traditionen, nach ihrer familialen und gesellschaftlichen Bedeutung, nach innerfamiliären Akteuren und Akteurinnen sowie ihren symbolischen Ordnungen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Begriffs-, Theorie- und Methodenangebote aus den Sozialwissenschaften, der Geschichtswissenschaft und den Kulturwissenschaften aufgegriffen und hinsichtlich ihres Erkenntniswerts für Familienkulturen und -traditionen diskutiert und weiterentwickelt. Die vielschichtige Herangehensweise erschließt ein neues Forschungsfeld für die erziehungswissenschaftliche Familienforschung.
594 kr
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Der Band präsentiert Untersuchungen zum Zusammenhang von Familie und Migration in aktueller und historischer Perspektive. Er gibt einen Einblick in neue Erkenntnisse zu Familie, Religion und Migration im 18. Jahrhundert, zu historischen Zäsuren und Migrationswellen im 19. und 20. Jahrhundert, zu Umstrukturierungen und (intergenerativem) Wandel von Familie, zu Migrationsprozessen und pädagogischen Organisationen sowie zu Fragen von Geschlecht, Recht und Politik.
Welche Rolle spielen Familien, Verwandtschaften und ihre Netzwerke in allen Stadien des Migrationsprozesses? Migration ist häufig ein Familienprojekt, familiale Netzwerke können Formen der Unterstützung bereitstellen, aber Familien werden durch Migrationsprozesse auch auseinander gerissen und zerstört. Diese Fragen werden in aktuellen und historischen Perspektiven vom 18. Jahrhundert bis heute in interdisziplinären Perspektiven beleuchtet.
659 kr
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Im Band wird die Frage nach der Verankerung von Dingen in sozialen und kulturellen Praxen von (und mit) Kindern, aber auch von (und mit) Jugendlichen in den Fokus gerückt. Es geht darum, wie sich im Umgang mit den Dingen leibliches Erleben entfaltet, wie Dingen Bedeutung zugeschrieben wird, wie sie zu Symbolen werden, wie mit ihnen Übergänge, Rollen- und Geschlechterstereotype, generationale und kulturelle Differenzen, Machtverhältnisse und Regierungsspielräume konstituiert, aber auch verschoben werden.