Wie stabil und widerstandsfähig ist die Demokratie in Deutschland? Das hängt entscheidend davon ab, wie sehr die demokratischen Werte und Institutionen von den Menschen geschätzt und akzeptiert – oder infrage gestellt und abgelehnt werden. Diese Fragen beantwortet die Publikation ganz konkret und zeigt Stärken sowie Schwächen der demokratischen Resilienz hierzulande auf. Die Studie beruht auf einer repräsentativen Längsschnittbefragung der wahlberechtigten Bevölkerung in Deutschland zwischen 2019 und 2025. In acht Modulen werden die Akzeptanz und Legitimität der demokratischen Werte und Institutionen ebenso untersucht wie ihr Funktionieren in der Praxis: von Wahlen, Parteien, Regierung und Parlament bis hin zu Partizipation, Bürgerrechten, Gewaltenteilung und Öffentlichkeit. Wer hat die Legitimität und das Funktionieren der Demokratie im Jahr 2019 wie bewertet – und wie hat sich das bei denselben Menschen bis heute verändert? Die jüngsten Daten der Längsschnittbefragung sind aus dem Sommer 2025. Die Studie ist damit eine umfassende und aktuelle Bestandsaufnahme zum Zustand der Demokratie in Deutschland. Sie zeigt bewahrenswerte Stärken ebenso wie verbesserungswürdige Schwachstellen und liefert konkrete Ansatzpunkte zur Stärkung, Reform und Weiterentwicklung der Demokratie in den nächsten Jahren.
Was ist soziale Gerechtigkeit? Als Ergebnis eines gesellschaftlichen Verständigungsprozesses bleiben die Antworten darauf einem ständigen Bedeutungswandel unterworfen. Durch die politische Gestaltung zeitgemäßer sozialstaatlicher Institutionen müssen sie laufend neu gewonnen und gesichert werden. Auch der deutsche Sozialstaat befindet sich seit Mitte der 90er Jahre im Umbruch von einem alimentierenden Wohlfahrtsstaat hin zu einem aktivierenden Teilhabestaat. Anliegen des vorliegenden Bandes ist eine erste Zwischenbilanz und Bestandsaufnahme dieser sozialstaatlichen Umbruchsituation. Dabei geht es zunächst um die Ableitung eines dem neuen Paradigma angemessenen Verständnis sozialer Gerechtigkeit (Teil I). Daran anschließend werden die neueren Ergebnisse der empirischen Gerechtigkeitsforschung dargestellt (Teil II) und in einem international vergleichenden Kontext diskutiert und bewertet. Aus den international vergleichenden Analysen und Ergebnissen werden schließlich Elemente einer Strategie zur Transformation des deutschen Wohlfahrtsstaates in einen investiv orientierten Teilhabestaat abgeleitet (Teil III). Abschließend werden die Ergebnisse einer repräsentativen Parlamentarier-Umfrage zum Thema "Soziale Gerechtigkeit in Deutschland" dargestellt (Teil IV).
Democracy lives and thrives on the participation of its citizens. But what is more to the point, without the participation of its citizenry, democracy would not exist at all. Yet traditional avenues for political participation such as elections or becoming involved in party work are being pursued less and less.In recent years, all around the world, in all the developed democracies, numerous new modes of participation have developed, putting the focus on dialogue and deliberation. Citizens are becoming involved in politics in ever newer and often more unconventional ways.In this study, exciting and effective means of participation are presented and compared, with informational graphics providing a quick understanding of the different formats. Interviews with experts and practitioners highlight developments and examples for participation and give the reader an outlook on the future of democracy and the coming diversity of political participation.
Die Bundestagswahl 2017 hat gezeigt: Das Wahlsystem für den Deutschen Bundestag bedarf dringend einer erneuten Reform. Das im Jahr 2013 zuletzt reformierte Bundestagswahlgesetz gilt als zu kompliziert und intransparent, ist nur noch für Experten verständlich und kann zu unkontrollierten Vergrößerungen des Deutschen Bundestages führen. Bei der Bundestagswahl 2017 ist die Zahl der Abgeordneten von 598 auf 709 angestiegen – eine unnötige Vergrößerung des Parlaments, die durch eine rechtzeitige Reform des Wahlrechts vermeidbar gewesen wäre. Aber wie könnte eine nachhaltige Reform des Wahlsystems aussehen? Welchen Kriterien müsste es genügen und welche Reformoptionen stehen zur Verfügung? Auf diese Fragen gibt die vorliegende Publikation »Reform des Bundestagswahlsystems« Antworten und diskutiert konkrete Vorschläge für eine nachhaltige Wahlsystemreform.
Die Bundestagswahl 2017 hat gezeigt: Das Wahlsystem für den Deutschen Bundestag bedarf dringend einer erneuten Reform. Das im Jahr 2013 zuletzt reformierte Bundestagswahlgesetz gilt als zu kompliziert und intransparent, ist nur noch für Experten verständlich und kann zu unkontrollierten Vergrößerungen des Deutschen Bundestages führen. Bei der Bundestagswahl 2017 ist die Zahl der Abgeordneten von 598 auf 709 angestiegen – eine unnötige Vergrößerung des Parlaments, die durch eine rechtzeitige Reform des Wahlrechts vermeidbar gewesen wäre. Aber wie könnte eine nachhaltige Reform des Wahlsystems aussehen? Welchen Kriterien müsste es genügen und welche Reformoptionen stehen zur Verfügung? Auf diese Fragen gibt die vorliegende Publikation »Reform des Bundestagswahlsystems« Antworten und diskutiert konkrete Vorschläge für eine nachhaltige Wahlsystemreform.