Sabine Mangold-Will – författare
Visar alla böcker från författaren Sabine Mangold-Will. Handla med fri frakt och snabb leverans.
4 produkter
4 produkter
Inbunden, Tyska, 2024
1 270 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Inbunden, Tyska, 2026
750 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
E-bok
PDF, Tyska, 2026675 kr
Läs direkt efter köp
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs schien das Jahrhundert der Monarchie an sein Ende gekommen. Herrscher wurden gesturzt, ins Exil geschickt oder gar ermordet. Doch die totgesagte Staatsform erwies sich als erstaunlich resilient. In Westeuropa kamen volksnahe Medienmonarchien zu neuer Blute, in Sudeuropa naherten sich die Konige autokratischen und faschistischen Systemen an, exilierte Herrscher hofften auf Wiederkehr und suchten ihre Existenz zu sichern, und in Sudosteuropa sollte die Grundung eines neuen Konigtums gesellschaftliche Spannungen uberwinden. Dieser Band nimmt in breiter europaischer Perspektive die Transformation der Monarchie in der Zwischenkriegszeit in den Blick und macht das ganze Spektrum unterschiedlicher Handlungsmoglichkeiten deutlich.
E-bok
PDF, Tyska, 2013385 kr
Läs direkt efter köp
Der Erste Weltkrieg gilt in der Öffentlichkeit vielfach noch immer als die Geburtsstunde der deutsch-türkischen "Waffenbrüderschaft" und einer Freundschaft ohne Hintergedanken. Doch warum endete dieser Mythos mit der gemeinsamen Niederlage 1918 nicht, sondern wurde vielmehr gerade in den Jahren danach erst eigentlich geschaffen? Sabine Mangold-Will beschreibt die deutsch-türkischen Beziehungen zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland in ihrer internationalen wie transnationalen Dimension zwischen Diplomatie, Vereinswesen, interessierten Gesellschaftskreisen, Bildungspolitik und Sport. Dabei fragt die Autorin insbesondere nach den wechselseitigen Interessen einer von beiden Seiten formulierten angeblich ungebrochenen und zweckfreien Freundschaft. Die Erklärung dafür findet sich im gemeinsamen politischen Kampf gegen das System der Pariser Friedensordnung und der Abwehr einer beschleunigten Verwestlichung. So lässt sich für die Jahre 1918 bis 1933 lediglich von einer begrenzten Freundschaft sprechen, deren Inszenierung in Deutschland wie in der Türkei dem geteilten Kampf gegen eine unbegrenzte Moderne galt.