Reinhard Zintl - Böcker
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Del 144 - Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften
Ausgewählte Schriften zu Wahlen und Abstimmungen
Inbunden, Tyska, 2011
1 985 kr
Tillfälligt slut
Mit diesem Buch liegt erstmals die deutsche Übersetzung eines Klassikers der sogenannten Social Choice-Literatur vor, Condorcets "Essai sur l'application de l'Analyse à la Probabilité des Décisions rendues à la pluralité des voix", der 1785 erschienen ist. Genauer gesagt handelt es sich beim vorliegenden Text um das "Vorwort" des Essays. Dieses "Vorwort" umfasst im Original über 180 Seiten und ist eine für das "gebildete Publikum" geschriebene, leichter zugängliche Version des eigentlichen Haupttextes, der stark mit mathematischer Terminologie durchsetzt ist. Das Gebiet der Social Choice beschäftigt sich mit Wahl- und Entscheidungsverfahren. Das Buch von Condorcet gilt in diesem Bereich als das erste Werk, in dem verschiedene Abstimmungsverfahren rigoros mit Methoden der Logik und Mathematik untersucht werden. Viele der in diesem Buch vertretenen Ansätze und Ideen waren im wörtlichen Sinne ihrer Zeit voraus, was dazu führte, dass Condorcet nahezu in Vergessenheit geriet, bis er Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt wurde. Gewisse Konzepte der Condorcet'schen Theorie, wie z.B. das so genannte Konzept zyklischer Mehrheiten, das auch als Condorcet-Paradox bezeichnet wird, gehören zu den bekanntesten und am meisten verwendeten Bestandteilen der modernen Social Choice-Forschung.
382 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die seit Beginn der Industrialisierung fortschreitende Ausdehnung von Markten setzt sich mit dem Einzug des Marktparadigmas in Bereiche fort, die, wie Politik und offentliche Verwaltung, gerade als Gegenstuck zum Markt gelten. Zugleich verandern sich die institutionellen Schnittstellen zwischen Politik und Markt. Die Beitrage des Bandes machen dies in profunder Weise deutlich. Nach einer Einleitung beschaftigen sich drei Kapitel mit theoretischen Problemen der institutionellen Einbettung von Markten. Im Hauptteil werden Probleme der Marktschaffung und -regulierung sowie der Ausbreitung des Marktes in vormals marktferne Bereiche am Beispiel einzelner Politikfelder behandelt. Zwei abschliessende Beitrage fragen nach den im internationalen Vergleich feststellbaren Grenzverschiebungen zwischen Staat und Markt. Insgesamt zeigt sich, dass die Politik die Expansion des Marktes unterstutzt, sich dabei aber keineswegs zuruckzieht: Nach wie vor sind es politische Vereinbarungen, aus denen die Regeln des Marktes hervorgehen, und es ist politischer Zwang, der sie gegen allfalligen Opportunismus durchsetzt.