Reinhold Zwick – författare
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PDF, Tyska, 2020223 kr
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Das klassische, aus dem 19. Jahrhundert tradierte und oft – nicht zuletzt von der Kirche – idealisierte Bild der Familie ist in der Moderne zunehmend fragwürdig geworden. Väter haben ihre Bedeutung als Alleinernährer verloren, Frauen sehen ihre Erfüllung nicht mehr allein in der Sorge für Ehemann und Kinder, die Ehe als einziges Modell gelebter Zweisamkeit hat Konkurrenz durch alternative Familienkonstellationen bekommen. Es gibt nicht mehr "die Familie", sondern zahlreiche Familienbilder und eine Vielfalt an Modellen des Zusammenlebens. Die aktuelle, von der Pluralisierung der Lebensformen gekennzeichnete Situation und die Unübersichtlichkeit der Lage ist auch eine Anfrage an die Familienpastoral.Der vorliegende Band nähert sich dem Wandel der Familien im Spiegel von aktuellen Film- und Fernsehproduktionen. Zum einen geht es darum, wie Filme von "realistischen" Familien erzählen – im Alltag, aber auch in Extremsituationen, Krisen und Konflikten, zum anderen werden in den Figuren auch Idealvorstellungen von Familie und Lebensglück artikuliert.Im ersten Teil werden allgemeine Überlegungen zu Entwicklungsprozessen und Konflikten in der Familie aus psychologischer Sicht und zum spezifischen Wandel der Familienwerte entfaltet. Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse einzelner Filme: Höhere Gewalt von Ruben Östlund, Eltern von Robert Thalheim, Die Frau des Polizisten von Philip Gröning oder Schwestern von Anne Wild, wobei zu den beiden letzten Filmen ausführliche Interviews mit dem Regisseur bzw. der Regisseurin geboten werden. In populären TV-Serien wird das Familienthema in Bezug auf die Gegenwart in der TV-Soap Gute Zeiten, Schlechte Zeiten und in historischer Perspektive in der populären britischen Serie Downton Abbey untersucht. Ein spezieller Blick wird auf Familien in Kurzfilmen geworfen. Überlegungen zur Bedeutung des Films für die pastorale Arbeit der Kirche runden das Themenspektrum ab. Autoren des Bandes sind: Hans Zollner, Christoph Neumaier, Ulrike Vollmer, Reinhold Zwick, Peter Hasenberg, Markus Leniger, Franz Günther Weyrich, Stefan Leisten und Stefan Orth.
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PDF, Tyska, 2024263 kr
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Im Zuge des demographischen Wandels rückt das sog. Dritte Lebensalter immer mehr in den Fokus der öffentlichen Diskurse. Auch im Kino florieren Filme mit Protagonist*innen in der Lebensphase nach dem Ende des Berufslebens. Diese bewegen sich in den vielfältigsten Genres und zwischen ihnen, von der burlesken »Seniorenkomödie« bis zur düsteren Tragödie. Gleich ob humorvoll oder tragisch formatiert – immer werden dabei existentielle Themen und Fragen aufgeworfen und narrativ verhandelt: Lebensbilanzierung, Sinnfragen, Bearbeitung lange schwelender Konflikte, Spannungen zwischen den Generationen u.v.a. Oftmals wird diese Lebensphase aber auch inszeniert als eine Zeit erwachender Widerständigkeit gegen repressive Strukturen und gegen die Monotonie eines allzu gleichmäßig dahinfließenden Alltags, gegen ein bloßes geduldiges Warten auf den Tod. Immer wieder brechen alte Menschen aus ihnen zugewiesenen Rollen und Strukturen aus, machen sich auf eine neue, vielleicht die größte Reise Ihres Lebens oder entdecken wieder Liebe und Sexualität, oder sie bringen Spannung in ihr Leben, indem sie »ein Ding drehen«.Das Symposium wird einige bedeutsame Facetten des Themenspektrums mit vollständigen Visionierungen oder in Ausschnitten vorstellen und durch Filmeinführungen und Kleingruppen- und Plenumsdiskussionen zu erschließen suchen, flankiert von vertiefenden Vorträgen und einem Regisseurgespräch. Im Vordergrund werden Filme stehen, die gerade auch zu einer Auseinandersetzung aus religiös-spiritueller und philosophisch-theologischer Perspektive einladen: Filme wie »Lucky« (John Carroll Lynch), »45 Years« (Andrew Haigh), »Ewige Jugend« (Paolo Sorrentino) oder »Nomadland« (Chloé Zao).
Häftad, Tyska, 2022
309 kr
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Del 12 - Religion, Film und Medien (RFM)
Abschiede und Aufbrüche
Häftad, Tyska
391 kr
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Del 13 - Religion, Film und Medien (RFM)
Zerbrochene Träume - verlorene Lebensperspektiven
Häftad, Tyska, 2025
404 kr
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PDF, Tyska, 2025304 kr
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Erfolge weist man gerne vor, des Scheiterns schämt man sich. Erfahrungen des Scheiterns verschweigt man in unseren Leistungsgesellschaften gerne. Oder man überlässt sie den Therapeutinnen, den Seelsorgern, den Künstlern, zumal den Schriftstellern und Filmemacherinnen.Das Christentum weiß um das Scheitern und den Tod. Theologische Filmhermeneutik hat darum gute Voraussetzungen, das Scheitern im Film wahrzunehmen und zu deuten. Material gibt es genug. Es sind Filme, die zeigen, woran Menschen scheitern, wie sie scheitern und wie sie das Scheitern verarbeiten. Mit Filminterpretationen, Filmgesprächen und filmwissenschaftlichen und theologischen Überlegungen zum Scheitern erkundet die Tagung anhand des Films die Rückseite unserer erfolgsorientierten Gesellschaft. In einer Zeit multipler Krisen scheint es angebracht, die Verluste in den Blick zu nehmen und nicht zu schnell wieder auf die angeblichen Chancen in den Krisen umzustellen.U.a. behandelte Filme: BLUE JASMIN (Woody Allen), VOGELFREI (Agnès Varda), THE BROKEN CIRCLE (Felix van Groeningen), AMY (Asif Kapadia), Der Kick von Andres Veiel