Raina Kirchhoff – författare
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PDF, Tyska, 2012567 kr
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Synkategorematische Sprachzeichen bilden ein zentrales Thema der Logik, Sprachphilosophie, Linguistik und Grammatik von der Antike bis zur Gegenwart. Im Mittelalter verstand man unter »syncategoremata »Ausdrücke, denen eine besondere Bedeutung für die logische Analyse von Aussagen und Schlüssen zukommt.Zu den Synkategoremata zählte eine relativ eng begrenzte Gruppe von Wörtern wie etwa die distributiven Zeichen («?eder«, »kein«?, die Exklusiva («?llein«, »nur«?, Konjunktionen wie »und«, »oder« und »wenn«, die Kopula »ist«, aber auch einzelne Verben wie »anfangen« und »aufhören«.Synkategoremata haben anders als Kategoremata wie »Mensch«, »Lebewesen »und »läuft« keine selbständige Bezeichnungsfunktion, sondern erhalten eine solche Funktion erst im Satzzusammenhang. In den im 13. Jhdt. verbreiteten und einflussreichen Traktaten dieses Genres werden Synkategoremata oft unter Rückgriff auf Sophismata, d.h. mehrdeutige, analysebedürftige Aussagen, behandelt. Im Mittelpunkt stehen neben Fragen zu ihrem Skopus (insbesondere bei quantifizierenden und in irgendeiner Form negierenden Zeichen) auch die der Abhängigkeit ihrer syntaktischen Funktion von ihrer Bezeichnungsfunktion.Die Traktate bieten Regeln zur Verwendung der einzelnen Synkategoremata und weisen dabei vielfältige Bezüge zur aristotelischen Logik, speziell der Fehlschlusslehre, sowie zu den genuin mittelalterlichen Lehren der Folgerungen und der Supposition der Termini auf.
Del 98 - Studien und Texte zur Geistesgeschichte des Mittelalters
Die Syncategoremata des Wilhelm von Sherwood
Kommentierung und historische Einordnung
Inbunden, Tyska, 2008
3 964 kr
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In modern linguistics one usually differentiates between content words or syncategorematic words and function words or categorematic words. But most people do not know that this differentiation does not have its roots in modern times. In fact it is one of the achievements of the Middle Ages. The tendency to classify words according their function in a sentence and as operators began to develop around the middle of the 12th century. Its probably most productive form was reached in tracts on syncategorematic words, which multiplied in the 13th century and constituted alongside the doctrine of the properties of terms the second part of logic proper in the Middle Ages. The arguably most important tract of this kind is the Syncategoremata of the English logician William of Sherwood. This book is mainly a commentary on this treatise. Furthermore it gives a survey of the history of syncategorematic words and of its study.