Roland J. Schuster – författare
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PDF, Tyska, 2016163 kr
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Im ersten Teil des Buches werden Zugänge zu einer Didaktik der Selbstorganisation erläutert. Es wird die Wirkung der Organisationsform Hierarchie in Bildung, Aus- und Weiterbildung aufgezeigt. Möglichkeiten der Erweiterung der Komplexität von Didaktik - ohne diese zu verkomplizieren - werden diskutiert. Es wird geschildert wie eine Vermittlung von Selbstorganisationskompetenz geschehen kann. Der zweite Teil legt ein konkretes Praxisbeispiel dar. Dieses Beispiel erfüllt die Theorie des ersten Teils mit Leben und veranschaulicht eine Möglichkeit der Umsetzung. Insgesamt eignet sich das Buch ausgezeichnet dazu Lehrveranstaltungen didaktisch fundiert zu planen. Außerdem zeigt es auf wie Bildungsinstitutionen Lehrveranstaltungen didaktisch optimiert in ein komplexes organisatorisches Gesamtkonzept einbinden können.
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PDF, Tyska, 201699 kr
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Die Kritik an der Ökonomisierung und Quantifizierung aller Wissenschaftsbereiche im Zuge eines ''neoliberal turn'' ist mehr als berechtigt. Die Klage über jene Ökonomie- und Zweckorientierung verbindet sich allerdings meist mit der Setzung eines diffus überfrachteten Idealbilds. Diese Betrachtungsweise erweckt den Eindruck, es gäbe eine homogene, von ökonomischer Unterjochung bedrohte ''Schicksalsgemeinschaft'' aller Wissenschaftler*innen. Der Blick auf die Herrschaftspraktiken und Machtasymmetrien innerhalb des universitären Systems bleibt jedoch verstellt. Verdeckt bleibt überdies die Tatsache, dass die finanzielle Prekarisierung ganz besonders diejenigen betrifft, denen auch die Teilhabe an institutioneller und epistemischer Macht verwehrt ist.In Ambivalenzraum Universität übernimmt deshalb ein Oppositionspaar Leitcharakter: Freiheit vs. Herrschaft. In Auseinandersetzung mit dieser heuristischen Dichotomie entsteht ein Bild von Universität und Wissenschaft, das sich von rein ökonomisch orientierten kritischen Diskursen deutlich unterscheidet. Der machtkritische Fokus des Bandes wird um Perspektiven ergänzt, die auf die Auslotung bestehender und die Erschließung neuer, emanzipatorischer Handlungsmöglichkeiten innerhalb des universitären Systems abzielen.