Sabine Mangold-Will – författare
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Inbunden, Tyska, 2024
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PDF, Tyska, 2017509 kr
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Die Begeisterung Kaiser Wilhelms II. für die Archäologie schlug sich nicht nur in der Förderung von Grabungen und fachwissenschaftlichen Institutionen nieder, sondern auch in eigenen Studien und Publikationen. Thorsten Beigel und Sabine Mangold-Will zeigen in diesem Band, dass das breit gefächerte, lebenslange Engagement des Deutschen Kaisers keineswegs als bloße Marotte eines überspannten Monarchen abgetan werden kann – es muss vielmehr als historisch relevanter Aspekt von Wilhelms Persönlichkeit und seiner Herrschaftspraxis ernstgenommen werden.Das private wie das öffentliche kaiserliche Interesse für die Geschichte des mittelmeerisch-vorderorientalischen Altertums und seine archäologische Erschließung erklärt sich – so die grundsätzliche These – durch dezidiert politische, insbesondere legitimatorische Motive. Dort, wo der Kaiser die neue "Spatenwissenschaft" und mit ihr verbundene historische Zugänge für seine Zwecke passend wahrnahm, konnte dies auch zu konkreten, disziplingeschichtlich bedeutsamen Entscheidungen führen.
Inbunden, Tyska, 2026
750 kr
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PDF, Tyska, 2026675 kr
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Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs schien das »Jahrhundert der Monarchie« an sein Ende gekommen. Herrscher wurden gestürzt, ins Exil geschickt oder gar ermordet. Doch die totgesagte Staatsform erwies sich als erstaunlich resilient. In Westeuropa kamen volksnahe Medienmonarchien zu neuer Blüte, in Südeuropa näherten sich die Könige autokratischen und faschistischen Systemen an, exilierte Herrscher hofften auf Wiederkehr und suchten ihre Existenz zu sichern, und in Südosteuropa sollte die Gründung eines neuen Königtums gesellschaftliche Spannungen überwinden. Dieser Band nimmt in breiter europäischer Perspektive die Transformation der Monarchie in der Zwischenkriegszeit in den Blick und macht das ganze Spektrum unterschiedlicher Handlungsmöglichkeiten deutlich.
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PDF, Tyska, 2013385 kr
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Der Erste Weltkrieg gilt in der Öffentlichkeit vielfach noch immer als die Geburtsstunde der deutsch-türkischen "Waffenbrüderschaft" und einer Freundschaft ohne Hintergedanken. Doch warum endete dieser Mythos mit der gemeinsamen Niederlage 1918 nicht, sondern wurde vielmehr gerade in den Jahren danach erst eigentlich geschaffen? Sabine Mangold-Will beschreibt die deutsch-türkischen Beziehungen zwischen dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland in ihrer internationalen wie transnationalen Dimension zwischen Diplomatie, Vereinswesen, interessierten Gesellschaftskreisen, Bildungspolitik und Sport. Dabei fragt die Autorin insbesondere nach den wechselseitigen Interessen einer von beiden Seiten formulierten angeblich ungebrochenen und zweckfreien Freundschaft. Die Erklärung dafür findet sich im gemeinsamen politischen Kampf gegen das System der Pariser Friedensordnung und der Abwehr einer beschleunigten Verwestlichung. So lässt sich für die Jahre 1918 bis 1933 lediglich von einer begrenzten Freundschaft sprechen, deren Inszenierung in Deutschland wie in der Türkei dem geteilten Kampf gegen eine unbegrenzte Moderne galt.