Rainer Berndt S.J. – författare
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PDF, Tyska, 20111 857 kr
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Keine ausführliche Beschreibung für "Petrus Canisius SJ (1521-1597)" verfügbar.
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PDF, Franska, 20112 787 kr
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Im Jahre 1903 erschien, herausgegeben von Paul Kaiser, die erste neuzeitliche Ausgabe des Werkes "Cause et Cure". Kaiser schrieb diesen Text Hildegard von Bingen zu. Die Edition Kaiser war ein Jahrhundert lang die maßgebliche Textversion; gleichwohl wurde in Rezensionen bald nach Erscheinen auf Mängel und offensichtliche Schwächen hingewiesen (Transkriptionsfehler, keine nennenswerten Apparate, sprachliche Anpassungen an das klassische Latein). Das Werk "Cause et Cure" selbst hat zu Forschungen in erheblicher Zahl und mit breiter Wirkung auf die Erforschung der Medizingeschichte angeregt: hinsichtlich der überaus schmalen handschriftlichen Überlieferung (eine Handschrift und ein Fragment in Berlin; letzteres wurde in den 50er Jahren von Heinrich Schipperges neu entdeckt und publiziert); in bezug auf die darin verarbeiteten Quellen; in bezug auf den authentischen Anteil Hildegards an diesem Werk; hinsichtlich der Datierung der Endredaktion; über das mittelhochdeutsche pharmakologisch-medizinische Vokabular etc. Die international herausragende Spezialistin für die Medizin Hildegards von Bingen, die französische Historikerin Laurence Moulinier unternimmt in dieser Ausgabe, in Zusammenarbeit mit Rainer Berndt, eine neue kritische Ausgabe. Diese beruht auf einer vollständigen Neuherstellung des kritischen Textes aus der einzigen vollständigen, der Kopenhagener Handschrift. Im Quellenapparat sind die gesamten Forschungsergebnisse der letzten Jahre rezipiert. Der Text wird begleitet von vier Apparaten: Zitationen, Quellen, Similia im Werk Hildegards, Textapparat. Das medizinische Vokabular erfährt dabei besondere Aufmerksamkeit, indem es mit zeitgenössischen Parallelen verglichen wird. Die entscheidende Authentizitätsproblematik diskutiert die Herausgeberin in extenso. So kann sie präzise einen ursprünglichen Hildegardschen Kerntextbestand ausmachen, der von späteren Redaktoren erweitert worden ist dergestalt, dass schließlich der vorliegende Text aus diesem Prozess hervorging. Da aus diesem Beweisgang zwingend folgt, dass die Endredaktion des Werkes in den 20er Jahren des 13. Jahrhunderts anzusetzen ist, scheidet Hildegard als Autorin des überlieferten Textes aus. Sechs Abbildungen von Seiten der Kopenhagener Handschrift führen die Werkeinteilung vor Augen.
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PDF, Tyska, 20141 913 kr
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Mit diesem Band eröffnet das Frankfurter Hugo von Sankt Viktor-Institut die Publikation seiner Arbeiten zur Pariser Abtei Sankt Viktor. In Teil I des Bandes untersucht Matthias M. Tischler im Spiegel des ältesten Nekrologs der Abtei die Vermerke über Schenkungen an Sankt Viktor (zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert), insoweit sie Bibelhandschriften beinhalten. Diese Analyse läßt die weitverzweigten persönlichen Verbindungen über ganz Europa hin zutage treten und dokumentiert zugleich die stetige Bereicherung der Bibliothek. In einem weiteren Beitrag hat M. M. Tischler die Liste der heute erhaltenen viktorinischen Glossenhandschriften zur Bibel, die nahezu zwei Drittel des Gesamtbestandes an Bibeln ausmachen, zusammengestellt. Den zweiten Teil eröffnet zunächst eine grundlegende Studie von Constant Mews zur Philosophie Wilhelms von Champeaux, des Initiators der viktorinischen Neugründung. Daran schließen sich mehrere Beiträge über das Werk Hugos von Sankt Viktor an. Ralf W.M. Stammberger veröffentlicht vor allem seine Rekonstruktion der editio princeps der Werke Hugos, die der erste Abt Gilduin von Sankt Viktor nach dessen Tod (+1141) vorgenommen hat. Ralf Stammberger teilt außerdem seine ebenso bahnbrechenden Ergebnisse zur frühesten Werküberlieferung in süddeutsch-österreichischen Landen mit. Mit der handschriftlichenVerbreitung des Chronicon Hugos von Sankt Viktor in England setzt sich dann Julian Harrison auseinander. Vorbereitend zu ihrer kritischen Edition der Historie Veteris Testamenti ediert und untersucht Greti Dinkova-Bruun in diesem Band des Leonius Parisiensis exegetische Dichtung über das Buch Ruth.