Sabina Bossert – författare
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PDF, Tyska, 2019557 kr
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Im Zentrum des Buches steht die Sicht des jüdischen Widerstandskämpfers David Frankfurter auf sein Leben und den Mord an Wilhelm Gustloff. Am 4. Februar 1936 erschießt David Frankfurter in Davos den Leiter der NSDAP-Landesgruppe Schweiz, Wilhelm Gustloff. Frankfurter war nicht der erste jüdische Widerstandskämpfer, aber er ist ein frühes Beispiel für einen Juden, der erfolgreich zur Waffe gegriffen und seine Tat überlebt hat, um davon zu erzählen. Im Zentrum des Buches steht seine eigene Sicht auf sein Leben, wie sie sich aus seinen Memoiren und weiteren Egodokumenten erschließen lässt. Durch den Einbezug zusätzlicher Quellen geht es über die reine Beschreibung des Selbstbildes von Frankfurter hinaus und erlaubt einen ganzheitlichen lebensweltlichen Blick auf ihn.
Inbunden, Tyska, 2022
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David Frankfurter richtete die Waffe zu einem Zeitpunkt gegen den Nationalsozialismus, als dieser von den Regierungen vieler Länder weder als Kriegsgefahr noch als genozidale Gewaltherrschaft betrachtet wurde. Am 4. Februar 1936 erschoss er in Davos den NSDAP-Landesgruppenleiter der Schweiz, Wilhelm Gustloff. Damit war Frankfurter einer der ersten Juden, die sich dem nationalsozialistischen Unrechtsregime mit der Waffe entgegenstellten. Unmittelbar nach seiner Entlassung aus der Haft hielt er 1946 gemeinsam mit dem deutsch-jüdischen Dichter, Journalisten und Religionsphilosophen Schalom Ben-Chorin seine Lebensgeschichte fest. Zwei Jahre später erschienen seine Memoiren in hebräischer Sprache unter dem Titel Nakam, dem biblischen Wort für »Rache«. Mit dem vorliegenden Buch wird Frankfurters Selbstzeugnis erstmals ungekürzt in deutscher Sprache veröffentlicht. Die Memoiren werden in kommentierter Lesefassung von Sabina Bossert und Janis Lutz herausgegeben und mit einem Nachwort von Micha Brumlik kommentiert.