Reimut Reiche – författare
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Häftad, Engelska, 1970
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This book which combines the methods and results of both Freud and Marx is by one of the leaders of the West German student left during its most militant phase in the late 1960s. For reasons the author makes clear, the anti-authoritarian movement took more thoroughgoing and trenchant forms in West Germany than anywhere else. A new sexual morality was not only preached but practised.Is it possible, however - the author asks - that this new emphasis on sexual enlightenment and liberty can become merely a characteristic of Western capitalism, which serves to activate the market economy, deflect rebellion, and hence contribute to the preservation of the system? In answering this question Reiche explains and develops Marcuse's widely misunderstood concept of 'repressive desublimation'. He exposes the artificial and illusory nature of many attempts - in Germany and elsewhere - at 'sexual liberation', and shows why it is impossible to overcome sexual oppression and mystification in our society in isolation from the political struggle.
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Engelska, 2017122 kr
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This book which combines the methods and results of both Freud and Marx is by one of the leaders of the West German student left during its most militant phase in the late 1960s. For reasons the author makes clear, the anti-authoritarian movement took more thoroughgoing and trenchant forms in West Germany than anywhere else. A new sexual morality was not only preached but practised.Is it possible, however - the author asks - that this new emphasis on sexual enlightenment and liberty can become merely a characteristic of Western capitalism, which serves to activate the market economy, deflect rebellion, and hence contribute to the preservation of the system? In answering this question Reiche explains and develops Marcuse''s widely misunderstood concept of ''repressive desublimation''. He exposes the artificial and illusory nature of many attempts - in Germany and elsewhere - at ''sexual liberation'', and shows why it is impossible to overcome sexual oppression and mystification in our society in isolation from the political struggle.
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Tyska, 201693 kr
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Die Überwindung von autoritären Formen der Kindererziehung und monogamen, eheähnlichen Zweierbeziehungen war immer wieder integraler Bestandteil utopischer Gesellschaftsentwürfe auf Seiten der politischen Linken. Ebenso waren viele AktivistInnen der 1968er-Bewegung der Überzeugung, soziale Revolution sei nicht ohne "befreite" Sexualität denkbar. Die Hoffnungen, die mit der Idee einer "sexuellen Revolution" verbunden wurden, haben sich jedoch nicht erfüllt: Radikale Kommune-Projekte scheiterten, die fortschreitende Liberalisierung führte zur Kommerzialisierung von Sex(arbeit). Feministinnen kritisierten zu Recht, dass Fragen von Reproduktionsarbeit und Heterosexismus in gesellschaftsverändernden Entwürfen der Linken nur selten mitbedacht wurden. Mit der vorliegenden Dokumentation von linkskommunistischen, freudo-marxistischen und (queer)-feministischen Texten wird die Frage aufgeworfen, inwiefern Projekte einer gesamtgesellschaftlichen politischen Emanzipation mit einer Kritik der Sexualität einhergehen kann. Dabei geht es auch um neue Beziehungsformen wie die "erotische Freundschaft", Praktiken zur Überwindung einer genitalfixierten Sexualität oder um die Frage, wie (Un-)Lust mit Lohnarbeit zusammenhängt. Über den Umweg einer historischen Spurensuche versucht dieses Buch, emanzipatorische Elemente freizulegen.
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PDF, Tyska, 2013313 kr
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Wie in kaum einer anderen Wissenschaft in der Moderne ist das Projekt Aufklärung in die Psychoanalyse eingeschrieben. Herausragende nationale wie internationale Psychoanalytiker befassen sich in ihren Beiträgen mit Fragen der psychoanalytischen Erkenntnis in Therapie, Kultur und Gesellschaft. In einer großangelegten Reflexion führen uns die Psychoanalytiker und Psychoanalytikerinnen aus den 1980er und 1990er Jahren in das 21. Jahrhundert. Dass dieser Prozess nicht langweilig ist, sondern die Bewegung psychoanalytischer Erkenntnisgewinnung abbildet, macht diesen Band so wertvoll. Denkerinnen und Denker aus Frankreich, den USA, der Schweiz, England, Israel und Deutschland geben uns Mittel an die Hand, das Subjekt in einer sich schnell wandelnden Welt zu verstehen. Gleichzeitig vermitteln sie uns die Grundlagen psychoanalytischen Denkens. Dies ordnen sie in einen fortlaufenden Prozess der Aufklärung und der Selbstaufklärung des Subjekts ein. Die Arbeit an den Illusionen führt uns weg von der permanenten Aufgeregtheit und bringt uns so die Conditio humana zu Bewusstsein.