Rudolf Braune – författare
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Häftad, Tyska, 2022
190 kr
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Inbunden, Tyska, 2022
424 kr
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Häftad, Tyska, 2026
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Inbunden, Tyska, 2026
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Del 2 - Die Berlin-Bibliothek
Das Mädchen an der Orga Privat
Häftad, Tyska, 2022
169 kr
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Tyska, 201328 kr
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Eine junge Frau, die neunzehnjährige Erna Halbe, kommt 1928 aus der Provinz nach Berlin, um eine Arbeitsstelle als Stenotypistin bei der Eisenverwertungs-Gmbh anzutreten. Erst ist sie Außenseiterin, dann, als es darum geht, Solidarität unter den Angestellten herzustellen, dank ihres Gerechtigkeitssinns und ihrer Entschlusskraft Führungsperson. Stehen zuerst persönliche Interessen der Frauen über der Gemeinschaft, halten sie doch gegen die Chefs zusammen, als eine von ihnen entlassen werden soll. Die Sorgen und Nöte in den 20/30er Jahren gleichen denen von heute. Es geht um die erste Liebe zu einem Mann und Familienplanung, um sexuelle Belästigung, um die miserablen Wohnverhältnisse und die Angst vor Arbeitslosigkeit. Die Gesellschaftskritik wird humorvoll in Szene gesetzt. Erna Halbes "Schicksal spiegelt ein Stück Geschichte am Ende der 20er Jahre." (I.Ortloff) Braunes Roman gilt "wegen der ungewöhnlichen Stilsicherheit und, bei aller Parteilichkeit, differenzierten Personenzeichnung und Handlungsführung als bedeutendes Beispiel der erzählerischen Neuen Sachlichkeit in der deutschen Literatur." schreibt Wikipedia. Das Buch steht in einer Reihe mit Irmgard Keuns berühmten "kunstseidenen Mädchen". Rudolf Braune ist am 16. 02. 1907 in Dresden geboren und ist am 12. 06. 1932 in der Nähe von Düsseldorf-Neukassel bei einem Badeunfall im Rhein ertrunken. Nach dem Abitur ging er nach Düsseldorf, wo er zunächst als Buchhändler und dann als Redakteur bei der Zeitung "Freiheit" gearbeitet hat. Sein schriftstellerisches Werk ist klein geblieben: mehrere Erzählungen und nur zwei Romane, "Das Mädchen an der Orga Privat" von 1930 und "Junge Leute in der Stadt" von 1932. Beide Romane sind am 10. Mai 1933 im Zuge der Bücherverbrennungen von den Nazis verbrannt worden.
E-bok
Tyska, 201334 kr
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Berlin, Weltwirtschaftskrise 1929, Arbeitslosigkeit und politische Konfrontationen. Der arbeitslose Kraftfahrer Emanuel kommt vorübergehend bei seinem Freund Fritz in dessen kleiner Wohnung unter, lernt am gleichen Tag die selbstbewusste Revue-Tänzerin Susi kennen, sie weckt gleich sein Interesse, sie verlieben sich ineinander, es passiert ungeheuer viel an so einem Tag. Mittels Montagetechnik und vielfältiger Erzählstränge verschafft uns Rudolf Braune einen Einblick in das Leben junger Erwachsener zum Ende der Weimarer Republik. Insgesamt sind es sieben junge Leute, deren Wege sich in Berlin kreuzen, realistisch erzählt mit genauen Milieubetrachtungen und großartigen dialogischen Passagen. Orte dieser Begegnungen sind u. a. Warenhaus, Friseurladen, Buchhandlung, Café, Fabrik, Tankstelle, Hotel, Sportplatz und Polizeiwache. Während einer Arbeitslosendemonstration wird ein Polizist mit einem Polizeiseitengewehr niedergestochen. Man verdächtigt Emanuel. Abends in Susis Revue wird er verhaftet, es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Es ergeht folgendes Urteil: Lernen Sie den "Dichter, Menschenfreund und Menschenkenner" (Volker Weidermann) Rudolf Braune und die "Jungen Leute in der Stadt" kennen. "Braunes Werke sind als Arbeiterliteratur zwar weitgehend in Vergessenheit geraten, sie gelten jedoch wegen ihrer ungewöhnlichen Stilsicherheit und, bei aller Parteilichkeit, differenzierten Personenzeichnung und Handlungsführung als bedeutende Beispiele der erzählerischen Neuen Sachlichkeit in der deutschen Literatur." (Wikipedia)