Rainer Schlosser – författare
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PDF, Tyska, 20102 399 kr
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PDF, Tyska, 2015381 kr
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Als 2012 die „großen" Fußballnationen sich in den Stadien Polens und der Ukraine trafen, um ihre Europameisterschaft auszutragen, fand zum zweiten Mal in der Fußballgeschichte ein paralleles Ereignis statt, nämlich die sogenannte Europeada, die Fußball-Europameisterschaft der sprachlichen Minderheiten.Am Institut für Romanistik der Friedrich-Schiller-Universität wurde die Idee geboren, im Kontext der „großen" EM das Augenmerk auf die kleinere Schwester Europeada und insbesondere auf die kleinen Sprachen zu lenken, an denen Europa so reich ist und die dennoch so häufig im Abseits der Wahrnehmung stehen. Zehn Beiträger aus Jena und anderswoher machen – eingeleitet mit einem Beitrag über die Charta der europäischen Regional- oder Minderheitensprachen – eine kleine Sprache oder Sprachgemeinschaft zu ihrem Thema: Aromunisch, Baskisch, Dänisch in Schleswig-Holstein, Fersentalerisch und Zimbrisch, Galizisch, Luxemburgisch, Rätoromanisch, Romanes, Sorbisch.
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PDF, Tyska, 2020254 kr
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Dieser Band hätte die Festschrift zum 90. Geburtstag von Christoph Brückner werden sollen. Der Ehrenpräsident des Deutschen Roten Kreuzes und letzte, als einziger demokratisch gewählte Präsident des DRK der DDR starb wenige Monate vorher. Mehr als 60 Jahre lang war er, der im Hauptberuf den Lehrstuhl für Arbeitsmedizin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Charité in Berlin innehatte, dem Roten Kreuz in beiden deutschen Staaten verbunden. Er war vom Wirken des Roten Kreuzes zum Wohl aller zutiefst überzeugt und bis ins hohe Alter für den Verband unterwegs. Die Wiedervereinigung der beiden Rotkreuzgesellschaften nach der Wende hat er maßgeblich mitgestaltet.In diesem nun als Gedenkschrift erscheinenden Band erzählen 47 Rotkreuzler – aus dem Ehrenamt und aus dem Hauptamt, aus dem aktiven Rotkreuzleben und aus der Rückschau – ihre besonderen Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Roten Kreuz: informativ, kritisch, persönlich, anekdotisch. So entsteht ein Stück Rotkreuzgeschichte, die Christoph Brückner neben all seinen anderen Betätigungsfeldern im Roten Kreuz immer ganz besonders am Herzen lag.Mit Beiträgen von: Gerda Hasselfeldt, Siegfried Akkermann, Eberhard Desch, Bernhard Döveling, Lutz Eckardt, Soscha Gräfin Eulenburg, Reinhard Fünfstück und Reinhard Bartsch, Katrin Gillmann-Bäsell, Jochen Glaeser, Stefan Goßner, Volker Grabarek, Lothar Henrich, Dieter Holzapfel, Frank-Walter Hülsenbeck, Marcus Janßen, Marion Janßen, Georg W. Kamp, Thomas Klemp, Heinz Knoche, Volker Kröning, Uwe Lammel, Gabriele Müller-Stutzer, Kaspar von Oppen, Markus Ostermeier, Eckhard Otte, Nilgün Özel, Isis von Puttkamer, Christian Reuter, Johannes Richert, Johann Wilhelm Römer, Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Sabine Schipplick, Rainer Schlösser, Volkmar Schön, Waltraud Schröder, Uwe Schwarz, Rudolf Seiters, Heike Spieker, Harald-Albert Swik, André Uebe, Heinz-Wilhelm Upphoff, Anna L. Vey, Clemens Graf von Waldburg-Zeil, Birgit Wiloth-Sacherer, Ulrike Würth, Theo Zellner, Rolf Zimmermann
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PDF, Tyska, 2023443 kr
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Im November 1863 wurde in Deutschland, im Königreich Württemberg, mit dem "Württembergischen Sanitätsverein" die weltweit erste Hilfsgesellschaft gegründet, die das Rotkreuzzeichen führt. Dies erfolgte nur einen Monat nach den Beschlüssen einer internationalen Konferenz in Genf, die zur Gründung derartiger Hilfsgesellschaften aufriefen und das rote Kreuz auf weißem Grund als neutrales Zeichen festlegten. Nur wenige Jahre danach, 1868, entstand in der Türkei, im damaligen Osmanischen Reich, die "Hilfsgesellschaft für Verwundete". Zunächst führte sie ebenfalls das Rotkreuzzeichen, aber schon einige Jahre später ließ das Osmanische Reich wissen, dass es fortan den roten Halbmond auf weißem Grund als Schutzzeichen verwenden werde. Damit war die weltweit erste Rothalbmondgesellschaft geboren.Seit ihrem Bestehen haben sich die Wege beider Hilfsgesellschaften immer wieder gekreuzt, vom russisch-türkischen Krieg bis zur Flüchtlingshilfe unserer Tage. Dieses besondere partnerschaftliche Verhältnis hat in beiden Ländern Kriege ebenso überdauert wie politische und gesellschaftliche Umbrüche, und es besteht nunmehr seit fast 150 Jahren.Der vorliegende, zweisprachige Band behandelt die Anfänge des Roten Kreuzes in Deutschland und die Geschichte seiner Schwestergesellschaft in der Türkei. Er zeigt weiter Stationen der langjährigen freundschaftlichen Verbindungen und der Zusammenarbeit zwischen beiden Gesellschaften auf. Türkische und deutsche Autorinnen und Autoren konnten gewonnen werden, Beiträge zu verfassen. So trägt auch dieser Sammelband selbst dazu bei, diese engen Kooperation fortzusetzen und weiterzuentwickeln.Der zweisprachige Band soll den deutschen wie den türkischen Leserinnen und Lesern neue Einblicke eröffnen. Wussten Sie, dass das Osmanische Reich zu den ersten fünfzehn Staaten gehörte, die der Genfer Konvention beitraten? Dass der Türkische Rote Halbmond die erste Mitgliedsorganisation unserer weltweiten Bewegung in einem islamischen Land war? Dass Frauen dort von Anfang an eine wichtige Rolle spielten? Was haben Blumen mit der Gleichberechtigung und mit dem Türkischen Roten Halbmond zu tun? Jede einzelne dieser "Geschichten einer Beziehung" präsentiert eine spezielle Facette – in der Summe entsteht ein funkelndes Mosaik einer der wichtigsten Partnerschaften des DRK mit einer ausländischen Schwestergesellschaft.
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PDF, Tyska, 2023418 kr
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Lange Zeit hat man in Louis Appia einfach "einen der Gründer des Internationalen Roten Kreuzes" gesehen. Die Erzählung seines Lebens vollzog sich im Lichte seines humanitären Engagements und seiner Beteiligung an der Gründung und Entwicklung des Internationalen Komitees zur Hilfe verwundeter Krieger. Der Ausblick auf den zweihundertsten Geburtstag des 1818 geborenen Louis Appia hat neue Forschungen ausgelöst, die durch neue Fragestellungen eine Revision seiner Vita und seines Engagements erlauben. Indem wir auf die Darstellung seines Lebens zurückblicken, wollen wir die Rolle Louis Appias bei der Entstehung eines Humanitätsbewusstseins, das die Gründung und Entwicklung des Roten Kreuzes erlaubt hat, besser verstehen. Dazu befassen wir uns mit seinen "Netzwerken" und mit den Grundlagen seiner Motivation, um seine Persönlichkeit ebenso wie sein Engagement, das über die Tätigkeit im IKRK weit hinausgeht, besser einordnen zu können. Um uns ein Bild von der ärztlichen Praxis seiner Zeit zu machen, schauen wir auf seine medizinischen Veröffentlichungen. Am Ende steht dennoch die Befürchtung, dass unsere Ausgangsfrage, warum Appia als Pionier von Humanität und als Mitbegründer des Roten Kreuzes in Vergessenheit geraten ist, weiterhin der Beantwortung harrt.Louis Appias Engagement ging folglich weit über das Rote Kreuz hinaus, das seinerseits von den zahlreichen und weit verzweigten Kontakten profitieren durfte, die er in verschiedenen Ländern aufgebaut hat. Obwohl er zur Profilierung und Ausstrahlung der Genfer Organisation beigetragen hat, ist er im Internationalen Komitee, das um strikte religiöse Neutralität und völlige Unparteilichkeit gegenüber den Kriegsparteien bemüht ist, in gewisser Weise ein Außenseiter. Sein tiefer Glaube, seine vielfachen philanthropischen Unternehmungen sprengen den Rahmen des Roten Kreuzes und machen ihn zu einem Vertreter der zahlreichen Ärzte und Hygieniker des 19. Jahrhunderts, die die Gesellschaft dauerhaft reformieren wollten.Louis Appia a longtemps été simplement considéré comme l''« un des fondateurs de la Croix-Rouge ». Le récit de son parcours de vie a ainsi été réalisé à l''aune de son engagement humanitaire et de sa participation à la fondation et au développement du Comité international de la Croix-Rouge (CICR). La perspective du bicentenaire de la naissance de Louis Appia, né en 1818, a suscité de nouvelles recherches qui ont permis de reconsidérer son parcours et son engagement à travers de nouvelles problématiques. Reconsidérant son récit de vie, nous désirons mieux comprendre le rôle de Louis Appia dans la naissance d''une conscience humanitaire qui a permis la fondation puis le développement de la Croix-Rouge. A cette fin, nous nous sommes penchés sur ses réseaux et sur les fondements de sa motivation afin de mieux comprendre sa personnalité ainsi que son engagement qui dépasse largement les contours de l''action du CICR. En cherchant à mieux saisir sa pratique médicale dans son temps, nous nous sommes aussi penchés sur ses publications médicales. Enfin, nous craignons que notre interrogation initiale sur les raisons pour lesquelles Appia a sombré dans l''oubli en tant que pionnier de l''humanitaire et cofondateur du CICR reste encore à découvrir.L''engagement de Louis Appia a donc amplement dépassé le cercle de la Croix-Rouge qui, en retour, a dû bénéficier des larges et multiples réseaux qu''il a façonnés dans plusieurs pays. Bien qu''ayant concouru à l''élaboration et au rayonnement de l''institution genevoise, il reste quelque peu à part dans le Comité international peinant à conserver une stricte neutralité religieuse et une impartialité totale face aux belligérants.
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PDF, Tyska, 2025693 kr
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Mit Johannes Kramer feiert ein Wissenschaftler Geburtstag, auf den das Etikett Romanist in vollem Umfang zutrifft und doch gleichzeitig viel zu eng ist. Zum Studium von Altphilologie, Geschichte und Niederlandistik gesellte sich erst im fortgeschrittenen Stadium die Romanistik hinzu. Nach einer grazistischen Dissertation und einer Reihe von Staatsexamina fiel die Entscheidung zugunsten der Romanistik und fuhrte zur Habilitation im Bereich des Ladinischen, das ein Schwerpunkt seiner Arbeit blieb. Gleichzeitig markiert sie Johannes Kramers Hang zu (geographischen und thematischen) Randern der alten und neuen Romania. Seine erste Liebe zur Altphilologie vorzugsweise auf dem Gebiet der Papyrologie ist bis heute lebendig, und von den 26 Buchern, mehr als 350 Aufsatzen und ungezahlten Rezensionen, die Johannes Kramer bis heute verfasst hat, entfallt ein nicht unerheblicher Teil auf diesen Bereich. Dennoch haben sich in dieser Festschrift fast ausnahmslos Romanisten Kollegen, Weggefahrten, Schuler und Freunde zusammengefunden, um Johannes Kramers "e;sexaginta"e; zu feiern. Die Breite seiner Lehr- und Forschungstatigkeit hat es nicht ratsam erscheinen lassen, den Band thematisch einzuschranken: In der Buntheit seiner Beitrage spiegelt sich die Vielseitigkeit des Jubilars am besten wider.