Philipp Reick – författare
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Häftad, Engelska, 2017
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Analyzing the history of the movement to shorten the workday in late nineteenth-century New York City and Berlin, this book explores what Karl Polanyi has termed the "fictitious commodification" of labor. Despite the concept's significance for present-day social movements, European and North American historiography has largely ignored the impact of free-market rhetoric on the formation of organized labor. Filling this gap, Philipp Reick provides both a contribution to the current reevaluation of Polanyian thought and theory and an interdisciplinary investigation of the trans-Atlantic transmission of ideas. As Reick demonstrates, while on both sides of the Atlantic workers opposed the unchecked commodification of labor power as a violation of their political, social, and economic rights, the emerging movements for protection from commodification did not promote a universalist concept of rights.By showing that American and German workers drew upon a strikingly similar rationality when formulating demands, this book reveals that we cannot label either the US labor movement as a deviation from the supposed norm of industrial contestation or its German counterpart as the embodiment of that norm.
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PDF, Tyska, 2014148 kr
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Nicht zuletzt im Zuge der sogenannten Krise und der von ihr zugespitzten Frage nach den Möglichkeiten, Wirklichkeiten und Imaginationen von Wertschöpfung im zeitgenössischen Kapitalismus ist der Begriff der Arbeit wieder einmal in aller Munde. In zentralen gesellschaftlichen Debatten werden Subjekte des Arbeitsmarkts verhandelt und diskutiert, wie mit ihnen durch die Politik umzugehen sei; Konzepte der Arbeit selbst und Konsequenzen, die Arbeitskonzepte und -realitäten für die in sie verstrickten Subjekte haben, werden jedoch meist weniger kritisch untersucht oder verhandelt.Die sechste Ausgabe von Nebulosa rückt Arbeiter*innen im Spannungsverhältnis von Emanzipation und Ausbeutung in den Mittelpunkt; der Fokus liegt sowohl auf historischen wie zeitgenössischen Formen und Diskursen. Die Beiträge hinterfragen ein neues Klassenverständnis, den Zusammenhang von Volks- und Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert sowie Arbeiter*innen als Adressat*innen und Repräsentationen der 68er-Bewegung. Repräsentation wird zudem als Gegenstand des Menschenhandelsdiskurses in den Blick genommen. Des Weiteren sind der fröhliche Roboter als neues kapitalistisches Subjekt, eine entwerkte Gemeinschaft der Zombies, Arbeiter*innen als Figuren der Gegenwartsliteratur und als probende Kreative Gegenstand des Hefts.